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Fiji wir kommen |
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| Webegone schwimmt wieder! Nachdem Andy den Bugkorb verstärkt,
> die Ankerrollen erneuert, die nötigen Wanten beim Rigg ersetzt, den
> Generator und Motor überholt, das Unterwasser neu epoxiert und frisch
> gestrichen hat. Die Liste ist noch länger, alles nach dem altbekannten
> Motto: Do It Yourself. Das sind so Arbeiten die Anfallen wen man eben mal
> den Pazifik überquert und Webegone für ein halbes Jahr ins Winterlager in
> der Marina "Vuda Point" gestellt hat.
> Aber jetzt erweckt neues Leben an Board. Elli und Joza sind heute in Fiji
> eingetroffen und in wenigen Tagen werden sie Segel setzten und die lokalen
> Gewässer erkunden. Doch zuerst muss noch Proviant gekauft werden In
> Lautoka soll es gute Einkaufsmöglichkeiten geben. Und sonst ist halt mal
> noch ein Trip nach Suva, in die Hauptstadt, angesagt. Dort frohlockt das
> Seglerherz, hier findet man fast alles . . . . . .
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Erster Segel Trip |
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| Wir haben alle einen anstrengenden Tag hinter uns . . . . . Zu
> spät sind wir heute nach Malolo Leilei aus gelaufen. Auf halbem Weg
> gegenan haben wir alles Kühlwasser verloren und die Maschine hat dann auch
> überhitzt. Der einzige Schlauch den Andy nicht gewechselt hat ist. Also
> "Wasserschlacht" im Motorenraum mit allem drum und dran.
> Da dies eine Engine-Testfahrt aus dem Hafen war, hatten wir noch kein
> Segel oben. Als das dann auch geschafft war sind wir bei LowTide in die
> Marina gesegelt!!!
> Also jede Menge Fun schon am ersten Segeltag. Morgen werden wir nochmal am
> Motor arbieten in der Hoffnung auf mehr Glück.
> Das es uns an Glück in Zukunft nicht mehr fehlt ist wohl klar. Denn die
> Schabs mit dem Geschirr drin sind in der ganzen Hektik jrgendwie offen
> geblieben. Und so wird es auf Webegone auch noch neues Geschirr geben.
> Aber eben, Scherben bringen ja bekanntlich Glück
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| Mit Schrecken hat Andy gestern abend festgestellt, dass sein Flug nach Hause bereits heute nacht ist und nicht, wie die letzten fuenf Tage angenommen, erst am Freitag!
Nun musste der wortwoerlich genommene Scherbenhaufen so rasch als moeglich aufgeraeumt, weggeraeumt und gefixt werden!
Fast mit den Sonnenaufgang, hat unser Tag begonnen. Die Jungs sind frueh morgens nach Lautoka gefahren, um (was denn sonst!) Ersatzteile zu besorgen. Ein Besuch auf dem Immigration office war auch geplant.
Erst am Nachmittag dann, konnten wir einen zweiten Versuch aufs offene Meer zu fahren, wagen.
Der Motor schnurrte wie ein zufriedenes Mietzekaetzchen, die Segel wurden hochgezogen und einige Manoever wurden durchgespielt (fast wie Schule...). Alles schien gut zu funktionieren.
Spaet abends ist Andy auf seinen Flieger gehoppt und wir sind zurueck in die Marina gefahren. Ab jetzt ist die WEBEGONE fuer die naechsten drei Monate unser zuhause! |
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| Kudi hat sich heute ganz dem Dinghy gewidmet. "Die Suche nach den Loechern" hiess der Film, der seehr lange dauerte, aber schlussendich erfolgreich und (wie es Hollywood will) mit einem Happy End endete.
Der Mast Collar ist jetzt bereits um den Masten gepappt. Es fehlt nicht mehr viel, und die WEBEGONE bekommt nie (hoffentlich) wieder nasse Fuesse.
Eins hat Elli jetzt schon gelernt: Hantieren mit einer Stichsaege, abschleifen, Loecher zupappen (mit so nem blauen zeugs) und epoxieren! Wer haette das je gedacht, dass ihre zarten Buerohaende in Kontakt mit solchen Materialen kommen wuerden?!?!
Die Yachties hier sind ganz nett, es gibt aber auch LOCOS und...... das ist gut so!
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| Die Navigation ist nun auch an den Laptop geschaltet. Das Dinghy wurde nochmals auf Loecher geprueft - es verliert zwar Luft, aber 2,3 Stunden haelts es schon hin und der Mast collar ist nochmals epoxiert worden. Seekarten haben wir von Jose und Ana (S/V ZARCO) bekommen und jede Menge Tipps "Places to go" dazu!
Eigentlich wollten wir morgen ablegen, aber wir und die WEBEGONE sind noch nicht ganz bereit. Mastfuss anmalen, Gummi drueber, aufraeumen, CAVA shoppen und OFF WE GO!
Die WEBEGONE, wie auch wir freuen uns auf diesem Moment!
Uebrigens, CAVA ist eine Wurzel, die zu fluessigem "Saft" verarbeitet wird. Diesem "Drink" sagt man nach, dass er fuer ein Flash sorgt. Jedoch sind sich auch alle non-fijians einig, dass es genauso ecklig ist, wie es ausschaut. Warum denn diese Wurzel kaufen? Um von den Insel-Chiefs eine "Bewilligung" zu erhalten (zum ankern, die Insel besichtigen), bringt man als Geschenk CAVA mit. In einer SEVUSEVU-Session wird dann diese CAVA aus Kokosnuss-Schalen getrunken. Wir lassen uns ueberraschen. |
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| Morgens um 9.00 Uhr trifft "man" sich auf Funk xy und schwatzt so dieses und jenes. Ganz witzig zu hören war, dass WIR bereits im Funk die Runde machten. Jose von der SY ZARCO hat bereits unser Ankommen in Muskat Cove angekündigt. Wir gelten nun als, Elisabeth, die Kroatin und Josef, der Tscheche auf der SY WEBEGONE! Witzig.....
Nun waren nur noch die letzten Vorbereitungen fürs Wegfahren zu treffen. Diese waren unter anderem: Den "holy" Mast-Fuss am Boot fixieren und mit Gummi überziehen (siehe Foto!), den Bändel fürs Bimini annähen und natürlich last but not least CAVA kaufen! Also eigentlich sind wir für die morgige Abfahrt bestens vorbereitet! |
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| Früh morgens (07.00!) haben wir das Boot aufgeräumt und die Marinagebühren bezahlt.
Jetzt nur noch den Motor anschmeissen and off we go! Tja, aus dem "Motor anschmeissen" war nix! Wasser im Oeltank.......
Kudi hat sich wieder einmal in den Motorenraum gerobbt und versucht, die Ursachen dieses Problems zu evaluieren. Ein Ersatzteil musste in der Stadt Lautoka besorgt werden. Ohne etwelches Motoren-know-how, hat Elli dieses Teil beschaffen können.
Lange Reden - kurzer Sinn: Dies war der absolute Dieselmotoren-Crash-Kurs für Kudi!
Diese Situation zwingt uns natürlich noch einmal zwei Tage in der Marina zu bleiben, um alles (alles?!) auf die Reihe zu bekommen. Oder, wie wir soeben als weisen Ratschlag per e:mail von Martini-Flamenca-Conchita-Flores de las Lunas erhalten haben: Kommt zurück! Hier fährt man Tram und im Falle eines Motorenschadens (haben Trams überhaupt Motoren?!) wechselt man halt einfach das Tram! So simpel ist das! ;-) |
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