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| Eine lange Strecke stand uns heute bevor. Kurz vor 06h00 sind wir losgefahren. Der Wind wollte anfaenglich nicht so wie wir wollten, aber mit den Stunden, hat er gedreht und wir konnten einbisschen segeln. Schlussendlich wurde er sehr schwach und unser Motor hat Unterstuetzung geleistet.
Ein Fischerboot hat uns beim Ueberholen ganz stolz ihren Fang gezeigt! Einen grossen Yellowfin Tuna und eine Makrele! Cool! Wieso beissen denn die bei uns nicht an?!?!?
Nach ca 50meilen ist uns ein schnelles Boot entgegen "gefetzt". So ein schnelles Fischerboot? Nein, Maritim Malysia. Sie wollen alongside kommen (an der Seite unseres Bootes anmachen). Wir haben unsere Geschwindigkeit gedrosselt und die Jungs an Bord gelassen. Natuerlich wurde uns als erstes ihre "coole" Polizeimarke gezeigt (aehnlich wie in den Filmen; NYPD Blue & co!). Sie haben uns gefragt wo wir hin wollen und unsere Paesse und Bordpapiere sehen wollen. Einbisschen small talk: Gibt s denn hier Probleme mit Piraterie? Hmm... nur von Indonesien. Aha, ok. Zum Abschied haben sie uns gesagt, dass wir uns bei Problemen jederzeit per VHF bei ihnen melden koennen/sollen. Na dann ist ja alles "roger".
Mit dem letzten Tageslicht, sind wir in Pulau Besar (eine Insel vor Melaka) eingelaufen. Evtl werden wir morgen einen Ausflug ins schoene Melaka machen (eine Faehre verkehrt von hier nach Melaka). Aber jetzt sind wir mal zuerst einbisschen muede und hungrig. In diesem Sinne: En Guete und Gut s Naechtle.... |
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Noch nicht genug von Marinas?! |
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| Wir haben uns heute frueh entschieden, nach Port Dickson (Marina) weiterzufahren und von dort aus Melaka zu besichtigen. Zumal auch die Nacht nicht wirklich ruhig war; einbisschen rolling und der Wind hat aus der "falschen" Richtung geblasen.... Auch heute war nicht viel los mit Wind, aber mit der Unterstuetzung vom Motor, sind wir relativ gut vorangenkommen. Ein wunderschoener und grosser Leuchtturm schmueckt die Bergspitze vor der Einfahrt der Marina. Und hier hatten wir wieder einmal tiefer als 50m! Das hatten wir seit der Ankunft in Borneo nicht mehr. Das Meer ist jedoch nicht blau, immernoch gruenlich, aber je noerdlicher wir fahren, desto klarer wird das Wasser werden (sagt MAN). Die Marina haben wir per Telephon informiert, dass wir kommen werden. Der Preis fuer einen Kat ist normalerweise 1,5x teurer als fuer einen Mono (ist in 99% aller Marinas so), aber zur Zeit haben sie eine Promotion und da bezahlen Kat s auch nur den Mono-Preis. Das hoeren wir doch gerne! Als wir in die Marina eingefahren sind, hat uns dieser Anblick gezeigt, wieso eine Promo zur Zeit angeboten wird: Die Marina ist so gut wie leer! Etwa vier Segelyachten, ein halbes Dutzend Motoryachten und noch so Kleinkram. Der uns angewiesene Anlegeplatz ist am Ende eines Stegs, also nur einseitig anlegbar. Wieso geben die uns den "versch..." Platz, wenn die Marina mehr als halb leer ist?!?! Gehoert dieser Platz auch zur Promo, fragen wir uns. Wie auch immer, wir vertauen uns sicher, nehmen eine Dusche und gehen ins Kaff nebenan essen (hmmm... Roti Canai! Endlich wieder! Und das fuer sage und schreibe CHF 3,-- fuer beide nota bene! Denn nach Singapore kann uns nichts mehr so leicht aus den Socken werfen, was die Preise anbelangt!). Zurueck auf dem Boot, goennen wir uns einen Film in unserem "Entertainment-Center"! Und danach heisst es schon bald "Guet nacht".
Nachbemerkung: Roti Canai, Roti heisst Brot. Der Teig wird auf den Tisch "geknallt" (das machen die wirklich so), einbisschen von Hand ausgewallt und dann, wie die Pizzaiolos, wird der Teig herumgeschwungen (nicht ueber dem Kopf, sondern nur knapp ueber dem Herd). Der Teig ist nun ein grosses, duennes Tuch, welches zusammengefaltet (einmal von links nach rechts, einmal von rechts nach links und so weiter) und auf dem Herd gebacken wird. Roti Canai wird mit Dahl (Linsen-Sauce), Poulet, Ei, Gemuese serviert. Schmeckt lecker, man kann s mit den Haenden essen und es ist stinkebillig!
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Melaka - Zoggolis und Tulpen lassen gruessen |
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| Auf ins Reiseabenteuer Melaka! Melaka liegt ca 88km suedlich von Port Dickson entfernt. Unsere Reise beginnt in der Marina: 500m zu Fuss zur Hauptstrasse, wo Sammeltaxis angehalten werden koennen, um in die Stadt zu gelangen. 20min spaeter haelt sogar eins an! 10km nach Port Dickson. Am Taxi und Bus Terminal nach dem Bus nach Melaka fragen. Aha, kein direkter Bus. Zuerst Seremban, dort nochmals umsteigen dann direkt nach Melaka. Die Fahrt nach Seremban zieht sich in die Laenge. Es sind bloss 30km, aber dieser Lumpensammler-Bus haelt an jeder Hausecke! Der Bus nach Melaka ist nicht so direkt, wie angenommen. Auch hier ein kleines Abstecherlein in ein anderes Kaff und schon sind 2h vergangen (fuer ca 70km!). Mein Ruecken schmerzt, die Frisur ist zur Sau und die Frostbeulen von der Aircondition tun weh!
Aber nun zum eigentlichen Grund dieses Ausfluges: Melaka, unter dem Sultan war bis 1511 eine wichtige und reiche Stadt aus dem Handel von Gewuerzen mit China, Indien, Siam und Indonesien. Dadurch wurden die Portugiesen an dieser Stadt interessiert. Alfonso d Albuquerque (echt portugiesisch?!?!?!?!) war es, der den Hafen gestuermt und angegriffen hat.
1641 fiel Melaka in hollaendische "Wohnwagen"-Haende (nach einem 8monatigen Kampf). Da die Franzosen 1795 Holland besetzt haben, hat Holland Melaka seinem Verbuendeten Great Britain voruebergehend uebergeben. 1824 ging Melaka definitv zu Great Britain ueber, nach einem Tausch mit dem Hafen von Begkulu auf Sumatra.
(Weiteres gibt s bestimmt auf Encarta zu lesen)
Stadthuys, St. Paul Kirche, St. Francis Xavier Kirche, Kampung Kling Moschee, alte Tempel und der groesste chinesische Friedhof ausserhalb Chinas (!) sind die Highlights von Melaka. |
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Suizid gefaehrdeter Fisch! |
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| Unterwegs von Port Dickson nach Port Klang (groesster Hafen von Malaysia - Kuala Lumpur), haben wir uns entschieden, die Nacht durchzufahren und Kurs auf die Insel Pangkor zu nehmen. Eine relativ kurze Strecke lang konnten wir segeln, aber ansonsten war Motoren-Segeln angesagt.
Unterwegs, ich war im Salon am Lesen und Kudi im Cockpit, knallte es auf einmal. Was war das? Ich bin aufgesprungen und ins Cockpit gestuermt. Haben wir etwas ueberfahren? Ist eine Leine gerissen? Nein, nichts von dem! Ein Fisch hat sich sage und schreibe uns aufs Boot "geschmissen" und hat (zu unserem Pech) die Kurve gerade noch geschafft, wieder ins Wasser zu flutschen. Haeh? Ich glaub, wir sind im falschen Film.... Schade, fuer ein leckeres Abendessen hat s nicht gereicht, aber dafuer umso mehr fuer einen guten Lacher! :-)
Die Nacht ist gemuetlich verlaufen. Wir hatten mal die Stroemung mit uns, mal gegen uns. Kurz vor Sonnenaufgang hat uns der Radar gezeigt, dass sich dicke, fette Gewitterwolken hinter uns breit machen. Macht nix, der Wind kommt ja von vorne! Denkste! Der Wind hat 180grad gedreht und die Gewitterwolken sind mit direktem Kurs auf uns zugekommen. Begleitet und Donner und Blitz, hat uns die schwarze Front erwischt. Schon wieder hiess es: Die wichtigsten elektronischen Teile ab in den Backofen! Das Grosssegel mussten wir runterlassen, denn mit Rueckenwind hat s uns dieses herumgeschlagen. Die Wolken sind relativ rasch an uns vorbei gezogen. Danach hat der Regen eingesetzt und hielt auch ein Weilchen an. Vormittags sind wir dann endlich auf Pangkor Island angekommen. Jetzt einfach eine ruhige Bucht, etwas essen, ein AB geniessen und dann nur noch schlafen! Tja, wie es so ist, hat der Wind gedreht und es wurde unangenehm. Die Wellen haben ans Boot geschlagen und von ruhigem Schlafen konnte keine Rede mehr sein. Also, Anker hoch und ein ruhigeres Plaetzchen suchen. Auf Pulau Pangkor Laut (dort soll es ein weltberuehmtes Wellnes-Resort geben!) ca 1meile entfernt, haben wir ein ruhiges Plaetzchen gefunden. Aber auch dies hielt nicht lange an. Der Wind hat schon wieder gedreht! Nachts war wieder eine Gewitterwolke aus Westen ueber uns gezogen. Natuerlich lagen wir vom Westen nicht 100% geschuetzt! Also nochmals umziehen! Jetzt liegen wir wieder vor Pulau Pangkor, in der West Anchorage, mehrfach geschuetzt. Aber welchen Schutz eine Bucht bieten kann, findet man erst dann heraus wenn es nicht mehr so ist, ha ha ha! |
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Unterwegs nach Pangkor Island
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Ein typischer 1. August |
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| Ein typischer 1. August faengt wohl damit an, dass eine ueberdimensionale Schweizer-Flagge aufgehaengt wird. Diese haben wir dank unserem Schwermatrosen Martin, zur Hand! Mittagessen in einem Strand-Restaurant und kurz vor Sonnenuntergang den Anker lichten und los gehts!
Die Nachtfahrt war ok. Doch als die Stroemung gegen uns angefangen hat, haben wir entschlossen den Anker zu werfen und zwei Stunden zu schlafen. Anker werfen ist hier kein Problem; es ist ueberall nicht tiefer als 15m! Morgens um 06h30 ging s dann weiter. Und wieder mal hat eine Gewitterwolke uns eingefangen und uns Wind gebracht! Somit konnten wir doch gute 50% der Strecke segeln.
Kurz vor Mittag sind wir in der Marina eingetroffen. Die Lage der Marina ist super, direkt im Center. Aber auch das Ferry-Terminal ist gleich nebenan..... Die Stroemungen bringen jede Menge Dreck in die Marina. Jeden Morgen fischen einige Arbeiter den schwimmenden Muell, Baumaeste und aehnliches aus den Marina-Gewaessern.
Es sind in etwa sechs andere Segler hier in der Marina. Das sind schon fast 100% mehr als in den vorherigen Marinas (Singapore, Tioman, Port Dickson)....
Wir werden ein paar Tage hier verbringen und uns die schoene Stadt anschauen und vorallem die vielen indischen Restaurants kosten! |
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Wachsen uns bald |
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| Die Tage hier in der Marina vergehen wie im Fluge. Wir taetigen einige Anrufe nach Thailand und innerhalb Malaysien, um den bestmoeglichsten Platz zu finden, wo wir unsere AlleyKat aus dem Wasser heben werden. Das Unterwasser ist faellig. Die gelblichen Flecken aus dem Sibu-Fluss in Borneo muessen weg poliert werden und ein neues Anti-fouling muss aufgetragen werden. Mit groesster Wahrscheinlichkeit werden wir in Thailand aus dem Wasser gehen. Die Shipyard ist nur mal 15meilen von Langkawi entfernt und somit auf unserem Weg nach Phuket. Wir werden s sehen.
Ansonsten sitzt Joza viel am Computer (Infos fuer Langkawi und Phuket & co sammeln, Antifouling Farben vergleichen, etc) und ich wasche jeden Tag ein klein wenig Waesche. Aber nun zurueck zum Titel: Wir essen taeglich indisch! Erstens ist es lecker und zweitens ist es stinkebillig. Aber ich glaube, wir muessen aufpassen, dass uns keine Poulet-Flueggeli wachsen, oder dass wir gar anfangen Eier zu legen! Chicken, chicken, chicken! Ueberall gibt s vorallem nur Chicken! Und unsere Finger der rechten Hand sind auch schon schoen eingefaerbt von den indischen Gewuerzen! Essen mit den Fingern, bzw nur mit der rechten Hand, ist cool, aber auch schwierig! Nie die andere Hand zu Hilfe zu nehmen, verlangt Disziplin und Geduld. Wir haben s bald raus. Aber den Geschmack von Curry, Tandoori & co wird noch lange in unseren Fingern haengen ;-)!
Gestern haben wir in einem indischen Geschaeft eine fuer uns nie da gewesene Entdeckung gemacht: Cow Urine! Was zur Hoelle soll denn damit gemacht werden?? Wir nehmen an, dass die doch etwas ungewohnte Fluessigkeit fuer religioese Zwecke benutzt wird. Wie auch immer, ein Photo war es auf jeden Fall wert! |
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Die Geschichte des Diesel tankens |
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| Wenn man Diesel braucht, geht man einfach an die Tankstelle, fuellt die Tanks, bezahlt und das war s. Hier nicht. Es gibt hier keine Tankstelle, an die wir hinfahren koennen, um Diesel zu bunkern. Dies heisst wieder einmal, Kanister schleppen! Wir brauchen knapp 300liter. Wir gehen an die nahe gelegene Shell Tankstelle, um zu fragen, ob sie evtl auch liefern wuerden. Liefern? Ne, aber noch wichtiger: Ihr duerft keine 300liter Diesel kaufen! Wie bitte? Government Restriktionen! Ausser wir haben einen Brief von "KPDNHEP". Ein noch groesseres Fragezeichen haengt ueber unseren Koepfen. Wir kehren zurueck und schauen im Internet nach, was diese geheimnisvolle Abkuerzung bedeuten soll. Aha, "Ministry of domestic Trade and cosumer Affaires". Tja, wir machen uns auf dem Weg zu dieser Behoerde, die im Postgebaeude zuhause sein soll. Dort angekommen, fragen wir den gelangweilten Security-Empfangsdame-Typen, wo sich die KPDNHEP befindet. Hmmm.... im 8., nein 9., nein doch 8. Stockwerk. Wir muessen uns im Besucher-Buch eintragen. Er nimmt s ganz genau, Joza kritzelt ihm viiiel zu fahrlaessig.....
Nun gut, wir machen uns auf den Weg in 8. Stock. Im Lift fragt uns dann einer, wo wir hin wollen. Aha, in den 9. Stock muesst ihr, meint er. Und was wollt ihr dort? Diesel importieren? Nein, Diesel kaufen. Ach so, dann weiss ich nicht wo ihr hin muesst. Super Dialog! Im 8. Stock steigen wir aus und stehen vor eigentlich gar nichts! Kein Empfang, keine Bueroschilder, kein gar nichts. Ein Typ kommt uns entgegen und fragt uns DIE Frage des Tages, und wir antworten DIE Antwort des Tages. Er meint wir muessen Mr Jalil dafuer sehen, der ist im 4. Stock! Aha, das klingt ja schon viiiiel besser! Wir sind also gar nicht verkehrt in diesem Amt! Das ist doch schon mal ein Fortschritt! Im 4. Stock angelangt, stehen wir in einem Kabeuschen und fragen nach Mr Jalil. Dieser kommt und sagt uns, dass wir in den 9. Stock gehen muessen, an den Counter (Schalter), die machen diese Briefe. Bevor wir uns aber auf eine Expedition dieses Amtes begeben, wollen wir wissen, ob dieser Brief etwas kostet (was ja mehr als nur wahrscheinlich ist). Nein, sagt Mr Jalil. Das ist kostenlos und kein Probelm. Na toll, dann lass uns weiter Indiana Jones spielen. Wir suchen diesen Schalter und sind sogar rasch fuendig. Der Kerl hinter dem Thresen tippt fuer uns diesen so wichtigen Brief. Irgendwie hat er s nicht ganz so begriffen, wieviel Diesel wir kaufen wollen. Auf jeden Fall, koennten wir jetzt taeglich an die Tanke fahren und 400liter Diesel bunkern!!! Und das ueber einen Zeitraum von drei Monaten! Mit dem vorbereiteten Brief geht s in den 4. Stock, zu Mr Jalil. Dieser ist naemlich fuer die Unterzeichnung zustaendig. Ok, noch ein kleines Stempelchen und die Unterschrift und fertig ist die Story.
Wir grinsen uns an. Wir sind wieder einmal "Opfer" der hiesigen Buerokratie geworden. Und mit dem Beweis, dass mit einbisschen Geduld und viiiiel Zeit, jeder zu seinem Ziel kommt!
Abends haben wir uns mit einem Trolley und 150l leeren Kanistern auf den Weg zur Tankstelle gemacht. Einbisschen auf der Strasse fahren, den oeffentlichen Bussen aus dem Weg gehen und schon waren wir bei der Shell. Ganz stolz haben wir unseren Brief denen gezeigt. Die Lady fragt, war es denn leicht diesen Brief zu bekommen? Unsere Antwort, ja eigentlich schon, aber zuerst mal die richtige Person finden, das war nicht leicht! Wir glauben, wir sind die ersten, die das so machen.... Wir sind zweimal an die Tankstelle gefahren und haben ueber 300liter Diesel gebunkert. So, fuer heute ist genug. |
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Achtung Autos!
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Ich bin auch ein Schiff!
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Langkawi, wir kommen! |
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| Gestern kurz vor Mittag, haben wir die Leinen losgemacht und sind Richtung Langkawi gefahren. Unser Ziel war die 20meilen entferne Insel Pulau Bintang. Auf halbem Weg dorthin, hatten wir super Segelwind und sind mit gut 7kn vorwaerts gekommen. Deshalb haben wir uns kurzerhand entschieden, weiter zu ziehen und dann halt nachts in Langkawi ankommen. Macht nichts. Der von uns ausgewaehlte Ankerplatz birgt keine grossen Gefahren.
Ein paar Meilen spaeter, hat sich der Wind aufgebaut und von einer Minute auf die andere waren 30kn auf der Anzeige zu lesen. Ok, reffen (Segel verkleinern) und speed ausnutzen. Die 30kn hielten nicht lange an (muss wohl eine nicht sichtbare Gewitterwolke gewesen sein), aber dafuer war die See einbisschen unangenehm. Die Wellen haben sich aufgebaut und das Segeln wurde ungemuetlich. Auch das macht nichts, das kennen wir ja alles schon, ha ha ha!
Im Verlauf der Nacht hat der Wind leider zu unseren Ungunsten gedreht und wir mussten kreuzen (Zick-Zack fahren). Das finde ich gaaar nicht lustig. Und schlussendlich sind wir gegen den Wind motoret, der zum Glueck nicht stark war. In der Einfahrt zur Bucht (um ein Uhr morgens!), stand ich vorne und habe Ausschau nach nicht beleuchteten "was-auch-immer" gehalten. Der Radar zeigt uns einen Fleck links vor uns. Ich sehe (noch) nichts. Strahle mit der Taschenlampe ins Dunkle und erkenne ploetzlich irgendwelche Umrisse. Was ist das? fragt Kudi. - Ein Haus! rufe ich. Ein Haus? Hae? Jaaa, ein Haus im Wasser! Unbeleuchtet und gross! Es sieht so aus, als ob es sich bewegt. Aber bewegen sich denn Haueser, sei s nun auf dem Land oder im Wasser?! Nun gut, wir passieren das "Haus" und ankern im sicheren Abstand vom Land. Morgen werden wir schon sehen, was dieses "Haus" ist. Aber jetzt wollen wir nur noch schlafen, pfuuuuuus..... |
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Premiere! |
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| Ich konnte wieder mal vor lauter Aufregung kaum schlafen. Kurz nach 06h00 kam ein SMS rein, das bestaetigt hat, sie sind gut in KL gelandet. Nur noch ein paar Stuendchen und ich seh meine Familie wieder!
Mit dem Mietwagen geht s kurz vor Mittag zum Flughafen. Puenktliche Landung der Air Asia von KL! Kurze Zeit spaeter, sind die Drei in Sicht! Juheee! Sie sind muede, aber uebergluecklich hier zu sein.
Mit dem Mietauto geht s zurueck zum Pier und eine Ruettel-Fahrt im Dinghy bringt uns in zwei Etappen zur AlleyKat. Wie kleine Kinder freuen sich Papa, Tomi und Miri auf der schaukeligen Dinghyfahrt! Jetzt nur nicht einschlafen! Los, lass uns einkaufen und essen gehen! Den Abend lassen wir auf dem Boot ausklingen und tauschen lustige Geschichten aus. Um 21h00 "enlassen" wir die armen Kerlchen in den Schlaf!
Und was die Premiere anbelangt: Zum ersten Mal in unserer "Flughafen-Abholservice-Karriere" regnet es! Grummel, grummel! Das macht nichts, wir werden dem Regen schon entfliehen (hoffentlich!).... |
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Fahrstunden |
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| Unsere drei Matrosen haben wunderbar geschlafen und sind wieder fit wie ein Turnschuh ;-)!
Wir gehen auf den Markt, kaufen frisches Obst und Gemuese, machen einen kurzen Stop beim Inder, um die angeblich schmackhaften "Sailor s Sausages" zu kaufen und fahren dann zurueck. Joza und Tomi haben das Auto zurueckgebracht und uns beim Harbor Master angemeldet.
Kurz vor Mittag haben wir den Anker gelichtet und sind in den Sueden gefahren. Mit Segeln war nicht viel, aber wenigstens konnten die starken Jungs das Grosssegel hochziehen.
In der Bucht wurde dann unter fachmaennischer Leitung das Dinghy-Fahren erlernt. Die machen sich gut, unsere drei Neulinge! Einbisschen schwimmen, sich waschen, ausruhen, einen Drink geniessen und dann war s schon wieder dunkel. Die Tage fliegen nur so davon. Koennte ich doch nur ein paarmal die Zeit anhalten.....
Mit einem schmackhaften Reistopf mit Crevetten, haben wir den Abend ausklingen lassen. |
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Planet der Affen |
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| Liebe Leser, Heute habt ihr etwas verpasst. Also, fangen wir von vorne an. Wir sind aufgestanden, wie normal..schoen mit einem Kaffee und Mango Muesli als Fruehstueck....lecka lecka. Der Strand der vor uns liegt ist unser Ziel...dort wollen wir hin um ein BBQ zu machen. Die Maennern gehen voraus und bereiten das Feuer, unseren Picknickplatz und natuerlich die Sitzplaetze vor. So weit so gut. Kudi kommt uns holen (Eli und mich) um drueber zu gehen. Wir haben Teller, Besteck, kaltes Bier etc....mitgenommen, Sachen die man fuer ein BBQ braucht neee?? Die Frauen kommen an Strand..die Maennern sind rooooot und verschwitz wegen der Sonne....es ist sehr heiss. Miri und Tomi sind begeisteret und das einzige was sie machen ist AFFEN GUCKEN. Die Tierli sind soooo etwas von suess.....natuerlich, wie wir alle wissen, die Affen sind sehr sehr intelligent. Wir haben bemerkt dass immer mehr und mehr Affen kommen...wir koennen nicht aufhoeren die Affen anzuschauen und Fotos zu machen, inzwischen waren es 20 Stueck. So....das Essen ist fertig....feini Hamburgers, Chilli Wuerstli, Poulet und natuerlich Schlangebrot!!!! hhhmmm que rico! Kudi hat eine gute Idee gehabt und ein paar Hamburgers und Wuerstli auf dem Feuer gelassen damit sie nicht kalt werden. Die Affen sind langsam naechher und naechher gekommen aber wir haben sie erfolgreich weg gescheut...wir wollen ja nicht dass sie unser Essen klauen oder??? Wir alle haben schoen gut aufgepasst dass sie nicht so naech kommen. 2 Sekunden haben wir etwas anderes gemacht und PRRRROOOOMT ist unser Essen weg!!! Eli hat gesehen wie ein Kluger Affe die 3 Hamburgers und 2 Wuerstli vom Grill genommen hat und das Essen ins Wasser getunkt hat...natuerlich, es war heiss! Wie auch immer, das was wir gegessen haben war sehr sehr sehr gut...und nebenbei war es sehr lustig...wir haben den ganzen Abend gelacht....wie haben die Fiecher uns verrarscht! unglaublich...ich glaube sie sind das Essen immer noch am verdauern!. So, das ist das Highlight...recht lustig oder?? Siehe Fotos |
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Wunder geschehn! |
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| Heute frueh ging s ab in den Sueden. Das Ziel sind die Payar Inseln im Sueden von Langkawi. Diese sind die "beruehmten" Schnorchel- und Tauchplaetze von Langkawi. Wir machen an einer Boje fest und fahren mit dem Dinghy zum Riff. Ja, Fische gibt s, aber die Riffe sind eher futsch und die Sicht ist nicht der Hammer. Wir muessen jedoch zugeben, dass dies der beste Schnorchelplatz in ganz Malaysia ist! Tomi und Miriam haben Riesenfreude an den Fischlis und Papa will die Fischlis nicht anschauen, lieber essen!!
Der Wind nimmt zu und wir entscheiden uns, zurueck zu fahren. Einbisschen Nacht-Toern-Feeling soll ja auch mal bei ihnen aufkommen! Knapp die halbe Strecke konnten wir segeln. Noch unter Segel, mit ca 3kn Geschwindigkeit (gaehn...) ruckelt die Fischleine! Ein Fisch, ein Fisch!!! Das gibt s ja wohl nicht! Muss wohl ein Paralympics-Fisch sein! Wir ziehen die Leine rein und erkennen mit riesen Ueberraschung, dass wir einen Wahoo gefangen haben! Wow! Joza und ich koennen es kaum fassen! Es sind schon ueber vier Monate vergangen, wo wir das letzte Mal einen Fisch gefangen haben! Die Freude ist riesig! Es wird geknipst, gefilmt und posiert! Die Vorfreude auf einen frischen und leckeren Fisch waechst von Minute zu Minute! Ca 6meilen vor unserem Ziel, hat s wieder einmal mit den Fischerbooten angefangen. Ein echtes Labyrinth! Wir muessen zwei Fischerbooten ausweichen, die Netze ausgelegt haben und die wir im letzten Moment im Wasser sehen. Die Fischer schreien uns irgendetwas Unverstaendliches rueber und leuchten uns mit ihren Lampen an. Langsam bahnen wir uns den Weg zwischen die Netze. Um ca 21h00 lassen wir den Anker fallen, trinken das obligate AB (Ankerbier) und entscheiden uns fuer ein schmackhaftes Fisch-Curry! Mit vollem Bauch und dem Wissen, dass es mindestens noch dreimal so viel Fisch im Kuehlschrank hat, gehen wir zu Bett. Suesse Traueme, oder eher Fischige Traeume?! :-) |
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Grosser Wahoo mit Klein-Miri!
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Fisch-BBQ |
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| Aufstehen, Dinghy hochziehen und einen Strand fuers BBQ suchen! Wir sind nach sieben Meilen fuendig und ankern in einer huebschen Bucht zwischen ein paar Inseln. Die Jungs suchen den perfekten Strand und Miriam und ich sehen Delphine! Leider nur aus der Ferne...
Der ideale Strand ist gefunden. Die noetigen Utensilien werden eingepackt und ab gehts ins Strandvergnuegen. Joza meint so nebenbei, wir sollen das Duschmittel miteinpacken. Wieso denn das? Wie auch immer, selbstverstaendlich wird dem "Befehl" des Capitanos gehorcht und nichts in Frage gestellt (ha ha ha...).
Am Strand entdecken wir, wieso das Duschmittel mit musste: ein kleiner Frischwasser-Bach plaetschert von den Felsen herunter und beschert eine kalte und erfrischende Dusche. Der Strand ist wunderschoen und die vielen Baeume spenden wohltuenden Schatten. Das Feuer ist bereit und die Glut laedt den Fisch zum Einbuddeln ein. Schlangenbrot und Bohnen werden gebruzelt und kurz darauf wird dieser Strandausflug zu einer Gourmetreise! Es geht doch nichts um einen frischen und vorallem selbstgefangenen Grill-Fisch! Wir koennten gut 15 Personen mit dem Fisch ernaehren, so viel Fleisch hat der dran!
Bevor wir zurueckfahren, gibt s fuer jeden noch eine kalte Frischwasser-Dusche. Aaah, die belebt und laesst uns sogar einbisschen froesteln ;-)! |
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Sesam oeffne Dich! |
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| Heute fuehrt uns unsere Reise zum "Hole in the Wall". Das Loch in der Wand ist eher ein grosses Tor, welches durch Zauberhand geoeffnet wurde und nicht mehr geschlossen werden kann... Oder eine Sprengung in den Fels wurde vorgenommen, um weiter ins Innere des Landes einzudringen. Wie man es auch sehen will, die Einfahrt ist imposant. Eine Dinghy-Fahrt durch die Mangroven ist lustig und wir entdecken das eine oder andere Tierchen. Viele Touristenboote kommen hierher, rasen durch die Einfahrt und erzeugen somit ein paar "kleinere" Wellen. Das Meer laedt nicht zum baden ein und unser Suesswasser-Vorrat schwindet - kein Regen seit ueber 48h!! Dafuer geniesst unsere Crew umso mehr die brennende Sonne! Abends gab s dann noch den restlichen Wahoo als "Spaghetti al Wahoo (besser als al tonno!)". Drei Tage haben wir nun den selbstgefangenen Fisch genossen. Wie lange es wohl wieder gehen mag, bis wir unseren naechsten Fisch fangen?! Man weiss nie.... |
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Nass! |
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| Gestern Vormittag sind wir aus "Hole in the Wall" weiter um die Insel Langkawi gezogen. Der Norden der Insel soll die schoensten Straende und die exklusivsten Hotels beherbergen. Leider ist es uns nicht moeglich, im Norden eine ruhige und geschuetzte Bucht zu finden. Wir fahren weiter um die westliche Ecke und ankern in Telaga Harbor. Hier gibt s eine neue Marina und davor ist ein Ankerplatz, der durch aufgeschuettete Inseln geschuetzt ist. Abends geht s dann in ein kleines Restaurant, das den Hafen saeumt. Einbisschen mediterannes Feeling kommt auf. Nachts schlaegt das Wetter um und Gewitterwolken ziehen aus dem Westen ueber uns. Sie bescheren uns Regen, Regen, Regen. Ca 10min hat s mal NICHT geregnet! Wir vertreiben uns die Zeit mit Lesen, Kartenspielen und schlafen. Morgen wollen wir weiter Richtung Kuah (Hauptstadt von Langkawi). Am Abend vom 30. August findet ein Fest statt: MERDEKA! 50 Jahre Malaysia! Da wollen wir in Kuah sein und hoffen auf eine regenfreie Feier. Ein Photo beizulegen, sehen wir als unnoetig, denn Regen gibt s ja zuhause zu genuege ;-)! |
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Genug mit dem Regen! |
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| Nach zwei Regentagen, ziehen wir weiter und hoffen auf Besserung. Unser Ziel: Porto Malai. Wir ankern vor der Star Cruise Jetty, wo sich auch ein kleiner Steg fuer Yachten befindet. Die Hotelanlage sieht ausgestorben aus. Es ist wohl alles auf die Star Cruise (Kreuzfahrtschiff) ausgerichtet. Wenn die mal anlegt, muss hier wohl die Hoelle los sein! Da die Moeglichkeit an ausswaerts essen nicht wirklich gegeben ist, entscheiden wir uns - bei diesen Temperaturen und nassem Wetter - fuer ein Chaes-Fondue! Miriam isst ein Chaes-Fondue zum ersten Mal! Es schmeckt ihr gut! Also Bahn frei fuer die Anforderung des Schweizer Passes!
Vor dem Abendessen hat sich wieder einmal ein Selbstmord-Fisch uns ins Dinghy geschmissen! Lautes Gezabbel, bis ich ihm das Leben zurueck gegeben habe. Nein, keine Mund-zu-Kiemen-Beatumung! Ob es fuer den kleinen Kerl gereicht hat, wissen wir nicht. Aber auch ein Rueckenschwumm ist gesund..... |
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MERDEKA! |
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| Heute abend soll die grosse Feier des 50sten-Nationalfeiertages stattfinden. Wir fahren zum Sports Complex und stellen fest, dass wir fast alleine sind. Die Feier sollte um 20h30 beginnen, aber hier ticken die Uhren anders. Irgendein hohes Tier vom Langkawi Parlament wird vorgestellt und zwei ganz witzige Typen fuehren auf der Buehne einen Dialog, welchen absolut niemanden interessiert! Nach und nach fuellt sich das Stadion. Eine Pferdeparade galoppiert um den Rasen und der absolute Hoehepunkt (lautes Gejohle, Gekreische und Geklatsche) ist die Harley Davidson Parade! Zweihundert Motorraeder brummen durch s Stadion. Es hat ein paar ganz lustige "Shower" darunter. Sie lassen die Motoren aufheulen, die Menge jubelt und die Easy-Riders ziehen ihre Runden! Nach diesem Spektakel ist wohl sense. Es folgen Reden, langweilige Musik und niemand im Publikum hoert zu. Wir entscheiden uns, die Mega-Party zu verlassen. Um Mitternacht, sehen wir vom Boot aus das Feuerwerk. Wir sind einbisschen enttaeuscht, aber Tomi meint, wir haetten im falschen Moment die Feier verlassen und deshalb den absoluten Party-Kick verpasst! Wie es auch ist, Hauptsache MERDEKA MALAYSIA! |
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Schoener Abschlussabend |
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| Heute haben wir uns ein Auto gemietet. Da heute ein Feiertag ist (Unabhaengigkeitstag), haben wir Glueck, dass wir ueberhaupt ein Auto bekommen haben. Ein kleiner Micra-like Wagen muss reichen! Wir fahren in die Krokodilfarm. Leider sind wir kurz vor Schliessung angekommen. Die Kroks liegen satt und lahm in den grossen Gehen herum. Im Shop nebenan, kann man sogar noch Kroko-Leder-Artikel einkaufen. Schluesselanhaenger, Guertel, Taschen, Schuhe etc sind fuer teures Geld zu erwerben.
Zu abend essen wir in einem schoenen Seafood Restaurant am Strand. Ein Maerchenbuch-Sonnenuntergang wird uns geboten und die Speisen sind einfach koestlich! Die Szechuan-Suppe als Vorspeise treibt uns allen die Traenen in die Augen! Scharf, schaerfer, noch schaerfer! Noch ein Drink in einem Pub und dann geht s zurueck zur AlleyKat. Aber ohne einen letzten Schlummi geht niemand ins Bett! In diesem Sinne; Cheers und Guet Nacht! |
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Was, schon zwei Wochen vorbei?! |
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| Der Tag koennte nicht schoener anfangen: Sonnenschein pur und fruehmorgens klettert das Thermometer bereits auf knappe dreissig Grad! Nachdem unsere Crew ihr Gepaeck bereit gestellt hat, fahren wir in die Fruechtefarm. Leider ist zur Zeit nur Saison fuer Sternfrucht, Honigmelone und Jackfruit. Wir degustieren Papaya, Honigmelone, Sternfrucht und Dragonfruit. Nach diesem gesunden Fruehstueck, fahren wir den Berg Raya. Die geschlaengelte Strasse, welche in einem schlechten Zustand ist (halb zugeschuettet durch Steinschlaege), fuehrt uns auf ueber 800m ueber Meer. Die Sicht nimmt von Hoehenmeter zu Hoehenmeter ab. Oben angekommen, sehen wir nicht mehr, als wenn wir im Maschgenkamm (Flumserberg) sitzen und eingehuellt von Nebel sind. Aber auf jeden Fall ist es frisch und eine Abkuehlung ist heute sehr willkommen. Noch ein kleiner lunch, Roti Canai muss es sein, und dann gehts Richtung Flughafen. Das Gepaeck ist eingecheckt und bei mir kommt einbisschen Traurigkeit auf. Zwei Wochen vergehen soo schnell....
Wir hatten eine tolle gemeinsame Zeit und der Hoehepunkt fuer uns war auf jeden Fall das Fischerglueck! Wir danken euch fuer alle Mitbringsel und eure tatkraeftige Unterstuetzung auf dem Boot! Die AB s trinken wir nun alleine :-( |
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