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Schutzgeld bezahlen?! |
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| So, Jiri haben wir heil vom Flughafen abgeholt! Die Maschine ist puenktlich gelandet und das ganze Gepaeck ist auch angekommen!
Nachdem all die mitgebrachten, vorgezogenen Weihnachtsgeschenke (von Fondue, ueber Aromat zum Rasierer bis zu den LEDs...) ausgepackt wurden, gigen Jiri und ich einkaufen. Sein eigenes Hab und Gut ging beim Gepaeck fast leer aus. Also, Shorts, FlipFlops und T-Shirts einkaufen.
Gestern sind wir dann endlich aus dieser nicht wirklich schoenen "Stadt" Honiara ausgelaufen. Julia und Florian haben uns die Leinen geloest. Wie es sich gehoert, hat Joza zum Abschied ins "Horn" geblasen und wir winkten uns ein letztes Mal zu. Sniff sniff....
Von Wind konnte nicht die Rede sein, ergo motorten wir in die 20sm entfernte Bucht, wo wir den Anker geworfen haben. Die Locals haben uns sogleich mit ihren Kanus umrundet und nach einer Einladung zum Ankern gefragt. Nein, haben wir nicht. "Dann muesst ihr eine Fee von $50/Person bezahlen!" Der spinnt doch, oder?! Wir hatten die Wahl, entweder bezahlen, oder den Anker zu lichten und weiterzuziehen (so die Aussage vom Chief). Aha, das heisst also, wenn wir nicht bezahlen und doch hier bleiben, koennte die Gefahr bestehen, dass uns etwas vom Boot gestohlen wird?!?! Das riecht nach Schutzgeld. Fehlt nur noch, dass der PADRE vorbeischaut... Na gut, wir haben den Anker gelichtet und sind weitergefahren. Doofes Guadalcanal!
Eigentlich wollten wir Jiri einen kurzen und sanften Einstieg in die Segelwelt bescheren, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir sind die Nacht durchgefahren. Der Wind hat in der Nacht zugenommen und wir sind zum Teil mit Spitzengeschwindigkeiten von ueber 11kn gefahren!
Nun sind wir seit 08h00 in der Morovo Lagoon und erfreuen uns einer schoenen Szenerie! Weisse Straende, klares Wasser, heiss.... und KEINE Ankergebuehr! Sachen gibts, ts... |
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Spleissen - Algen - Ring |
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| Wir sind heute einbisschen weitergezogen. Die Lagune ist sehr gross und ist von Sandstraenden nur so umsaeumt! Wir haben uns fuer eine unbewohnte Insel entschieden und dort den Anker geworfen.
Ein kleiner Schnorchelausflug zum Riff, hat uns ganz viele Fische gezeigt. Ich habe sogar einen black tip reef shark gesehen. Der hatte also mehr Angst vor mir, als ich vor ihm!
Die Jungs haben danach das Unterwasser von Algen, Muscheln und Ungeziefer befreit. Ich hab mich im Spleissen (ein Seilende ins andere "einweben") versucht. Mann, das isch ja en Seich! Und alleine kriegt man das ueberhaupt nicht hin! Da das Ankerseil gerissen war, musste dieses erneuert werden. Nun gut, ich hab ja bestimmt noch einpaarmal die Chance zu spleissen - richtig spleissen!
Der heutige Tag hat einen bitteren Nachgeschmack: Joza hat seinen Ehering verloren.... Wo, wann, wie, das wird wohl nur Neptun wissen. Wir werden morgen mal versuchen ums Boot zu tauchen - vielleicht haben wir ja Glueck, zumal wir hier auf drei Metern ankern! |
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Friiiischer Fiiisch... |
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| Kurzerhand haben wir in Ureparapara entschlossen (nach ca 10sm!!), dass wir direkt in die Solomonen segeln wollen. Wow, wenn doch alle Entscheidungen so schnell getroffen werden koennten!
Die Nacht war sehr holperig und der Wind blies schoen. Unterwegs haben wir einen Fisch gefangen (per excusi hat Florian auf der Saling nach Riffen Ausschau haltend gefragt: Haengt da nicht ein Fisch an der Leine?). Ouh, nein, ein Barracuda! Wir essen keinen Barracuda! Ok, eigentlich das beste Willkommens-Geschenk, was man einem Dorf bringen kann! Als wir dann endlich in der ersten solomonischen Bucht angekommen sind, war von Auslegerkanus, Dorf und Menschen KEINE Spur! Wir waren an Land und sind einer kleinen Flussmuendung einbisschen gefolgt, doch ohne Spur von Menschen! Nachmittags haben wir uns entschieden, eine Bucht weiter zu segeln. Auf dem Weg zur Puma Bay ist uns ein Kanu entgegengekommen. Wir haben den Typen im Schlepptau mitgenommen und waren eigentlich froh, dass wir so den Fisch loswerden konnten. In der Puma Bay angekommen, war doch da schon die obligaten Kanus um unser Boot herum. Mit einem Unterschied zu Vanuatu: Die Leute haben sofort gefragt, ob wir entwas zum Handeln haben! Super, ja! Einen grossen Barracuda! Wir haben diesen gegen Kartoffeln und sonstiges Gemuese getauscht.
Komisch, wenn man mal Kanus ums Boot herum haben will (Fisch loswerden!), sind keine da... Tja, so ist halt das Leben!
Uebrigens, in der Einfahrt zur Vanikolo Island haben wir einen Wal gesehen! Ja, einen echten grossen Wal! Und zwar relativ nah! Der hat sich ein paarmal aus dem Wasser katalpultiert und seinen Oberkoerper in voller Schoenheit gezeigt! Wow! |
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Spieltag |
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| Weil es gestern so schoen war, haben wir kurzerhand entschlossen (wie so haeufig), nochmals eine Nachtfahrt durchzumachen und direkt auf Santa Cruz zu fahren, wo wir einklarieren koennen.
Eine super tolle Fahrt! Wir mussten sogar reffen, da wir viel zu schnell unterwegs waren. Denn sonst waeren wir in den fruehen Morgenstunden (vor Sonnenaufgang) angekommen.
In Santa Cruz angekommen, haben Joza und ich die Customs (Zoll) aufgesucht. Neee nix da Customs, nur Quarantine! Ok, dann halt keine Einklarierung, aber wir duerfen die "Quebec" (gelbe Fahne) runternehmen, aber in Honiara muss die wieder gehiesst werden. Ich wuenschte mir, unsere Behoerde waere auch so cool drauf.... (wir haben ca 30min gewartet, bis der Quarantine Typ sein Stempelkissen irgendwo auf der Insel wieder auftreiben konnte!!)
Nachmittags haben wir unseren Ankerplatz gewechselt. Nach kurzer Zeit sind (wir haben sie gezaehlt!!) 11 Kanus mit 41 (!!) Kindern/Jugendlichen um unser Boot herumgelungert! Joza und ich haben uns entschieden, ein paar der Kinder aufs Boot einzuladen. Ein Maedel und ein Junge durften sich das Boot anschauen. Auf meine Frage "Wer hat denn hier Mut?" haben eigentlich die meisten laut geschrien. Zwei Jungs haben wir gepickt und aufs Boot eingeladen. Sie durften den Masten hochgezogen werden! Der erste Junge hat schon bei der ersten Saling "Enough, enough!" gerufen. Der zweite Junge war einiges mutiger und ist bis ueber die zweite Saling hochgezogen worden! Ich sage euch, um unser Boot herum hat ein mega Fest stattgefunden! Es wurde gejohlt, geschrien, gesungen! Der helle Wahnsinn! Schoen, dass wir so viele Kinder "gluecklich" machen konnten! Wir muessen wohl das Gespraechsthema Nummer Eins sein fuer mindestens die naechsten zwei Tage! :-) |
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Nachtrag zu den letzten zwei ereignisreichen Tagen |
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| Die letzten zwei Tage sind so ereignisreich gewesen, dass ich prompt einiges nicht ins Logbuch geschreiben haben.
Hier also der Nachtrag zum 31.08.2006: Wie bereits geschrieben, waren wir kurz an Land und sind die Flussmuendung reingelaufen, um ein Dorf zu finden. Als wir dann in der Puma Bay geankert haben, haben wir die locals gefragt, ob es denn Krokodile gaebe. "Yes, plenty! Especially close to the river!" Suuuper! Ich meine ja, gegen Kroko-Schuhe oder eine heisse Kroko-Tasche haette ich ja nichts einzuwenden, aber....
Nachtrag zum 01.09.2006: Wie bereits erwaehnt, war unser Boot gestern von jede Menge Kindern umgeben. Ein Geschrei und Geplantsche - Wahnsinn! Irgendwann mal war es dann zuviel und wir haben die Party "geschlossen" - bye bye, thank you! Die Kids haben Respekt gezeigt und sind dann brav weggepaddelt! Ein Junge war ganz speziell toll: "Bye bye, see you tomorrow morning!" - HIIIILFEEEE, ich glaub ich krieg die Kriiise!!
Uebrigens, die Kinder waren am morgen frueh auch schon wieder ums Boot! ;-) |
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Ab in den Sueden |
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| Gestern sind wir um 06h30 losgefahren und nach einer rumpligen Fahrt heute Mittag auf Santa Ana Island angekommen. Unterwegs haben wir zwei grosse Wahoos gefangen! Hohe Qualitaet, hmmm... Aus einem haben wir 14 (!!) Steaks gamacht. Die Haelfte haben wir eingefroren. Den zweiten Wahoo haben wir gegen Lobster, Gemuese und Fruechte eingetauscht. Die werden uns zwar erst morgen geliefert, aber fuer unser heutiges Abendessen ist auch bereits gesorgt: Gegen einbisschen Geld (keine 10USD) und paar Zigaretten, haben wir sieben Lobster eingetauscht! Da kann man nicht sagen, oder?! Fuer unseren Sundowner haben wir selbstverstaendlich frische Kokosnuesse (unreife), welche wir mit einem kleineren bis mittleren Schuss Rum versuessen! Ihr seht also, es geht uns guuuhuuut... |
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Erste Salzwasser Krokos! |
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| Suesswasser im Ueberfluss! Die ganze Nacht hat es aus Kuebeln geschuettet, begleitet von Blitz und Donner (wir haben sicherheitshalber die Laptops ausgestoepselt....)!
Zur Zeit koennen wir uns ueber die Wasser-Reserven nicht beklagen!
In einem regenfreien Moment, haben wir den Anker gelichtet und sind weiter noerdlich gesegelt. Ein achterlicher Wind hat uns in fuenf Stunden in die naechste Bucht gebracht.
Unterwegs haben wir beide Fischleinen draussen gehabt. Prompt haben gleichzeitig die beiden Leinen angefangen zu spulen! Wow! Fisch! Fisch! Tja, das Glueck war von kurzer Dauer, denn die beiden Koeder wurden abgebissen! Wir haben die Leinen reingezogen und gesehen, dass der DRAHT (!) gerissen/durchgebissen war! Puh, eigentlich bin ich ja froh, dass wir diese Monster nicht an Bord gezogen haben....
Wir liegen nun ruhig in der Wanione Bay vor Anker. Mit dem ersten Ankerbier kam auch schon die obligate Frage in die Runde, ob es hier Krokodile gibt. Wir wurden rasch davon ueberzeigt, NICHT ins Wasser zu springen: Ein astaehnliches Ding schwamm auf der Oberflaeche. Nach genauerem Hinschauen (Fernglas), waren wir alle der Ueberzeugung, dass es sich bei diesem schwimmenden Ast um ein Kroko handelt! Ok, heute keine Matrosenwaesche! Wir befuerchten ja fast, dass es sich je noerdlicher wir ziehen, umso mehr Krokos unseren Weg streifen werden. Aber so aus der Ferne, ist es eine ganz spannende Sache ;-)! |
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Speedy Gonzalez |
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| Mit wenig Wind und viel Motorenlaerm, sind wir gestern auf Ugi Island gelandet. Eine ruhige Bucht. Der Regen hat sich mit der Sonne abgewechselt. Sobald wir die frisch gewaschene Waesche aufgehaengt haben, hats wieder angefangen zu regnen... Na ja, Regenwasser hat noch keinem T-Shirt geschadet.
In einem Moment des totalen Hitzestaus, haben wir wiedermal das Bodyboard ausgepackt und uns so richtig speedy-maessig durchs spiegelglatte Wasser ziehen lassen! Wow, welch ein Spass!
Das mit dem "dabei-noch-cool-aussehen" muss ich noch lernen....
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Bald adieu... |
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| Und noch ein Nacht-Toern...
Anfaenglich waren wir mit mind 7kn unterwegs und dann ploetzlich puff kein Wind! Wir sind so vor uns hergetuempelt. Die See war glatt und sehr ruhig - kein Wunder bei diesem Wind! Wir haben um 07h00 die Insel Rua Sura erreicht. Weisser Sandstrand umsaeumt mit Palmen. Wunderschoen! Ein ganz toller Abschluss fuer unsere Crew, welche in Honiara von Bord gehen wird. Ein letzter Tauchgang fuer Florian und Sonne vom Feinsten haben denen einen schoenen Abschluss ihrer Segelreise beschert.
Selbstverstaendlich hats zum Sundowner einen leckeren Kokosnuss-Cocktail gegeben, hmmm.... |
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Hafenmanoever par excellence |
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| Gestern sind wir in Honiara angekommen. Es herrschte eine Hoellenhitze! Wir alle haben uns prompt an verschiedenen Stellen verbrannt! So en Seich!
In diesem Hafen legt man entweder ruecklings an der Wellenbrecher-Mauer an (KEIN Steg!), man schnappt sich eine Boje (hat etwa nur 3!), oder man ankert einwenig ausserhalb. Wir haben uns fuers letztere entschieden. Ein nicht wirklich ruhiger Platz, aber fuer eine Nacht passt s schon.
Abends haben wir das local beer "degustiert".... Na ja, da waren einige Glaeser noetig ;-)
Demzufolge war auch der heutige Morgen ein Katermorgen.... Der Gang zum Customs und zur Immigration war ein kleiner Spiessrutenlauf (mal hier rennen, mal da, dann braucht man Geld - alle (ALLE!) Bankautomaten sind "out of order", die Mittagssonne brennt so schoen auf unsere Koepfe etc etc). Aber die sind alle easy drauf und machen keinen Stress.
Waehrend Julia und Florian eine neue Unterkunft und Fluege organisiert haben, waren Joza und ich auf der AlleyKat und wurden schoen durchgeschuettelt! Der Wind und die Wellen haben es sehr ungemuetlich gemacht (man haette meinen koennen, wir waeren auf hoher See - solch ein Wellengang!). Also haben wir uns entschieden an eine Boje zu gehen. Hmmm... das war aber auch nicht wirklich des Problems Loesung. Immernoch rollig und ungemuetlich. Ok, wir entschieden uns fuers ruecklings an der Wellenbrecher-Mauer zu ankern. Welch ein Ghetto: Joza ist, waehrend wir an der Boje hingen, zur Mauer gefahren und hat eine Leine gelegt. Weg von der Boje und auf richtiger Hoehe, habe ich den Anker geworfen. Wir haben uns nach hinten treiben lassen. Na ja, das geht ja nicht so schnell und selbstverstaendlich blaest just in dem Moment der Wind vom Feinsten! Na denn, ab ins Dinghy (ICH! Bin doch immernoch nicht so geuebt im Dinghy fahren! Mache es zwar wesentlich besser als Anne, aber gut Ding will Weile haben), um den Fender, welcher an der Leine angemacht war zu schnappen und an Bord zu belegen. Hmmm... ging aber nicht, die Leine zu kurz? Noch nicht genug zurueck getrieben (bei 50m Kette!!)? Da sass ich nun, ich armer Tor und war so schlau wie je zuvor.... Ich hab dann halt einfach mal den Jungs vom anderen Boot (grosses Tauchboot) gewunken und um Hilfe gebeten. Schnurstraks waren sie da und haben uns geholfen. Wir haben uns dann Richtung Mauer gewinscht (natuerlich mit 2 Leinen!) und nach ein paar Minuten hats gepasst. Aaaaaaaber, die Geschichte ist noch nicht vorbei! Murphy s Law hat hier wiedermal voll zugeschlagen: Der Wind hat gedreht und uns zum Tauchboot gedrueckt! (Joza war soeben am Leine bereit machen fuer die andere Seite) Ok, Fender raus und abdruecken! Die Tauchboot-Crew war wieder zur Stelle und hat geholfen uns wegzudruecken. Dasselbe Spielchen nochmals: mit dem Dinghy zur Mauer fahren und Leine festmachen. Wie es der Zufall jedoch will, hat s angefangen zu regnen und die Leine hat sich unter einem Stein (hoechstwahrscheinlich der einzige Stein in diesem Hafen!!) verhakt! Mit Leine loesen oder anziehen ging s nicht. Na gut, Joza ist dann halt kurzerhand ins Wasser gesprungen und hat die Leine geloest. Klitschnass (er salzig - ich suess) haben wir dieses Manoever endlich zu Ende gebracht! Welch eine grosse Sch....! Ich geh da nicht mehr weg! Noch einmal mach ich das sch... Manoever nicht mit!
Julia und Florian haben ab morgen eine andere Unterkunft gefunden. Also ist heute abend unser letzter gemeinsamer AlleyKat abend! Es war eine schoene, interessante, erlebnisreiche Zeit mit euch! Wir haben viele Krankenhaus-Geschichten gehoert und hatten dabei eine Menge Spass! Machet s guet und "...bis denne..." |
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LED-Tag |
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| Der gestrige Nachmittag war gespickt mit "shopping"! In zwei verschiedenen Doerfern wurden uns Holzschnitzereien angeboten. Wunderschoene Arbeiten aus Ebenholz, Keroseneholz oder Palmholz. Jiri hat sich einen Tisch (mit Meerjungfrauen als Tischplatte geschnitzt) mit vier passenden Stuehlen bestellt. Die sollten noch diese Woche geliefert werden. Platz hat er ja im Gepaeck... ;-)
Nach einem kurzen Schnorchel-Ausflug (viele Fische - einen Haifisch und eine Seeschlange unter anderem!), haben sich die Jungs an die Elektronik gemacht. Witzig, was da so fuer Dialoge (oder gar Monologe?!) gefuehrt werden. Kurz vor Sonnenuntergang haben sie die Lampen im Salon ausgetauscht gehabt. Nun brennen vier nigelnagelneue LEDs, die 10mal weniger Strom fressen! Super! Danke Tomas!! |
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Glueckstag |
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| Welch ein Glueckstag!
1. Es hat geregnet -> wir haben wieder Trinkwasser, Wasser zum Abwaschen und Wasser zum Duschen! Juheee!
2. Joza hat seinen Ehering wieder gefunden -> Er war in der Kiste, wo die Schnorchelausruestung versorgt ist! Super, Ehe gerettet!
3. Wir haben unterwegs einen Kingfish gefangen -> Genau die richtige Groesse fuer zwei Portionen! (Jiri isst ja keinen Fisch) Leckeres Fish Curry!
4. Beim heutigen Ankern, hat Joza Retour-Schub gegeben, um zu pruefen ob der Anker haelt. Tja, nun wissen wir auch, dass die Ankerwinsch haelt! -> Einbisschen viel Retourschub bei so wenig Kette (5m Tiefe)!
Solche Glueckstage kommen selten und deshalb sind wir umso dankbarer dafuer!
Mal schauen, was der morgige Tag so bringt.... |
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Seekrank zum ersten! |
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| Mit leichtem Wind und unter Spinnaker, sind wir heute Richtung Gozo gesegelt.
Heute war wohl der Tag, um Uebelkeit zu spueren: Klein Kudi hatte zwei Stugeron nehmen muessen! Tja, man sollte halt nicht am Computer arbeiten, wenn der Wellengang zu hoch ist!
Wir liegen nun geschuetzt zwischen einer kleinen vorgelagerten Insel und der Hauptinsel Rendova Island. Links und rechts von uns sind kleine Huetten. Es sieht sehr idyllisch aus.
Morgen gehts weiter nach Gozo (Hauptort von Western Province, touristisch und somit mit Internet-Anschluss!). |
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Freilichtduschen |
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| Nach Winfried s Wetternetz und nach einem kleinen Schwatz mit unseren Freunden von der SY Zarco, sind wir weiter Richtung Ghizo gezogen. Der Wind hat auf sich warten lassen. Heute war ein Motoren-Segler-Tag.
Nach ca 5h vor uns hertuempeln, hat uns eine Regenwolke mit Blitz und Donner begleitet. Nachdem wir die elektronischen Geraete ausgeschaltet haben, haben wir den Regen als Dusche genutzt! Mit dieser Regenwolke sind wir ueber 10knoten gelaufen! Diese hat aber leider nicht allzu lange hingehalten.
Fazit des heutigen Tages: Wassertanks gefuellt - entsalzene AlleyKat - saubere Crew! Man kann halt nicht jeden Tag gewinnen.... ;-)
Julia und Florian sind auf dieser Insel! Doch leider sind wir ein paar Stunden zu spaet. Wir haben den Inselhuepfer-Flieger landen sehen. Das war wohl ihr Transport nach Honiara zurueck. Wir hoffen, ihr hattet eine "ramontische" Woche im FATBOY Resort! |
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Ein Sake gefaellig? |
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| Nach zwei Tagen Gizo, einbisschen Internet Zugang und Yacht Club Essen, sind wir eine Bucht weitergezogen. Das japanische WWII Wrack TOA MARU hat unser Interesse geweckt. Joza und ich haben heute mittag unser Tauchequipment gepackt und sind rausgefahren. Tja, wie so die Wracks unter Wasser sind: Seeeehr rostig! Es lagen ganz viele Flaschen herum. In den Reisefuehrern sagen sie, es handele sich hierbei um Sake Flaschen! Auf jeden Fall waren alle sichtbaren Flaschen bereits offen gewesen. Es gab also kein Schlueckchen fuer den Aufstieg....
Ansonsten war nicht sehr viel zu sehen und deshalb auch "nur" ein Photo von mir (beim Maske ausblasen...).
Uebrigens, ein Shorty reicht mir vollkommen, doch ohne Haube gehe ich nicht mehr tauchen! Die ist Gold wert! Sieht scheisse aus, aber das interessiert die Fische nicht :-)! |
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