Sail Your Dreams!
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Letzter Eintrag aus Fiji
 
 
 
 
 
Dies ist unser letzter Eintrag ins Logbook.... Die fesche Lady WEBEGONE geht morgen ins Trockene! Die letzten zwei Tage waren wir in Suva. What a busy place! Ein Museums-Besuch und einbisschen Shopping haben Abwechslung gebracht, jedoch sind wir auch froh, wieder an einem ruhigeren Plätzchen zu sein, so ohne Autolärm und Abgasen! WEBEGONE sieht ziemlich nackt aus, so ohne Segel, ohne Baum und mit einem platten Dinghy! Die Vorbereitungen liefen wunderbar. Traurig, aber überglücklich, dass alles (?) gut gelaufen ist, nehmen wir am Freitag Abschied von unserem floating home und der Südsee...... Wir danken dir, WEBEGONE, dass du uns sicher durch die Fiji-Gewässer gebracht hast, uns einige Fische beschert hast und wir dich unser Heim nennen durften! Wir danken Mirjam und Andy für das uns entgegengebrachte Vertrauen, die vielen Tipps und hints, die telephonische und elektronische Unterstützung in (zum Glück!) wenigen Situationen! Ein riesen-grosses VINAKA VAKA LEVU!!! Und: NI SE MOCE!!
 
031208-MaloloLailai-Sunset-17 
 
 
 
 
 
Heute hat WEBEGONE die letzte Fahrt mit uns im Meer gemacht. Leider wurde es nichts mit dem Segelen..... und auch kein Fisch hat angebissen! Kurz nach Mittag haben wir in der Vuda Point Marina festgemacht. Wir traffen wieder all die bekannten Gesichter. Abends war eine Party angesagt im Yacht Club. Everything for free! Wow, wir sind doch zur richtigen Zeit gekomen ;-)! Wir waren zwar nicht sehr viel Leute, aber 15 Nationen waren vertreten! Es war eine echte Freude! Bis spät in die Nacht wurde gefeiert, Segelstories ausgetauscht und natürlich auch getrunken! Wir haben einen Termin, für die WEBEGONE ins Trockene zu stellen, der Flug nach Sydney ist rückbestätigt und die Arbeiten an Bord laufen wie am Schnürchen. Wir wollen noch zwei Tage nach Suva zum Sight-seeing. Ja ja, es gibt noch einiges zu tun und die Hitze macht es uns nicht einfach......
 
 
Mamanuca Islands
 
 
 
 
 
Kurz nach sieben Uhr sind wir aus der Likuliku Bay rausgefahren. Der Wind hat leider gedreht.... Unter Motor haben wir Musket Cove um ca 14.00 Uhr erreicht. Unterwegs, kurz nach Mana Island, sind uns wieder Delphine gefolgt! Diesmal waren es zwei ganz grosse Exeplare! Es ist doch jedesmal eine Freude, diesen Schwimmakrobaten zuzuschauen! Die Einfahrt nach Malololailai war wiedermal mal voll übersät mit Riffen, Untiefen, Steinen, die aus dem Meer ragen..... Jedoch haben wir Musket Cove ganz sicher erreicht. Wir haben eine leere Marina angetroffen! Ausser 30 überdimensional grossen Bojen, schwamm da nichts im Wasser! "Die Ratten haben das sinkende Schiff verlassen...." ;-) Wir dürfen die Resort-Einrichtungen mitbenutzen. Ergo gibt s morgen einen Pool-Tag (ach wie langweilig.... ;-)).
 
dolphins 
 
 
 
 
 
Kurz nach 07.00 Uhr sind wir weitergezogen. Die knapp dreistündige Fahrt hat uns auf die südlichste Insel der Yasawa Gruppe geführt. Der Wind hat sich, mit Gegensatz zu gestern, gelegt. Der strahlend blaue Himmel und die brütende Hitze sind jedoch geblieben! Und dafür haben uns noch die Delphine etwa eine halbe Stunde begleitet.... In der Likuliku Bay gibt s ein mittelgrosses Backpackers Resort, das von einem österreichischen Ehepaar geführt wird. Der Strand sieht wunderschön aus (wie so viele hier!). Wir haben uns einen lunch im Resort gegönnt. Ein Sprung ins Meer bringt nicht die Abkühlung, aber es ist angenehmer als im Schatten. Schwitz schwitz...
 
 
 
 
 
 
 
Puh, der Wind hat heute in seiner ganzen Pracht geblasen! Wir sind bloss mit der Genua gefahren und haben bis zu 8knots Geschwindigkeit gemacht!! In der Bay hat der Wind sogar noch einen drauf gegeben! Die Anzeige zeigte bis 36knots! Der Anker hielt zwar, aber wir wollten die WEBEGONE nicht unbeaufsichtigt lassen. Ein leichter Swell hat uns sanft daran erinnert, dass wir bloss ein schwimmendes, kleines Boot im grossen, weiten Pacific sind! Schaukel-di-Schaukel.....
Traditional Wedding
 
 
 
 
Der heutige Tag hat für uns sehr früh angefangen. Um 07.00 Uhr hätten wir eigentlich abgeholt werden sollen, aber die Uhren auf Kioa ticken anders! Um 09.00 Uhr sind wir dann mit dem Community Fibreglass ca 30min um die Insel gefahren. Dort wohnt Willy, David s bester Freund. Ein wunderschöner Strand, Palmen so weit das Auge reicht und ein bescheidenes Bure, wo unser Lunch vorbereitet werden kann. Nachdem alle drei Fibreglass Boote mit Kind und Kegel ankamen, wurde ein kleiner Emma-Laden entladen! Fleisch, Fisch, Cassava, Dalo... in Hülle und Fülle! Es wurden Feuerstellen aufgebaut, Bananenblätter abgehackt und Kokosnüsse von den Palmen "geangelt". Auch ein typisch Tuvaluan Lovo wurde für den Dalo bereit gemacht. Im "Party-Zelt" (na ja, eher nur eine Plache auf wackeligen Baumstämmen) wurde das DJ-Mischpult aufgestellt. Auch hierbei handelt es sich eher um einen armen, verknorcksten Verstärker, dem die Boxen überhaupt nicht gewachsen sind! Aber egal.... Die Kochvorbereitungen haben eine halbe Ewigkeit gedauert - ist ja auch kein Wunder bei dieser Masse von Esswaren! Kurz nach 13.00 Uhr wurden wir gebeten, to get ready. Wir haben uns rasch umgezogen (da gibts nicht viel umzuziehen, ausser frisches T-Shirt und ein Sulu), die Blumenkronen wurden uns auf den Kopf gelegt und eine Blumenkette wurde uns umgehängt (-> hei, wir sind richtige Blumenkinder). Am Strand haben die Jungs eine Girlande aus Palmenblättern "gebastelt" und zwei Bananenstauden werden jeweils links und rechts in den Sand gegraben. Alle standen schon gespannt daneben, als wir gemeinsam mit dem Reverend zum Strand gingen. Die Zeremonie hat nicht lange gedauert, dafür war sie umso schöner! Anstelle von Reis, wirft man da mit Blumenblättern und zerkleinerten Palmenblättern. Hier würde ja niiiie jemand auf die Idee kommen, ihr Hauptnahrungsmittel zu werfen! Nach den vielen Glückwünschen, wurden wir zur Farm geleitet, wo wir jeweils eine Kokosnusspalme gepflanzt haben. Nun war das Buffet endlich eröffnet! Mittlerweilen knurrte unser Magen wie hungrige Wölfe jaulen! Die Nervosität ist vorbei, die Aufregung hat sich gelegt und der Magen ist nun wieder für Essensaufnahmen bereit! Nun wissen wir auch, wieso unsere Posti-Liste so lang war..... Nach dem Essen, eigentlich auch schon vorher, gab s für die Männer Cava. Wenig später wurde "Hau-mich"-Trommel ausgepackt und wir wurden in Baströcke und farbige Palmstreifen eingekleidet. Tja, nun mussten auch wir unser Tanzkönnen auf die Probe stellen. Es sah bestimmt amüsant aus... ;-) Um ca 16.00 Uhr mussten wir wieder zurück. Der Himmel hat sich zugezogen und das Meer war relativ rough. Nass, wie nach jeder von Wellen betonten Fahrt, sind wir zurück auf die WEBEGONE gegangen. Ein kurzer Rest und die Party ging weiter; wir werden um 18.30 Uhr in der Community Hall LELETI erwartet. Unsere Wedding-Mat wurde ausgebreitet und wir durfen auf dieser Platz nehmen. Es wurde Tee (eigentlich eher gefärbtes Zuckerwasser! Die Zahnärzte müssen sich hier wohl eine goldene Nase verdienen!!) und Kuchen aufgetischt. DJ Supercool hat wieder aufgelegt und wir wurden zum Tanz aufgefordert. Da ja bereits um 23.00 Uhr der Generator abgestellt wird, haben wir -nach einer kurzen Dankesrede- uns kurz nach 22.00 Uhr alle verabschiedet. Kaputt, geschafft und erlöst sind wir zur WEBEGONE zurück und haben in Gedanken den Tag revue passieren lassen. Für uns beide war ein Traum in Erfüllung gegangen! Am Strand, das Meerrauschen, die Blumen.... hmmm... einfach paradiesisch!
 
hochzeit6 
 
 
 
 
 
Heute früh sind wir ans Petrol dock gefahren, um Diesel zu tanken. Eine 200l-Tonne wurde uns von Shell geliefert. Nun war wieder Manpower gefragt! Das Diesel wurde mit einer Handpumpe in die Tanks gefüllt. Nach dem Diesel tanken, haben wir auch die Süsswasser-Tanks aufgefüllt. Während Kudi wiedermal Grosseinkauf tätigte, hat Elli das Deck geschrubbt (wie es sich halt für eine Ehefrau gehört, oder eher einen Matrosen??). Und schon wieder wurden zwei Einkaufswagen voll beladen zur WEBEGONE gefahren! Dies wird wohl unser letzter grosser Einkauf hier auf Fiji sein...... Nachdem wir unsere Wäsche bei Ema abliefern konnten (das ist das tolle an dieser Marina-> Laundry Service!!), mit ihr, Tuki und Liti von unseren Trip erzählten und ganz nebenbei erwähnt haben, dass wir auf Kioa geheiratet haben, waren alle aus dem Häuschen!:-) Küssli, Umarmungen und gute Wünsche folgten dieser Aufregung! Im Bula Re haben wir zu Mittag gegessen. Die selbe Szene spielte sich auch hier ab! Ein Stück Kuchen und ein feiner Cappucino ging aufs Haus! Was jedoch hier alle gemeinsam haben, ist die Frage nach dem Wiederkommen und mit wievielen Kindern! :-) Wir waren heute beim Arzt. Kudi hat seit über einer Woche eine entzündete und eitrige Stelle am rechten Fussknöchel! Der Arzt hat ihm Penicilin Tabletten verschrieben. Daraufhin sind wir ins Spital gefahren, um die Tabletten gegen Elefantitis zu holen. Ja, ja, wir sind zwar schon zwei Monate hier, aber eben es ist noch nicht zu spät! Ganze zwanzig Tabletten wurden uns mitgegeben!! Der arme Kudi muss alle sechs Stunden zwei Kapseln Penicilin schlucken und heute abend diese zehn auch noch!! Oje oje... Nachmittags waren wir bei Pettine im Internet-Cafe, um die DVDs abzuholen. War ja logisch, dass wir dort hängen bleiben! Kudi hat sich die PCs angeschaut und diese versucht zu vernetzen, so dass auch jeder dieser einzelnen PCs drucken kann. Selbstverständlich ist ihm das auch gelungen! Auch wir haben den Schlüssel vom Cafe bekommen und so konnten wir (ähm..... natürlich NUR Kudi) bis spät in die Nacht an den PCs arbeiten.
 
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Heute früh hab ich zur Feier des Tages, dem Marina staff eine Rüebli-Torte gebacken! Da die Fijians Süsses über alles lieben, hab ich mit dem Zucker nicht gespart! Dies hat sich dann auch ausbezahlt, denn der Kuchen war rasch gegessen worden! Mittags haben wir lecker gegessen! Beim District Office gibts jeden Donnerstag fix-fertigen Lunch. So zum Beispiel Crabs, Octopuss oder Fish! Dazu darf natürlich die obligate Cassava nicht fehlen! Hmmm... yamie yamie! Und das alles für nicht mal ein Taschengeld! Nach unseren letzten Einkaufstätigkeiten, haben wir uns vom Bula Re-Team verabschiedet und sind zurück zur Marina. Ema, Tuki und Litti haben uns gedrückt und uns alles Gute gewünscht! Voller Wehmut haben wir einander Adieu gesagt...... Abends waren wir in der Waitui Marina, um Roger (David s Bruder) zu besuchen. Die crazy Amis haben dort Thanksgiving gefeiert! Die haben es sogar fertiggekriegt, VIER turkeys zu besorgen!!!! Anyway, wir haben unsere Drinks genossen und sind dann auch prompt von Roger zur Cava-Session eingeladen worden! Nachdem unsere Lippen und Zungen taub waren, haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Auch Roger fand s schade, dass wir nicht länger bleiben konnten, so dass wir gemeinsam etwas unternehmen könnten. Hmmm.... Die machen s uns nicht einfach..... aber die Zeit hat uns eingeholt und zwingt uns, weiterzuziehen.
 
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Kurz nach 06.00 Uhr haben wir Savusavu verlassen und sind ostwärts gefahren. Die See war aalglatt, strahlend blauer Himmel und kaum Wind! Unterwegs haben wir wiedermal einen Fisch gefangen. Jedoch war dieser Barracuda zu klein für unsere Verhältnisse, so dass wir ihn wieder dem Meer zurück gaben. So drückend heiss wie heute, war es noch nie! Als wir Nachmittags in der Bua Bay den Anker geworfen haben, wurde die Hitze fast unerträglich. Wir haben versucht, uns so wenig wie möglich zu bewegen, denn jede Bewegung kostet Kraft und hinterlässt schweisstriefende T-Shirts! Es herrschte eine fast beängstigende Stille. Zum ersten Mal, haben wir die super-tolle Einrichtung im Schlafzimmer genutzt -> die zwei kleinen Ventis haben vorübergehend Abkühlung geschafft! Hechel hechel.... Kudi s Wunde am Fussknöchel hat sich gut erholt. Die Schwellung ist zurück gegangen und die Infektion ist am Abklingen.
 
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Heute früh haben wir der Insel Vanua Levua adieu gesagt.... Kurz vor Mittag sind wir auf der Insel Yandua angekommen. Unterwegs hatten wir leider kein Glück mit dem Fischen! Schon von weiten sah man, dass diese Insel unzählige weisse Sandstrände hat. Endlich konnten wir uns entscheiden, in welche Bucht wir reinfahren möchten. Mit einbisschen zirkeln, haben wir die Riffe gut umfahren. Doch ganz so glücklich waren wir hier nicht, denn die Riffe schienen sehr nah zu sein. Der Strand jedoch war traumhaft! Eine fijian Familie war am Strand, bzw am Aufbrechen. Sie sind zu uns gefahren und der Mann, Jack mit Vornamen hat uns erzählt, dass er der Chief ist im village, das an der Ostküste der Insel liegt. Sogleich haben wir unser Sevusevu präsentiert und prompt die Bewilligung erhalten hier zu Schnorcheln, Tauchen etc. Im village sind ca 18 english "green helmets" (oder so), die die Riffe beobachten und studieren. Wäre bestimmt mal interessant mit denen zu quatschen. Nachdem die Familie zurück ins Dorf fuhr, haben wir uns entschieden, diese noch so schöne Bucht zu verlassen um in einer breitere Bucht zu ankern. Ach ja, plötzlich hat Kudi meeeega Lust auf ein Barbecue bekommen (Jack hat uns von ihrem Barbecue am Strand erzählt....), aber so ohne Fisch?!??! Also haben wir für die kurze Strecke (ca 30min) nochmals die Leine rausgehängt, und ratet mal! Prompt hat so ein leckerer Kerl angebissen! Genau die richtige Grösse für uns zwei! Yeah, dem Barbecue am Strand steht nun nichts mehr im Wege! Nach sicherem Ankern, haben wir uns auch schon bald für s Beach Picknick bereit gemacht! Einfach toll! Zwar kam nicht so die richtige Lagerfeuer-Stimmung auf (war auch ohne Feuer schon viiiiel zu heiss!!), aber der Fisch, die Aussicht und die einsame Zweisamkeit waren unbeschreiblich!
 
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Nach dem deutschen Netz und einem Schwatz mit unseren Freunden in Vuda Point (Jose und Anna), haben wir uns für einen zweiten Tauchgang bereit gemacht. Übrigens, hier in Fiji herrscht auch das Buschtelefon!! Denn Jose und Anna wissen auch schon, dass wir geheiratet haben! Ja,ja, es geht doch nichts über Funk-Klatsch-und-Tratsch ;--)! Da es heute relativ stark bewölkt ist, war die Sicht unter Wasser schlecht. Jedoch die Korallen auf ca 5-10m Tiefe waren wunderschön. Wir stellen uns einfach einbisschen mehr Sonne vor und die Farben erleuchten in ihren vollen Grössen! Kurz vor dem Auftauchen zeigte ich auf einen grossen Batfisch. Wow, echt gross! Ähm... das grosse kommt noch! Ein grosser Weiss-spitz-riff-hai hat unseren Weg gekreuzt! Ich hatte das erste Mal mega-mächtig Angst! Kein Wunder, nach diesen Shark-Attack-Geschichten von Taveuni! Mein Herz pochte wie verrückt, Bilder vom Weissen Hai sind in meinem inneren Auge vorbeigezogen. Mann-o-Mann.... Kaum hatte ich mich wieder einwenig gefagen, kam dieser schon wieder um die Ecke gezischt (oder war es gar ein zweiter Hai???)! Jetzt war es endgültig zu viel für mein Herz, ich wollte diesen Tauchgang so rasch als möglich beenden. Noch im Dinghy haben mir meine Hände gezittert wie Espenlaub. Ich muss schauen, dass ich die Taveuni-Geschichten subito aus meinem Gedächnis löschen kann! Nachmittags hatten wir beim Speer-gun-fishing kein Glück. Tja, dann gibt s halt Fish-Curry ohne Fish. Schmeckt auch ganz lecker ;-)!
 
 
 
 
 
 
Heute ist der 1. Advent, und bei uns ist von Weihnachtsstimmung überhaupt nichts zu spüren. Nach dem Frühstück haben wir das Tauchequipment zurecht gemacht und sind zum Westriff gefahren. Die Korallen scheinen hier weniger kaputt zu sein. Obwohl die Sicht nicht besonders war, gab s einiges zu beobachten. Nach dem Tauchgang hat Kudi die Jäger- und Sammlerlust gepackt! Also sind wir los zum nahegelegenen Riff und Kudi hat mit der Speergun Fische gejagt. Und dies sogar sehr erfolgreich! Zwei Fische für uns beide reichen aus. Kaum wieder auf der WEBEGONE, wurde unser Picknick Säckli gepackt und ab zum Strand. Hmmm... daran könnte man sich fast gewöhnen! Doch auf die Dauer nur Fisch?!?! Abends sind wir ins open air cinema -> auf Deck die Sternen beobachten! Wir konnten zwar die Sternenbilder nicht deuten, aber nichtsdestotrotz war es ein atemberaubender Anblick! Ja, und das könnte man sich wirklich gewöhnen! Ach übrigens, hier meine Nähkünste! Sieht zwar nicht schön aus, aber halten tut s perfekt!
 
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Heute haben wir die Hügel von Yandua Island beklommen. Der Aufstieg war schweisstreibend, doch die Aussicht über die Insel und die Nachbarinsel Yandua Tabu war die Mühe wert! Etliche Sandstrände säumen die Küste dieser Insel. Die vielen Riffe laden zum Schnocheln und Tauchen ein. Ein Wunder, dass hier noch kein Hotel steht! Zum Glück! Der Wind bläst hier in dieser Bucht relativ stark. Die Böen erreichen eine Windstärke von bis zu 25 knots! Das Meer ist jedoch sehr ruhig und der Anker hat sich noch keinen Zentimeter bewegt. Heute abend werden wir das Dinghy segelsicher machen und morgen Richtung Yasawas segeln. Dadurch dass die Transporte zu diesen Inseln verbessert wurden und die low-budget resorts wie Pilze aus der Erde geschossen sind, wurde die Yasawa Gruppe in den letzten Jahren zum Backpackers Mekka! Ach ja, seit über gut zwei Monaten haben wir keine einzige Segelyacht unterwegs getroffen!
 
031202-Yandua 
 
 
 
 
 
Hui juj juj! Das war ein Tag! Dern Wind blies uns direkt in den Rücken, die Wellen waren ziemlich hoch und kamen von der Seite! Let s rock n roll!!!! Auf die Dauer wurde es sehr unangenehm. Nur mit dem Gross-Schot bewaffnet, haben wir den Wellen mit ca 5-7knots Geschwindigkeit getrotzt. Die letzten 15nm konnten wir mit Halbwind fahren. Puh, wir flogen wortwörtlich unserem Ziel entgegen! Die Einfahrt in die Yasawa Insel war wieder mal eine klassische psycho-prüfung! "Siehst Du was?"-"Nein,sehe bloss das rechte Riff!"-"Das linke siehst Du nicht??"-"Neiiin!!Aber das... ICH SEHE DEN BODEN!"-"10meter"-"Das linke seh ich jetzt genau!" (mittlerweilen hochgekraxelt auf die Titanic-I am the king of the world-Reling) -"Einbisschen mehr rechts!" usw usw So geht das dann etwa 10, 15min zu und her. Wir MÜSSEN uns anschreien, denn ansonsten hört man überhaupt nichts! Kudi steuert und ich steh wie der arme Schwarze bei Asterix und Obelix auf dem Aussichtsturm und halte Ausschau! Kein Wunder habe ich Falten; immer mit zugekniffenen (nix gekiffenen!!!) Augen in die Weite schauen, das setzt zu!!! Sicher haben wir den Anker geworfen. Kurze zeit später, bekommt die WEBEGONE Besuch: big brother nähert sich uns! Das erste Mal, dass wir ausserhalb eines Hafens, so ein grosses Ding in einer Bucht ankern sehen! Ts ts ts... pauschaltouris, Loveboat und Traumschiffstimmung inklusive! ;-)
 
Sawa-i-Lau-big Brother 
 
 
 
 
Nachdem wir unser Sevusevu dem Chief präsentiert haben und die Permission zu den Höhlen geholt haben, waren wir bei low tide in den Caves. Eine kurze Treppe führt zu den Höhlen, in denen (leider) ein Salz-Süss-wasser-gemisch herrscht. Zum Glück waren die Passagiere der Cook Cruises bereits zurückgefahren. So hatten wir den Cave ganz für uns alleine! Bei high tide waren wir auf einer Dinghy ride zwischen den beiden kleinen Inseln (Sawa-i-Lau und Nanuya). Das war echt funny, denn bei low tide können die Inseln problemlos trockenen Fusses besichtigt werden. Abends war in der Community Hall der typisch fijianische Tanz (Meke) für die "Pauschal-Touris" vom Cook Cruiser vorgeführt worden. Einmal mehr sind wir froh, dass wir individuell unterwegs sind und an kein festes Programm gebunden sind! Der WEBEGONE sei Dank!
 
031204-Yasawas-Sawa-i-Lau-Cave 
 
 
 
 
 
Heute sind wir in Richtung Nanuya-Sewa gefahren. In der Bucht BLUE LAGOON wurde der Film "Der weisse Hai".... quatsch, sicher nicht! Natürlich der gleichnamige Film mit Brooke Shields und dem unbekannten, niemand-kennt-ihn blonden Lockenkopf zum Teil gedreht! Die Einfahrt war wie ein Rennen auf einem mit Bodenminen verbuddeltes Feld! Die Karten waren nicht so genau und daher musste umsomehr mit dem blossen Auge geschaut werden! Nach ca 3/4 Stunde an Untiefen, Wellenbrechern, Pfosten und Riffen vorbei, haben wir vor der BLUE LAGOON den Anker geworfen. Ja, es ist sehr schön hier, doch was machen die vielen Menschen hier am Strand?? Plötzlich ging s los: Ein knutschgelber Riesen-Cat (Awesome Adventures Fiji) kam vorbei, machte sich nicht weit von uns an der Boje an und dann ging s wie im Hauptbahnhof zu und her! Mindestens fünf Fibreglass Boote lagen um den Cat herum. Leute stiegen ein, Leute stiegen aus, Ware wurde geladen, Ware wurde entladen. Das war echt witzig, dieser Hektik zuzuschauen. Doch nicht mehr so witzig fanden wir s, als wir im LP gelesen haben, dass diese Dinger TÄGLICH verkehren! Wenigstens sind die Backpackers auf der anderen Seite der Insel.
 
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Heute war ein lazy, chill-out, gemütlich sein-Tag! Hier der Beweis dafür, dass wir immer noch gemeinsam unsere letzten paar Ferienwochen in vollen Zügen geniessen! Langsam aber sicher wird es wieder Zeit, dass wir in eine Stadt kommen, denn das Bier geht uns bald aus...... Welch ein Jammer! Ha ha ha....
 
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Erster Segel Trip
 
 
 
 
Wir haben alle einen anstrengenden Tag hinter uns . . . . . Zu > spät sind wir heute nach Malolo Leilei aus gelaufen. Auf halbem Weg > gegenan haben wir alles Kühlwasser verloren und die Maschine hat dann auch > überhitzt. Der einzige Schlauch den Andy nicht gewechselt hat ist. Also > "Wasserschlacht" im Motorenraum mit allem drum und dran. > Da dies eine Engine-Testfahrt aus dem Hafen war, hatten wir noch kein > Segel oben. Als das dann auch geschafft war sind wir bei LowTide in die > Marina gesegelt!!! > Also jede Menge Fun schon am ersten Segeltag. Morgen werden wir nochmal am > Motor arbieten in der Hoffnung auf mehr Glück. > Das es uns an Glück in Zukunft nicht mehr fehlt ist wohl klar. Denn die > Schabs mit dem Geschirr drin sind in der ganzen Hektik jrgendwie offen > geblieben. Und so wird es auf Webegone auch noch neues Geschirr geben. > Aber eben, Scherben bringen ja bekanntlich Glück >
 
 
Fiji wir kommen
 
 
 
 
Webegone schwimmt wieder! Nachdem Andy den Bugkorb verstärkt, > die Ankerrollen erneuert, die nötigen Wanten beim Rigg ersetzt, den > Generator und Motor überholt, das Unterwasser neu epoxiert und frisch > gestrichen hat. Die Liste ist noch länger, alles nach dem altbekannten > Motto: Do It Yourself. Das sind so Arbeiten die Anfallen wen man eben mal > den Pazifik überquert und Webegone für ein halbes Jahr ins Winterlager in > der Marina "Vuda Point" gestellt hat. > Aber jetzt erweckt neues Leben an Board. Elli und Joza sind heute in Fiji > eingetroffen und in wenigen Tagen werden sie Segel setzten und die lokalen > Gewässer erkunden. Doch zuerst muss noch Proviant gekauft werden In > Lautoka soll es gute Einkaufsmöglichkeiten geben. Und sonst ist halt mal > noch ein Trip nach Suva, in die Hauptstadt, angesagt. Dort frohlockt das > Seglerherz, hier findet man fast alles . . . . . . >
 
 
 
 
 
 
Früh morgens (07.00!) haben wir das Boot aufgeräumt und die Marinagebühren bezahlt. Jetzt nur noch den Motor anschmeissen and off we go! Tja, aus dem "Motor anschmeissen" war nix! Wasser im Oeltank....... Kudi hat sich wieder einmal in den Motorenraum gerobbt und versucht, die Ursachen dieses Problems zu evaluieren. Ein Ersatzteil musste in der Stadt Lautoka besorgt werden. Ohne etwelches Motoren-know-how, hat Elli dieses Teil beschaffen können. Lange Reden - kurzer Sinn: Dies war der absolute Dieselmotoren-Crash-Kurs für Kudi! Diese Situation zwingt uns natürlich noch einmal zwei Tage in der Marina zu bleiben, um alles (alles?!) auf die Reihe zu bekommen. Oder, wie wir soeben als weisen Ratschlag per e:mail von Martini-Flamenca-Conchita-Flores de las Lunas erhalten haben: Kommt zurück! Hier fährt man Tram und im Falle eines Motorenschadens (haben Trams überhaupt Motoren?!) wechselt man halt einfach das Tram! So simpel ist das! ;-)
 
DieselCrashKurs2 
 
 
 
 
Morgens um 9.00 Uhr trifft "man" sich auf Funk xy und schwatzt so dieses und jenes. Ganz witzig zu hören war, dass WIR bereits im Funk die Runde machten. Jose von der SY ZARCO hat bereits unser Ankommen in Muskat Cove angekündigt. Wir gelten nun als, Elisabeth, die Kroatin und Josef, der Tscheche auf der SY WEBEGONE! Witzig..... Nun waren nur noch die letzten Vorbereitungen fürs Wegfahren zu treffen. Diese waren unter anderem: Den "holy" Mast-Fuss am Boot fixieren und mit Gummi überziehen (siehe Foto!), den Bändel fürs Bimini annähen und natürlich last but not least CAVA kaufen! Also eigentlich sind wir für die morgige Abfahrt bestens vorbereitet!
 
MastCollar1 
 
 
 
 
 
Endlich haben wir die Vuda Point Marina verlassen! Das herausmanövrieren hat bestens geklappt. Auch die Fahrt durch den Channel war absolut problemlos. Anfänglich haben wir noch einbisschen "geübt", alles so eingestellt, dass es stimmt und dann mit dem richtigen Wind haben wir die Segel hochgezogen. Wow! Die WEBEGONE hat sich sogleich dem Wind angepasst und lag schön im Wasser! Schnell, fast schon zu schnell für den ersten Trip, waren wir unterwegs. Mit einer Fahrtgeschwindigkeit von 6 bis 7,5 knoten kamen wir unserem Ziel sehr rasch entgegen! Nach ca 3 Stunden Fahrt, sind wir durch die tricky Einfahrt zum Ankerplatz der Mana Island gefahren. Rundherum nur Riffe..... Auch diese Hürde haben wir mit Bravor bestanden. Nun waren wir bereit zum Ankern. Diesen liessen wir runter, Elli stand vorne am Bug und "kontrollierte" die Ankerkette. Bis aufsmal sie nur noch dem Ende der Ankerkette nachschauen konnte und sah wie sie im Meer verschwand... Super Burschi! (Wer hatt gesagt die Kette sei angebunden!?) Kein langes Gequatsche, kein Geschrei, keine Flucherei, sondern Elli ab ans Steuer und Kudi sucht und "bastelt" den zweiten Anker zusammen. Zwischen zwei Booten, Riffe rundherum, und einem regen Schiffs-Verkehr kurvte Elli eine knappe Stunde souverän herum! Das Nachbarschiff SV TARTARUGA hat uns per Funk Hilfe angeboten. Hans warnte uns vor den Korallen und brach uns mit Alf (SV FREEDOM FARGO) dann ein Stück Ankerkette rüber (wir haben unsere auf anhieb nicht gefunden). Gemeinsam haben dann die Jungs den zweiten Anker soweit fertig gemacht, dass er geworfen werden konnte. So, nun zuerst mal ein Bier! Kudi hatte bereits schon die Tauchausrüstung parat um nach dem verlorenen Schatz, äh, Anker zu suchen! Auf Anhieb ist ihm dies auch gelungen. Anker über die Winsch hochziehen und diesen dann neu auswerfen. Puuh... Ende gut - alles gut! Abends (genau richtig zur Happy Hour!! ;-)) sind wir alle gemeinsam an Land gefahren und haben die Sicht aufs Meer genossen. Ja, soviel zu heute. Ach übrigens, so schaut man aus, wenn man sich im Paradies befindet! ;-)
 
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Nach einer sehr schaukeligen Nacht, sind wir heute früh von den ersten Sonnenstrahlen geweckt worden! Einfach traumhaft! Tja, um an Land gehen zu können, muss zuerst mal das Dinghy fahrtüchtig gemacht werden. Und wen trifft es? Natürlich Kudi! Da zwei Aussenborder an Bord sind (was haben Mirijam und Andy schon nicht doppelt oder dreifach ?!;-)), wurde zuerst mal der kleinere (schwache) Motor unter die Lupe genommen. Elli hat selbstverständlich assistiert.... Kurz darauf wurden schon die ersten Runden gedreht. Doch viiiel zu langsam, viiiel zu langsam! Morgen wird sich Kudi dem grossen Outborder (15 PS) widmen. Auf dieser Insel ist ein grosses japanese Resort und zwei kleine Backpackers. Das Hotel lässt UNS (hiii..) Yachties ihre facilities nutzen (Dusche, Laundry, Internet etc). So können wir uns wiedermal "entsalzen" und die von Oel und Dreck verschmutzen T-Shirts waschen (sauber werden diese ja nicht, aber dafür riechen sie nachher nach feinem Waschmittel ;-)). Die Backpackers nebenan sind sehr offensichtlich (mit einem grossen Zaun!) vom Resort getrennt. Die Hostels gehören zwei Brüdern, die sich ständig konkurrenzieren. Davon merken tun wir nichts und ausserdem steht s ja auch nur im LONELY PLANET.
 
031002 - Mana Island - 03 
 
 
 
 
 
Der heutige Tag gehörte ganz dem grossen/starken Outborder! Das Ding ist schwer, mann-o-mann! Zuerst mechen, mechen, mechen, dann hopp ins Dinghy und chauvinistisch coole , schnelle Runden drehen.... Ach noch was: Auf dem dritten Foto sieht man die klassischen "Reling-Hänger"! Dies tut man, bis man (endlich) aufs Boot eingeladen wird, oder halt eben "ver"-jagt wird... ;-) S git nüt was s nöd git....
 
031003 - Honda laueft - 02 
 
 
 
 
 
Heute früh sind wir aus der Mana Island losgefahren. Es war so gut wie windstill. Demzufolge haben wir den ganzen Weg "gmotörlet". Nach drei Stunden waren wir in der uns so bekannten Vuda Point Marina wieder. Wir haben die Deklarationspapiere geschnappt und unsere Shopping-Liste und ab nach Lautoka. Beim Customs haben wir aus-gecheckt (wir verlassen morgen dieses Gebiet) und das Taxi mit Proviant (vorallem Bier!;-)) vollgestopft. Morgen wollen wir los nach Kadavu und dann weiter nach Savusavu. Mal schauen, ob uns der Windgott hold ist und uns guten (bitte nicht allzu starken) Wind beschert.
 
 
 
 
 
 
 
Ausser grosser Wäsche und einbisschen Schnorcheln, stand heute nicht sehr viel auf dem Programm. Das nennt man RELAXING and JUST BEING! Ein atemberaubender Sonnenuntergang hat den Tag abgerundet. Morgen werden wir mit grösster Wahrscheinlichkeit zurück in die Vuda Point Marina fahren.
 
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Wir sind gestern kurz vor Mittag aus der Vuda Point Marina ausgelaufen. Nach guten drei Stunden (mehrheitlich unter Segeln - natürlich musste der Wind wieder drehen), sind wir in der Momi Bay (18nm südlich von Vuda Point) angekommen. Nach ein paar Stunden der Ruhe, aufräumen des Bootes und nach einer kleinen Stärkung, sind wir gegen 20.00 Uhr dort wieder losgefahren. Mit den beiden Leuchttürmen im Rücken, sind wir problemlos durch die Navula Passage gekommen. Ausser dass wir ein "nice encounter" mit einem Frachtschiff hatten.... Im Ernst! Das angsteinflösende Monster-Ding hat uns mit einem Abstand von nur mal 20 Metern passiert!!! Na ja, eigentlich haben WIR den Frachter passiert, denn Ausweichen tun diese Riesen-Ungeheuer einem kleinen Böötli bestimmt nicht! Ach und gehornt hat dieser auch noch! Als ob er nicht klar sichtbar wäre.... Schwachkopf! Anyway, es ist alles gut gelaufen. Eine rauhe See stand vor uns und natürlich (wie es Murphy s law will) blies der Wind direkt vor unserer Nase! Also Piratenschiff, Achterbahn und Co sind ein Klecks dagegen! Kudi wurde beim Anker sichern schlecht.... Es war nacht, kalt, nass, windig und meeega schauklig.... Elli sass da im Cockpit, hatte alles beobachtet und zu Gott geben, er möge die Wellen einbisschen besänftigen und Kudi heil ins Cockpit zurückbringen. Was er auch tat! Praise the Lord ;-))! Einige Stunden gelang es uns sogar die Segel hoch zu ziehen und uns einbisschen sanfter durch die Wellen zu preschen. In den frühen Morgenstunden (Elli "hielt" Wache und Kudi lag im Halbschlaf daneben) hatte sich die See ein wenig beruhigt. Doch der Wind wollte und wollte nicht drehen!! Gggrrr... Es blieb uns nichts anderes übrig, als direkt gegen den Wind zu motoren, so dass wir den Kurs halten konnten. Ein wunderschöner Sonnenaufgang hat meine Laune aufgemuntert... Es ist nicht mehr weit, nur noch 40 Seemeilen... Nachmittags um 16.00 Uhr haben wir hier vor einem atemberaubenden, einsamen Strand den Anker geschmissen. Das Gewässer rund ums Boot wurde noch (solange es noch hell war) auf Untiefen/Riffe inspiziert. Alles Roger! Hundemüde (no wonder!!), zufrieden und stolz auf uns, sind wir ins Bett gefallen....
 
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Leider hat sich der Laptop über Nacht nicht erholt... Deshalb behelfen wir uns mit dem zweiten Laptop und beamen das Geschrieben dann rüber auf den mit Airmail bestückten Laptop. Meeega kompliziert, aber so funktioniert es ;-) Kudi hat heute einen kleinen "Ausflug" ins Nirvana vorgenommen. Er ist mit dem Dinghy um die Insel herum gefahren, um herauszufinden, ob etwelche schönen Tauchplätze vorhanden sind. Elli blieb auf dem Boot und backte Olivenbrot (ja,ja, richtig gelesen!!! Aber nur keine Panik, das macht sie noch lange nicht zu einer "echten" Hausfrau ;-))) Nachdem Kudi um die Ecke kam (klingt toll, he?!), fiel der Motor (wiedermal...) aus! Der Wind blies stark, die Wellen schlugen relativ hoch und Kudi trieb es mit dem Dinghy immer weiter aufs offene Meer! Welch ein Anblick! Und schon wieder sass Elli da, konnte nur meeega schlau dreingucken, aber nichts anderes unternehmen... ts ts ts... "Evtl musst du mich holen kommen" meinte Kudi via Funk. -Pah, dass ich nicht lache!- waren die leisen Gedanken von Elli. Ein kaltes Grauen überkam sie. Picture this: Theater - Tragödie - Dritter Akt - Kurz vor dem Todesstoss : "Aaahhh.... Wieso iiich??? Welche Schuld trifft mich? Mich armen nutzlosen Tor?? Welche Sünden lasten auf meinen "jungfräulichen" Schultern, dass du mich so bestrafst?" Tja, und ein Zeichen geschah... der Motor sprang an! Halleluja.... ;-) Nachmittags war Dschungel Expedition angesagt. Vom top der Insel hat man eine wunderschöne Sicht über die ganze Bucht und die Nachbarinselchen. Morgen werden wir evtl ein Ecklein weiter gehen.
 
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Heute musste der Trümmerhaufen der letzen stürmischen Seenacht weggefegt werden. Sprich, Kudi s Laptop hat Salzwasser abbekommen und dieser wurde in akribischer Feinstarbeit auseinandergenommen, das ganze Keyboard wurde Taste für Taste entfert und geputzt. Na ja, der Laptop hat nur vorübergehend Besserung gezeigt. Also, nicht wundern wenn sich etwelche altgriechische oder gar ägyptische Zeichen, Symbole reinschmuggeln.... Vor der kleinen, unbewohnten Insel wo wir ankern, ist der Strand wunderschön natürlich. Jede Menge Einsiedlerkrebse säumen den Strand! Einige Palmen laden zum Kokosnuss-Klau ein! Was sich natürlich Kudi nicht entgehen liess! Dafür durfte Elli den ersten "frische Kokosnussmilch mit weeeenig Rum"-Drink geniessen! Yamie yamie, lecker! Ich will meeeeeehr....
 
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Gestern abend hatten wir Besuch von ca sieben Fijians. Wir müssten den Chief sehen, um hier ankern zu dürfen. Ok, das werden wir morgen tun. Wir sind zugleich zum Fischen und Lobster jagen eingeladen worden. Wir sind dann heute früh rüber auf die bewohnte Insel Draveuni gefahren, um den Spokesman Anasa zu treffen. Er und sein Neffe haben uns zum Riff begleitet, wo wir sicher geankert haben. Nun wurden den Speerguns ready gemacht. Mit dem Dinghy sind die drei näher ans Riff gefahren und haben dort ihr Glück versucht. Kudi hat zum ersten Mal diesen Speer benutzt. Ca 2 1/2 Stunden später sind sie zurückgekehrt und das mit jeder Menge Beute! Zwei grosse wunderschöne Lobster, einige Papgeienfische und ein paar andere Fische. Zum Lunch haben wir dann zum ersten Mal Fisch gekocht, bzw gebraten. Hmmm... war wirkich lecker! Um 17.00 Uhr wurden wir am Strand erwartet, um dem Chief einen Besuch abzustatten und ein leckeres Beach-Barbecue zu geniessen. Elli hat zwischenzeitlich eine "Rüeblitorte" gebacken, um diese als -Geschenk- mitzubringen. Leider hat es angefangen zu regnen, so dass aus dem Beach Barbecue nichts wurde. Stattdessen wurden wir ins Haus von Anasa eingeladen. Die zwei Lobsters wurden sorgfältig für uns geschält und uns serviert! Mann-o-Mann... welch ein Festschmaus!! Dazu gab es Cassava, dies ist eine Wurzel, die sehr stärkehaltig ist. Geschmacklich geht sie in Richtung Marroni. Während dem Essen gesellten sich immer mehr Kinder und Erwachsene zu uns (mussten doch sehen, wer diese Swiss people sind!). Anasa hat uns aufgefordert, den Chief zu treffen. Bei diesem angelagt, übergab Kudi ihm den Bündel Cava-Wurzeln. Und das wars! Tja, wir dachten es gäbe eine Cava-Session... Na ja, wir werden bestimmt noch einige Gelegenheiten haben, dieses Ritual kennenzulernen. So sind wir dann mit vollgeschlagenen Mägen und ohne einen Cava-Rausch zurück zur WEBEGONE getuckerlt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seit gestern ankern wir hier vor der Leleuvia Island. Ein kleines, bescheidenes Resort wird hier auf der Insel geführt. Gemäss Lonely planet soll diese Tauchbasis sehr gut ausgerüstet und kompetent sein. Wir werden mal nachfragen. Abends sind wir für Cava-trinken und tanzen eingeladen. Selbstverständlich werden wir von unserem "ersten Cava-Rausch" detailliert berichten! ;-)
 
 
 
 
 
 
 
Gestern abend waren wir auf der Insel, wo wir zum Cava trinken eingeladen wurden. Also, hier ein ausführlicher Bericht: Die Cava Wurzel wird geraspelt, diese wird in ein quasi-Teesieb getan und im Süsswasser ausgewringt. So entsteht eine beige Brühe, die kalt "genossen" (??) wird. Bevor man eine Kokosnuss-Schale voll davon zu sich nimmt, klatscht man einmal in die Hände. Nach dem "ausschlürfen" gibt man die Schale zurück und klatsch zwei oder dreimal in die Hände. Soviel zum geschmacksneutralen Teil. Die Brühe schaut aus wie abgestandenes Regenwasser in den Strassen von Sao Paolo! Schmecken tut s sehr erdig, wurzelig. Die ersten 10sec sind die hässlichsten.... Einige Momente nach dem Sip, spürt man auf den Lippen und der Zunge ein taubes Gefühl. Dieses verschwindet jedoch rasch wieder. Also mal echt, das mit dem Flash ist wohl eine Touristen-Falle! Oder wir haben einfach zu wenig davon getrunken.... Anyway, was man auf jeden Fall behaupten kann ist, dass dies ein social event ist. Gemütlich und ganz ungezwungen sitzt man da in der Runde und schlürft ab und zu eine Schale voll Cava.
 
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Heute haben wir kurz vor Mittag vor Leleuvia Island den Anker hochgezogen und sind Richtung Naigani Island losgefahren. Mit Obacht sind wir um die Riffe gefahren bis wir dann an der Nordküste von Naigani Island den Anker geworfen haben. Ein nettes Resort soll im Osten der Insel sein, und davor eine Dorf. Wir haben uns auf den Weg gemacht und sind quer über die Insel spaziert. Schweine und Ferkel sind uns unterwegs begegnet. :-) Kaum hatten wir die erste Hütte des Dorfes erreicht, sind wir bereits auf eine heisse Tasse Tee eingeladen worden. Ein frischer Lemon-leaf Tea wurde uns in der einfachen Blechhütte serviert. Emma, die Hausbesitzerin und ihre zwei Kinder haben uns Gesellschaft geleistet. Ganz neugierig haben sie gefragt woher wir kommen und wohin wir weiter gehen wollen. Es war der Dorfgemeinschaft nicht entgangen, dass wir die von der vorbeifahrenden Yacht sind! Die Bewohner waren alle sehr freundlich und herzlich! Das ist die echte fijianische Gastfreundschaft! Nach einem kurzen Besuch des Resorts (ein einfaches, aber ganz nettes Hotel), sind wir wieder durch das Dorf spaziert. Bei Emma angekommen, hat sie uns eine Taro-Knolle in die Hand gedrückt, da wir diese noch nie gegessen haben. Der Taro zählt zu den sehr alten Kulturpflanzen und stammt ursprünglich aus Indien. Ganz glücklich und zufrieden über diesen netten Dorf-Empfang, sind wir zurück auf die WEBEGONE.
 
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Gestern waren wir am vielversprechenden Divespot NURSERY (gemäss lonely planet) tauchen. Viele Korallen sind kaputt, jedoch ist es schön zu sehen, wie die neuen Korallenstöcke wachsen und viele Meerestiere anlocken. Jede Menge Falterfische, Soldierfishes und einen ganz kleinen Lionfish haben wir gesichtet. Am Ende unseres Tauchganges angelagt, sind wir an die Oberfläche getaucht, wo wir "dachten", wir hätten das Dinghy geankert! Vom Dinghy war weit und breit keine Spur! Mit Müh und Not (durch den hohen Wellengang noch erschwerter!) fanden wir das Dinghy weiter ab vom Riff. Mühselig sind wir zum Dinghy geschnorchelt. Naja, es hat dieses wohl abgetrieben.... und zum Glück fand der Anker bei einer Koralle wieder festen Halt! Obwohl eigentlich (ohne Namensnennung) jemand sehr froh darüber gewesen wäre, wenn das Dinghy nicht mehr gefunden worden wäre.... Wir waren auf jeden Fall froh! ,-) Da es bis heute mittag fast ununterbrochen geregnet hat, schicken wir kein Foto, denn diesen Anblick kennt ihr ja sowieso schon! Übrigens, wir haben uns den Regen zu Nutzen gemacht, und die Frischwasser-Tanks damit aufgefüllt! Die WEBEGONE wurde entsalzen und wir haben uns auch mal so richtig mit Shampoo und Duschmittel entkrustet! Welch ein erfrischendes Gefühl ;-)!
 
 
 
 
 
 
 
Heute früh haben wir Naigani verlassen uns sind Richtung Savusavu los. Die See war unterwegs ruhig und der Wind ist uns bis kurz vor Savusavu treu geblieben! Während der Fahrt durch den Makongai Channel, hat sogar ein Fisch an unserer Leine angebissen! Ein mittelgrosser Tuna! Kurz darauf wurde Sushi mit Soya-Sauce und Wasabi serviert. Hmmm... lecker! Frischer gehts wohl nicht!;-) Im Verlaufe des Nachmittags sind wir in Savusavu eingelaufen. Kurz nach dem festmachen an der Mooring, sind wir bereits vom Cat nebenan mit "Alinghi"-Rufen willkommen geheissen worden! Wie denn das? Es ist keine Schweizerfahne weit und breit auf der WEBEGONE zu sehen.... Tja, man erkennt halt sofort, wenn eine Seglernation einfährt.... ;-))))
 
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Heute geniessen wir noch den tollen Service, die freundlichen Mitarbeiter und die ruhige Lage hier in Savusavu. Übrigens, Tuki (er arbeitet in der Copra Shed Marina) hat unserem Nachbar-Cat den Tipp mit dem Schweizer gegeben :-))! Tuki und seine Frau Emma sind sehr herzliche Menschen! Tuki spasst gerne herum und hat den Narren an Elli gefressen! Emma ist zwischen den Waschgängen (sie macht die laundry) immer für einen Chat zu haben! Sie stammt aus Taveuni und Tuki aus Salt Lake (weiter östlich von Savusavu). Eigentlich stammt Emma aus den Ringgold Islands um Taveuni und man merkt, wie gerne sie "von zu hause" erzählt. Wir müssten unbedingt ihre Familie dort besuchen und gemeinsam mit ihrem Cousin (dem chief des Dorfes) auf Buschtour und Divetour gehen! Tuki wird uns für morgen alles aufschreiben.... Je östlicher man sich in den Fijis begibt, desto "fijianischer" wird es! Wir merken schon hier in Savusavu, dass die Menschen viel freundlicher und hilfsbereiter sind als in Lautoka auf Viti Levu. Wir freuen uns auf jeden Fall auf viele Begegnungen, neue Freundschaften und die Einsicht in das wahre fijian way of life!
 
 
 
 
 
 
 
Heute früh haben wir uns vollbepackt mit Tipps und Namen, die uns Tuki mitgegeben hat, auf den Weg Richtung Viani Bay gemacht. Um die Reise einbisschen zu verkürzen, haben wir hier in der Fawn Harbor Stop gemacht. Nach der links- und rechtsläufigen Riff-passage, haben wir uns ein nettes, ruhiges und einsames Plätzchen zum Ankern gesucht. In dieser Bay, westlich des Hannibal Resorts ist es sehr ruhig. Einzigen Gäste, die wir zu hören, sehen und zu spüren bekommen sind Fledermäuse, fliegende Fische (die spinnen ja die Fischer?!?!?!?) und jede Menge Mücken! Die Mücken haben wir den Mangroven zu verdanken, jedoch ist der Anblick dieser einfach wunderschön!
 
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Nach dem kurzen Abstecher in der Fawn Harbor sind wir nun in der Viani Bay. Welch ein paradiesischer Ort..... Von hier aus, ist die Nachbarinsel Taveuni sehr gut zu sehen. Wir ankern im Nord-Arm der Bay. Hier wohnt die Fisher-Family, die das Land um diese Bay besitzt. Jack Fisher kennt die besten Tauchplätze, erzählt man sich. Wir werden morgen an Land gehen und uns Jack beraten lassen. Dieses Wochenende ist Diwali-Festival (Lichter Festival). Die Hindus stellen Kerzen und Lichter vor ihre Türen, um dem Gott des Reichtums und Wohlhabens den Weg zu zeigen. Auch hier kennt man die "1.-August-Chlöpfer"! Rundherum werden kleine "Raketli" abgefeuert.
 
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Heute sind wir kurz vor Mittag an Land gegangen. Von einer Schar Kindern wurden wir begrüsst. Die Kinder haben uns das village gezeigt, die Schule und ihr "Open-Air-TV-Room" auf dem Hügel! Hierbei handelt es sich um einen Flecken auf dem Hügel, der wie eine Estrade mit Treppen "gebaut" (eher ausgebuddelt) ist. Vorne steht so ein kleines Tischlein, auf dieses dann der TV gestellt wird. Rechts davon steht die Antenne. Welch ein kollektives happening! Den top des Hügels erreicht man über ein steil führendes Weglein. Doch all die Anstrengung (die Kinder sind problemlos dort hoch gekraxelt!!) lohnt sich alleweil! Der Ausblick ist atemberaubend! Die Riffe rund um die Bay sind sehr gut erkennbar. Vom Master-Teacher sind wir eingeladen worden, die Schule morgen zu besuchen und einbisschen von uns zu erzählen, das mögen die Kinder! Die Frau des Hauptlehrers hat uns einen Kürbis mitgegeben. Diesen haben wir (ok, ok, natürlich nur Kudi!!) zu einer feinen Pumpkin-Cream-Soup verarbeitet. Yamie yamie...
 
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Heute früh hat uns Jack Fisher aus dem Bett geholt (07.00 Uhr!). Ein echt cooler Typ! Wir sind dann sogleich mit der WEBEGONE zum Riff gefahren und haben dort zwei Tauchgänge genossen. Die Great White Wall ist phantastisch! Ein mittelgrosser Cave mit wunderschönen und intakten Weich- und Hardkorallen. Jede Menge farbige Fische schwirrten um uns herum. Ein Schwarm Barracudas zog gemütlich an uns vorbei. Abends haben wir gemeinsam das Nachtessen genossen und die Jungs haben tüchtig tief ins Glas geschaut..... Wir sind schon ganz gespannt auf die nächsten Tauchgänge!
 
 
 
 
 
 
Heute sind wir spät aufgestanden.... Eigentlich wollten wir die Schule besuchen, aber Kudi war "einbisschen" müde.... Wir sind mit Jack gegen Mittag zum Riff gefahren, um dort einen Tauchgang zu machen. Kaum im Wasser, wurde es Kudi übel und ... na ja, den Rest muss man ja wohl nicht beschreiben! Auf jeden Fall sind wir zurück zur WEBEGONE und haben somit einen Tag Pause eingelegt. Abends waren wir bei Jack eingeladen. Wir haben das mitgebrachte Fondue mitgenommen und haben ihm gezeigt, wie die urchigen Schweizer ihre Lieblingsspeise essen! Das war wirklich witzig! Über einem Gaskocher haben wir die Pfanne erhitzt und mit Brot und Gabel das Fondue genossen! Welch eine Freude! Hoffentlich wird dem Jack nicht übel davon und er liegt unruhig mit einem "Klumpen" Käse im Bett. We ll check it out tomorrow.
 
 
 
 
 
 
Heute haben wir s endlich geschafft (07.00 uhr aufstehen), die Schule zu besuchen. Vier Klassen à je zwei Stufen. Beim Headmaster mit seiner 7ten und 8ten Stufe haben wir angefangen. Wir haben von uns erzählt, von unserer Reise, von zu hause und wie kalt es zur Zeit dort ist. Kudi hat ihnen von seinem letzten Segeltörn erzählt und ihnen die Fotos vom Panama-Kanal gezeigt. Ganz gespannt haben alle Schüler zugeschaut und zugehört! Später waren wir in der Klasse der 5ten und 6ten Stufe, darauf in der 3ten und 4ten Stufe und als letztes die kleinsten Kiddies, 1te und 2te Stufe. Überall haben wir auf der Weltkarte oder Weltkugel gezeigt, woher wir kommen, wie weit es doch von Fiji entfernt ist und wie kalt es in der Schweiz sein kann. Die Jüngsten fanden wir ganz süss; sprechen kaum englisch und antworten meistens mit einem scheuen "yes". Nach dem fast 3-stündigen Besuch der Schule, sind wir mit Jack zum Tauchplatz Cabbage Patch gefahren. Ein spot war überfüllt mit farbigen Fischen! Ein grosser Napolen hat unseren Weg gekreuzt und ein Schwarm schwarzer .... ähm... Fische, ist uns gefolgt. Die Strömung war sehr stark und kalt war es auch... bbbrrr..... Ihr seht also, wir denken doch an die Daheimgebliebenen ;-)
 
 
Food und Kakerlaken
 
 
 
 
Damit das ganze Tauch- und Inselleben für die Leser nicht zu langweilig wird, wollen wir heute einen Grundkurs in Fiji-Food-Gewohnheiten geben: Wenn man in Fiji eine Bure (nöd dä hokeyspieler -> Haus auf Fiji) betritt, denken alle diese Menschen, die Touristen leiden an Unterernährung und müssen sofort etwas zu Essen bekommen (naja auch ein Curry um 7:30 am Morgen ist nicht so schlecht) - Früchte bekommt man sowieso und manchmal auch etwas mehr als nötig (das Schiff quillt mittlerweile fast über mit Papayas und Kürbisen -> eine Papaya am Morgen sei ja recht gesund, aber wenn mann zum Z nüni die andere Hälfte gegesen, am Mittag den Saft trinkt und Abends einen cake mit Papaya zum Dessert bekommt, träumt man anschliessend noch von den Dingern -> ein Papayiges Leben schlechthin). Naja, das alles wäre noch zu verkraften für einige Tage, aber wenn man eine gegesen hat, bringt Jack zwei neue.... :-) In der Bay hier gibt es wahrscheinlich sehr viele Fische (wenn man den Rest der Papayas ins Wasser wirft, wird er sofort von Fischen gegessen), aber leider haben wir noch keine gefangen hier. Mitten in der Nacht wurden wir heute von einem komischen Krabbeln geweckt (eingentlich klangs mehr wie ein schlagiges Fall an den Mast) und prommt sind noch zwei (+ 2 kleinere) Fiji-Riesen-Kakerlaken an Deck gesichtet worden und irgendwie im Kühlschrank (die passen nicht mehr in unsere Cocroche-Hotel s) gelandet (ich wird sie schon wieder finden und mit grosser Lust killlen). Wie ihr seht ist es nicht ganz einfach, wenn der nächste Coop nicht gleich um die Ecke liegt, aber wir werden uns schon durchschlagen und nicht ganz abgemagert zurück kommen (im schlimmsten Fall kochen wir sonst wieder Fondue) - Drinks und Party-Tips folgen nächste Woche........
 
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Das grosse Krabbeln nahm ein zähes Ende! Mit Wollust wurden unsere Untermieter gekocht und verzehrt..... Hmm.... Vier Stück insgesamt! Schön dekadent, hä?! ;-) Same procedure as every day.... Tauchen war angesagt! Beim zweiten Tauchgang, hat Kudi gemerkt, dass die UW-Kamera voll von Wasser war! Sogleich ist er wieder hochgetaucht und hat Jack gebeten, die Kamera mit Süsswasser zu übergiessen. Mal schauen, wie gross der Schaden ist. Der Tauchgang war easy, mittelstarke Strömung und einige Wimpelfische! Gestern Nachmittag sind wir in der anderen Bay Jack s Familie besuchen gegangen. Sophie, seine Frau und Tiare, seine Enkeltochter haben uns herzlich empfangen. Und schon gab s wieder was zu habbern! Curry-Crab mit Reis. Hmmm... ganz lecker und spicy! Die Kamera liegt zur Zeit in ihre Einzelteile auseinander genommen auf dem Tisch und wartet auf eine gute Eingebung! Hoffen wir auf Kudi s magic fingers! ;-)
 
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nicht viel
 
 
 
 
heute haben wir nicht viel gemacht, nur ein bischen wasser aufgefüllt und am abend mit jacks familie einen movie angeschaut..... morgen verlassen wir voraussichtlich die wunderbare bay um weitere abenteuter in den unentlichen weiten der fiji gewässer zu erleben. dämnächst mehr in diesem oder einem anderen cinema in ihrer nähe..... ps: das versprochene foto noch von gestern.
 
fernsehzimmer 
 
 
 
 
Wie versprochen, haben wir einige Ausgeh-, Party- und Drink-Tips parat: Es sind jedoch einige Voraussetzungen nötig, um dass "komplette" fijianische Nightlife incl Drinking erleben zu können. 1. Man muss weit ab von der Zivilisation sein, 2. In der Bay darf kein Antennenempfang möglich sein, 3. Es ist weder ein Coop noch ein Migros im Umkreis von 20m zu sichten, 4. Man muss gutes Schuhwerk haben, 5. Eine Taschenlampe ist zwingend, 6. Eine Flasche pure Water ist ein MUSS. Nun kann das Abenteuer beginnen: Ein steiler und atemraubender Aufstieg auf den Hügel führt zum TV-Room (nix da mit Cinemax, klimatisiert und Popcorn!), Drinks werden offeriert -> CAVA! Um dem Geschmack entgegenwirken zu können, ist die Wasserflasche von Nöten! Das kollektive "oooohhh... aaahhhh... yeaaaahhh..." kann nun beginnen! Go Fiji Go! Kein vom Winde verwehter Gress, kein fremdgehender Effenberg oder ein affiger Kahn! Nicki Little ist der heutige Held im Rugby Match Fiji gegen Scotland. Leider wurden die Fijianer für ihre Stärke nicht belohnt und haben knapp gegen Scotland verloren. "Vinaka Fiji" und der "Kinosaal" leerte sich so rasch wie bei uns! Das kleine ABC fijianischer Freuden wird selbstverständlich weiterverfolgt und reported. PS: Als kleines Highliht des heutigen Tages ein Foto der Bay zum geniesen (was schon wieder? - Nee das ist neu, mit der entsalzenen, 55mal auseinandergenommenen, in alle einzelteile zerlegten (inkl. Objektiv) und fast wieder funktionierenden Kamera :-) - OK, mit dem Akku hat sie noch so seine Macken, nach 10Sek merkt die Kamera das ich dran rumgefriegt habe und ihn probiert habe mit einem rostigen Nagel zu reparieren, aber das kriegen wir ev. auch noch hin und sonst heisst es ausschalten; Akku raus, wieder rein und schon hat man wieder 10 Sekunden.....) PS II: Das Bild vom Kino gibts morgen.
 
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Heute früh sind wir zu dritt (incl Jack!) nach Taveuni gefahren. Leider hatten wir den Bus, der in die Tavoro Wasserfälle fährt verpasst. Aber wir wären nicht Elli und Kudi, wenn wir diesem Bus nicht nachjagen könnten! Also, hopp ins Taxi: "Follow the bus!" Kurz vor Matei Airport, haben wir den Bus eingeholt und sind dort reingehoppt. Die Tavoro Wasserfälle beinhalten drei Wasserfälle. Der erste ist nur etwa 10min vom Information Centre entfernt. Der zweite ist nochmals 30min weiter. Ein steiler und glitschiger Weg führte uns zum zweiten Wasserfall. Ganz alleine (!) haben wir das Süsswasser für uns gehabt. Ach, welch eine Freude! Was sollen wir da noch mehr dazuschreiben? Das Foto sagt mehr als tausend Worte.....
 
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Übrigens, gestern haben wir im Bus auf der Rückfahrt von den Wasserfällen, Emma von der Copra Shed Marina getroffen! Sie war es, die uns von ihrer Heimatinsel Taveuni und den Ringgold Islands vorgeschwärmt hat! Welch ein Zufall! Sie ist nur für ein paar Tage hier, um ihre Kinder während ihrer Exams zu unterstützen. Emma hat uns vorgeschlagen, mit ihr die Waterslide in Waiyevo zu besuchen. Am Vormittag waren wir auf einer "Island-Sight-seeing by local bus". Die Reise hat uns bis zum Vuna Point geführt. Nach über drei Stunden sind wir total verstaubt und verschmutzt in Waiyevo zurückgekommen. Die Ausblicke auf Vanua Levu und in die Viani Bay waren wunderschön. Nach dem Mittagessen haben wir uns von Jack verabschiedet und sind mit Emma zur Waterslide gefahren. Diese natürliche Fresh-Waterslide ist der pure Spass! Wenn der Wasserstand noch einbisschen höher gewesen wäre, wären unsere Popos von Schrammen und blauen Flecken verschont geblieben :-).... Nichtsdestotrotz hat s riesen Spass gemacht, und dazu wurden wir auch gleich entstaubt!
 
waterslide 
 
 
 
 
 
Kurz nach acht Uhr sind wir von Taveuni losgefahren, um in die Ringgold Islands zu segeln. Das Riff hier um die Ringgolds, Budd Reef, soll ein ganz tolles Tauchriff sein. Wir haben an der Westküste der Insel Yanuca den Anker geworfen. Im Osten der Insel befindet sich das Dorf, wo die Verwandten von Emma wohnen. Im Norden ist die Schule. Auf dem Weg zur Yanuca Island, haben wir wiedermal einen Fisch gefangen! Eine sogenannte Gold-Makrele, engl Dolphin (nix Flipper!). Puh, das gibt aber gaaanz schön grosse Filets! Den Fischkopf haben wir aufbewahrt, um diesen dem Village Chief zu bringen. Als wir jedoch auf halbem Weg zum Village, bereits dann schon "pflotschnass" waren (hohe Wellen und Gegenwind!), sind wir umgekehrt und haben unseren Besuch auf morgen verschoben. Zur Zeit regnet es, jedoch nicht allzu stark (also kein Auffüllen der Süsswassertanks!). Die Abkühlung tut gut und die WEBEGONE hat bestimmt Freude, wiedermal einbisschen Freshwater zu Gesicht zu bekommen ;-)
 
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Wind-Wetterplanung
 
 
 
 
 
Heute früh sind wir ans Budd Reef gefahren, um herauszufinden, ob sich da evtl spannenden Tauchgänge verstecken. Unser Vorhaben haben wir jedoch rasch abgebrochen, denn vor der Insel Thombia war so gut wie kein sicherer Ankerplatz (in der ganzen Gruppe gibt es bei diesem Wind sowieso keinen ruhigen Ankerplatz) fürs WEBEGÖNLI zu sichten und sonst sieht es ziemlich rau aus beim Riff. Wir haben uns kurzerhand umentschlossen, das Dinghy hochgezogen, den sacke-schweren Motor segelsicher angemacht und sich Richtung Rabi (Rambi ausgesprochen) gesegelt. Schade, aber so ist es nun mal..... (Eigentlich wollten wir noch in die 50sm entfernte Lau-Gruppe, aber der Wind will nicht so richtig mitspielen und blässt genau aus dieser Ecke und will es anscheinend noch weiter tun) Die Insel Rabi ist von den Micronesischen Banabans bevölkert. Die Banabans haben um die Jahrhundertwende die Rechte für die auf ihrer Insel vorkommenden Phosphat für ein jährliches Einkommen verkauft - die Insel wurde ziemlich ruiniert - zusätzlich wurden sie im 2. Weltkrieg von den Japanern massgeblich massakriert. Das britische Government hat den 2000 überlebenden Banabans die Insel Rabi als neue Heimat übergeben. Heute leben auf der Insel ca 4500 Menschen, aufgeteilt in zwei Dörfern. -> Auf alle Fälle schlafen wir heute zum erstenmal seit 4 Nächten ohne Geschaukel (das nicht von uns selbst produziert wird; und dieses ist nicht falsch zu verstehen) - es gibt absolut keinen Wind und Wellen in der Bucht. ps: Hier zusätzlich wiedermal ein Bild aus unserem Aquarium.... psII: Das mit den Papayas haben wir ja schon erzählt (wir haben immernoch ein halbes Dutzend), aber jetzt haben wir Abwechslung bekommen;zwei grosse Stauden Bananen (und irgendwie glaube ich werden die immer schneller gelb) naja, Abwechslung ist alles (oder hast du schon mal eine mit Bananen belegte Papaya und dazu ein BanPap-Milchshake probiert?) .....
 
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Oops, zwei freudsche Verschreiber haben sich ins Logbuch eingeschlichen! Erstens mal war die Longitude WEST und nicht OST! Und zweitens waren wir gestern NICHT auf der Insel, auf welcher sich die Schule und das Dorf befinden... So, nun zurück zu den Facts. Heute waren wir das Dorf auf Yanutha Island besuchen, wo wir selbstverständlich unser Sevusevu präsentierten. Leider war von Emma s Verwandten niemand auf der Insel, alle in Suva. Ein ca 30min Walk hat uns von der Schule, wo wir geankert haben, zum Dorf geführt. Die Aussicht auf dem Hill war wiedermal sehr eindrücklich. Der Lehrer, den wir unterwegs getroffen haben, hat uns erklärt wieso die Schule auf der anderen Seite des Dorfes ist. An der Nordküste der Insel gibts eine Fresh-Waterspring und deshalb wurde die Schule hier gebaut! Auch hier wurden wir eingeladen, die Schule zu besuchen. Mal schauen, was unsere morgigen Pläne sein werden.
 
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Heute waren wir das village Buakonikai besuchen. Eine überdimensional grosse Methodisten Kirche schmückt die Einfahrt in die Katherine Bay. Im Westen der Bay waren wir heute schnorcheln. Die Kamera funktioniert wieder, jedoch nur für etwa 5sec! Und doch ist es uns gelungen, einen Schnappschuss aus unserem persönlichen Aquarium zu schiessen!
 
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Um die Leuten kennen zu lernen und um etwas über das social-live zu erfahren besuchten wir heute früh um 10.00 Uhr die Kirche. Der Gottesdienst war mit sehr viel Gesang begleitet. Der Pfarrer hat in seiner Predigt (in banebanischer Sprache natürlich - irgendwie tönte es aber wie in der Schweiz....) plötzlich auf english gesprochen! Wir waren sogleich wieder ganz aufmerksam, denn er hat uns willkommen geheissen und uns gedankt, dass wir ihren Gottesdienst besuchen. Die Messe wurde sehr einfach gehalten; kein knien, keine Eucharistie und kein gemeinsames Beten. Sehr interessant! Wenn doch bloss nicht die Hitze wäre! Wir haben wie die Elche geschwitzt und waren um jeden Windstoss dankbar..... Prompt nach dem Gottesdienst, wurden wir vom Priester und einem Prediger persönlich begrüsst und zum Mittagessen eingeladen. Der Prediger ist ein Banaban und seine Frau eine Fijian. Gemeinsam haben sie vier Kinder (3 Mädchen und den jüngsten Sohn). Der Tisch wurde mit vielen leckeren Speisen gedeckt und wir hatten mehr als genug! Yamie yamie! Wir haben sie eingeladen, uns auf dem Boot zu besuchen. Der Prediger und sein Jüngster sind natürlich sofort und überglücklich unserer Einladung gefolgt. Kudi hat selbstverständlich wiedermal das MaxSea Programm gezeigt, wie zu navigieren ist und wie die Segel zu setzen sind. "Veeery interesting...." Sie hatten wirklich Freude, solch viele neue Sachen kennenzulernen! Wir fanden den Besuch des Gottesdienstes sehr hilfreich, denn einen besseren social meeting point gibt s hier kaum. Abends war Kudi (leider erfolglos) auf Lobsterjagd! Ja, ja, die Dinger, die s bei uns nur in Gourmet-Läden gibt (wenn überhaupt!), aber eben NICHT selbst gejage und üüüberhaupt nicht frisch! Nämlich.... Ach übrigens, das Foto zeigt unser Badezimmer auf der WEBEGONE ;-) !
 
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Kurz vor Mittag haben wir Rabi Island, Katherine Bay verlassen und sind Richtung Kioa Island gesegelt. Auch auf dieser Insel leben keine Fijians. Die Menschen auf Kioa stammen ursprünglich von der Insel Vaitupu in Tuvalu (früher Ellice Islands). Weil ihre kleine Insel überbevolkert war, wurde 1947 die Insel Kioa für F$ 15.000 gekauft. Eine wichtige Rolle bei dieser Übersiedlung spielt NELI LIFUKA (dazu später mehr). Als wir nachmittags mit dem Dinghy an Land gehen wollen, ist uns die Anlasserschnur (oder wie auch das Ding immer heissen mag!) am Outborder gerissen! Ist ja nur halb so schlimm, dachten wir (ohne es besser zu wissen!). Doch dieses Vorhaben entpuppte sich als eine sehr tricky Angelegenheit! Ggggrrrhhh.... Gute zwei Stunden hat Kudi an diesem Teil herum gemecht! Mann-o-Mann! An Land angekommen, sind wir wiedermal von einer Schar Kindern eingekreist worden. Das erste, was man am Strand sieht, ist ein grosses Schild auf dem steht TALOFA (heisst so viel wie Bula auf fijian). Das Dorf ist sehr hübsch, farbenfroh und wird sehr sauber gehalten. Vorbeigehend am ersten grossen Haus, wurden wir auch gleich wieder eingeladen. Louisa und ihr Mann David sind ein neues Haus am bauen. Louisa ist Fijian und ihr Mann ist Tuvaluan. Davids Urgrossvater war NELI LIFUKA! Louisa hat mir ein Buch ausgelehnt, dass die Geschichte dieses wichtigen Mannes erzählt. "Logs in the current of the sea", geschriben von Klaus-Friedrich Koch! Ach ja, zu unserem grossen Glück, haben wir bei der Einfahrt zur Insel Kioa "wiedermal" einen Fisch gefangen! Mann-o-Mann, der war echt schwer, ein zäher Bursche! Diesen haben wir als Geschenk mitgebracht, denn sooo viel Fisch KANN niemand essen! Fried fish, Fish curry und Kokoda (roher Fisch eingelegt in Limejuice) wurde uns von Louisa zum Abendessen serviert. Hmmm... Welch ein Verwöhnprogramm!
 
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Gestern abend hatten wir die Möglichkeit, beim Training des tradionellen Tuvalu-Tanzes dabei zu sein! Am Freitag wird auf der Insel Rabi ein Wettbewerb zwischen den Schulen stattfinden. Die besten Schüler aus Klasse 6 und 8 werden gekürt. Die Eltern dieser Schüler haben jeweils einen traditionellen Tanzauftritt (Kioa=Tuvalu und Rabi=Banaban) geplant, deshalb das Training. Die Jungs sehen ganz hmmm... aus, so mit ihrem Blumenschmck auf dem Kopf, dem freien Oberkörper und dem "Baströckchen"! Etwas für s Auge! Girls, überzeugt euch selbst! Heute war Kudi in der Schule, um die zwei neuen PCs zu inspizieren, denn irgendwas ist kaputt (gemäss David, dem Schoolmanager). David war überglücklich, dass Kudi ihre PC-Probleme souverän lösen konnte. "What a quiet man! And what a bright man!"
 
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Gestern haben wir unserem besten Stück auf der WEBEGONE adieu gesagt! Der Kühlschrank ist (momentan) futsch! Die Frage, die Kudi am meisten beschäftigt ist: Und wie wird nun mein Bier kalt?!?!? Deshalb wurden noch die letzten kalten Biere seehr rasch konsumiert! Wir sind doch sooo clever, dass wir bereits Eis auftreiben konnten um so die restlichen lauwarmen Biere wieder auf Trink-Temperatur runter kühlen zu können! Schlau, he?! Obwohl, noch ein Problem facen wir trotzdem noch! Wohin mit den vielen und grossen selbstgefangenen Fischen???? ;-) Aber ihr seht, deshalb lassen wir den Kopf noch lange nicht hängen. Kühlschrank Mechaniker gibt s hier ja wie Sand am Meer, ha ha ha....
 
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Nun, das Eis ist geschmolzen, das Bier hat Badezimmer-Temperatur und die Fische befinden sich im Streick! Was wollen uns diese Facts sagen? Je mehr Cava wir trinken, desto weniger werden wir an diese tragische Situation erinnert! Ja dann nichts wie los, rüber zu David and let the bowl roll! :-) Heute haben wir unseren freien Wochenend-Tag genossen! Äh, welcher Wochentag ist heute überhaupt???
 
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Heute sind die Eltern mit den Schülern der 6. und 8. Klasse aus Rabi zurückgekehrt. Ein grosser Event! Alle Daheimgebliebenen haben Essen gekocht und dieses in die Community Hall gebracht. Die Tänze der Erwachsenen und die Darbietung dieser Schüler wurde nochmals vorgetragen. Selbstverständlich waren auch wir dabei! Wie es hier auf der Insel Usus ist, durften auch wir mit den Zurückgekehrten zu Mittag essen! Fisch, Reis, Cassava, Taro und vieles mehr wurde längs durch die Hall auf den Boden gelegt und alle sassen um die Speisen und haben genüsslich das feine Essen verzehrt. Yamie! Es hat sich rumgesprochen, dass Kudi die zwei PCs der Schule wieder zum Laufen gebracht hat, denn bereits kamen schon neue Anfragen! Ein Videorecorder funktioniert nicht mehr so gut! Kudi hat sich diesen angeschaut und fertiggebracht, dass das Bild schon fast perfekt auf dem TV erschien. Als Dank dafür gab s wiedermal was zu Essen! Puuuhh... Wir sind überzeugt, dass die uns für Unterernährt halten! Und übrigens, hier auf der Insel werden wir von den Kindern mit "Hello Palangi" (Hallo Europäer/Weisser) begrüsst!
 
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Und schon wieder ist eine Woche vorüber. Die Wochentage, bzw nur die Sonntage erkennen wir an den Kirchengängen der Dorfgemeinschaft. Der Wind hat einbisschen gedreht, bzw bläst einbisschen von überall mal (ob dies wohl die vom deutschen-Netz-Winfried genannten "Fiji-Effekte" sind??). Es schaukelt einbisschen, aber die WEBEGONE liegt sicher! Wir haben vor, in den nächsten ein bis zwei Tagen weiter zu fahren. Ein kurzer Stop-over in der Viani Bay und dann direkt nach Savusavu -> Der Kühlschrank braucht dringendst einen Mech! Doch bevor wir diese schöne Insel verlassen, haben wir hier noch eine ganz blumige Südsee-Schönheit für euch ausgesucht! Hübsch!
 
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und wieder wurde es kalt
 
 
 
 
R12 sei Dank! Wir haben es geschafft, den Kühlschrank OHNE Mech wieder in Gang zu bringen! Yuppieh! Knapp nach 10.00 Uhr morgens, konnte bereits das erste kühle Bier seit 5 Tagen (welch ein Horror!!) genüsslich geschlürft werden! Wir danken der WEBEGONE, Mirjam & Andy (die echten webegonler), dem Giftkasten und Kudi s Gebastel!
 
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Do you will.....
 
 
 
 
Heute sind wir eigentlich sehr früh aufgestanden, denn wir wollten ja mit Louisa nach Savusavu. Um sieben kommt sie uns mit David abholen. Zuerst eine dreiviertelstund Bootfahren (klein, etwas grösser als unser Dinghi aber nicht viel) dann 2.5 Stunden Bus (!) bis nach Savusavu. Dort gelandet gehen wir zuerstmal zum District-officer um unsere Papiere kontrollieren zu lassen. Wir sollen um 12 wieder nachschauen (wollen die die studieren oder was?) - Naja, gehen wir erstmal seit langen wieder in einer grösseren Stadt einkaufen. - Dies und das und noch einbisschen mehr. Um zwölf stellen wir fest, dass unsere Pässe falsch abgestempelt sind und müssen auf das Immigration-office. Mit dem Taxi hin, hätte der eigentlich Mittag aber so nett wie er ist, macht er uns trotzdem eine Verlängerung. Wir sind auf dem Brief aber auf einmal von Sweden (es gibt ja viele, die denken wir seien aus Sweden, oder alle verstehen Dännemark!!!??? - also so schlecht ist mein englissch auch nicht). Eigentlich finde ich das ganz lustig und will es gar nicht ändern, aber.... naja, er schreibt seinen Brief nochmals. Wieder zurück sind jetzt die anderen natürlich im Mittag. Ok ein Bier zwischendurch ist nie schlecht. Als sie wieder geöffent haben, stellen wir nach dem Kopieren fest, dass der "döddel" die Verlängerung bis zum 20. Januar 2003 (!) ausgestellt hat, obwohl wir erst 10 Monate später gelandet sind. Alles Banane, oder was?!?!? Nein, eine Änderung ist nicht möglich, wir sollen zurück zur Immigration.... Wir drehen uns deprimiert um und wer steht vor uns, der "döddel"! Gleich macht er aus der 3 eine 4 und sein Kreuz dazu (hätte wahrscheinlich niemand gemerkt wenn ich das selber gemacht hätte) - ok nochmals warten - wir gehen nochmals einkaufen - Es nimmt mich verdammt nochmal Wunder wie die Fijianer (oder Kioaner) die Portionen hier messen. Wir haben jetzt für ca. 30 Leute 20 Kg Lamm und 10 Hühner gekauft, und das ohne den Fisch!!! Also in unseren Breiten kannst du ne ganze Division mit dem Zeugs ernähren und hast noch den Fisch zum Abendessen!!! (We will see). Wieder zurück gilts jetzt ernst (mein erster Fredy Krügger-Film war harmlos dagegen - und das mit 7 Jahren)! Nee, alles ganz locker, ich freu mich ja drauf und einfach ist es zudem - einfach mal ja zu sagen, und das wars! Die Fahrt zurück zur Trauzeugin Webegone war dann schon nicht so wie gewünscht, aber nun sitzen wir beim Rotwein, freuen uns und werden alles geniesen............ Am Samstag steigt dann die grosse Party hier auf Kioa und ihr seid natürlich alle herzlich eingeladen! :-) ps: Ich glaube meine Mutter war etwas durcheinander, als ich sie am Telefon mit "es ist etwas passiert und wir brauchen Geld" begrüsst habe - sorry..... ps2: Tja und in meiner Familie hatten alle "just" gestern davon geträumt........ ps3: Unsere Spielwiese können wir ab jetzt wirklich auch ausnutzen (bin ich froh aus der vorderen Kabine raus zu sein.....)
 
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Die Navigation ist nun auch an den Laptop geschaltet. Das Dinghy wurde nochmals auf Loecher geprueft - es verliert zwar Luft, aber 2,3 Stunden haelts es schon hin und der Mast collar ist nochmals epoxiert worden. Seekarten haben wir von Jose und Ana (S/V ZARCO) bekommen und jede Menge Tipps "Places to go" dazu! Eigentlich wollten wir morgen ablegen, aber wir und die WEBEGONE sind noch nicht ganz bereit. Mastfuss anmalen, Gummi drueber, aufraeumen, CAVA shoppen und OFF WE GO! Die WEBEGONE, wie auch wir freuen uns auf diesem Moment! Uebrigens, CAVA ist eine Wurzel, die zu fluessigem "Saft" verarbeitet wird. Diesem "Drink" sagt man nach, dass er fuer ein Flash sorgt. Jedoch sind sich auch alle non-fijians einig, dass es genauso ecklig ist, wie es ausschaut. Warum denn diese Wurzel kaufen? Um von den Insel-Chiefs eine "Bewilligung" zu erhalten (zum ankern, die Insel besichtigen), bringt man als Geschenk CAVA mit. In einer SEVUSEVU-Session wird dann diese CAVA aus Kokosnuss-Schalen getrunken. Wir lassen uns ueberraschen.
 
 
 
 
 
 
 
 
Kudi hat sich heute ganz dem Dinghy gewidmet. "Die Suche nach den Loechern" hiess der Film, der seehr lange dauerte, aber schlussendich erfolgreich und (wie es Hollywood will) mit einem Happy End endete. Der Mast Collar ist jetzt bereits um den Masten gepappt. Es fehlt nicht mehr viel, und die WEBEGONE bekommt nie (hoffentlich) wieder nasse Fuesse. Eins hat Elli jetzt schon gelernt: Hantieren mit einer Stichsaege, abschleifen, Loecher zupappen (mit so nem blauen zeugs) und epoxieren! Wer haette das je gedacht, dass ihre zarten Buerohaende in Kontakt mit solchen Materialen kommen wuerden?!?! Die Yachties hier sind ganz nett, es gibt aber auch LOCOS und...... das ist gut so!
 
 
 
 
 
 
Mit Schrecken hat Andy gestern abend festgestellt, dass sein Flug nach Hause bereits heute nacht ist und nicht, wie die letzten fuenf Tage angenommen, erst am Freitag! Nun musste der wortwoerlich genommene Scherbenhaufen so rasch als moeglich aufgeraeumt, weggeraeumt und gefixt werden! Fast mit den Sonnenaufgang, hat unser Tag begonnen. Die Jungs sind frueh morgens nach Lautoka gefahren, um (was denn sonst!) Ersatzteile zu besorgen. Ein Besuch auf dem Immigration office war auch geplant. Erst am Nachmittag dann, konnten wir einen zweiten Versuch aufs offene Meer zu fahren, wagen. Der Motor schnurrte wie ein zufriedenes Mietzekaetzchen, die Segel wurden hochgezogen und einige Manoever wurden durchgespielt (fast wie Schule...). Alles schien gut zu funktionieren. Spaet abends ist Andy auf seinen Flieger gehoppt und wir sind zurueck in die Marina gefahren. Ab jetzt ist die WEBEGONE fuer die naechsten drei Monate unser zuhause!
 
 
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