Sail Your Dreams!
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Endlich wieder Sonne!
 
 
 
 
 
Gestern haben wir Gigila Island verlassen uns sind ein paar Inseln weitergesegelt. Hier auf Bagaman weht der Wind zwar immernoch einbisschen, aber noch lange nicht so unangenehm wie auf Gigila Island. Ausser auf Huegel steigen, schnorcheln, ausruhen, Brot backen, essen, siesta machen & co ist zur Zeit nicht viel los. Ein paar Inselbewohner kommen uns ab und zu besuchen. Wir tauschen diverses gegen frisches Gemuese und eine grosse Staude Bananen! Selbstverstaendlich werden diese ALLE zur selben Zeit reif! Bananenbrot, Bananenkuchen, Bananentoertchen, Bananensalat, Bananen-Frappee etc etc etc Wir geniessen wieder seit laengerem die ersten Sonnenstrahlen! Aber abends kann man ohne T-Shirt nicht draussen sitzen, der Wind ist viel zu kuehl, brrrrr.... ;-)
 
 
endlich fertig geschaukelt!
 
 
 
 
 
Was fuer eine Passage!! Aber alles mal von vorn: Vorgestern haben Joza und ich den Tauchplatz "hotspot" wieder gesucht und leider nicht gefunden... Der Wind und die Wellen waren so stark, dass wir trotz Nicht-Tauchens nass zurueck auf die AlleyKat gekommen sind. Wir haben dann kurzerhand entschlossen, in die Louisiaden zu segeln. Die Grip-Files (elektronisch bestellte Wetterkarten) haben zwar wenig bis keinen Wind angesagt, aber es hat schoen geblasen. Wir haben diesen Wind genutzt und sind Richtung Sueden (wieso eigentlich in den Sueden?!?!?!?) gesegelt. Der Kurs war hart am Wind und die Wellen haben so richtig schoen gegen unser Boot geknallt. Mit jeder Welle waren alle Muskeln gespannt und bereit um diese abzufangen, aber auf einem Kat ist dies nicht immer voraussehbar... Tja, ich hab dafuer ein paar blaue Flecken mehr. Diese Ueberfahrt war seit Neuseeland die am wenigsten angenehme und wir haben ein paar Verluste zu melden: Die Klampe, wo die Schot fuer das Einziehen des Vorsegels durchgeht (ja, ja, es gibt bestimmt einen Fachausdruck dafuer - aber das ist mir momentan schnurz!! (fuer alle Seglerprofis!)) ist kaputt - ok, ist Joza s Verschulden... - ein paar Elastikbaender im Netz sind gerissen - der Schaekel am Anker hat seinen Stift verloren - der Schaekel am Ende des GrossSegels hat auch seinen Stift verloren..... Tja, das zeigt mir doch, welch eine starke Kraft der Wind hat! Jetzt liegen wir ruhig (und es ist soooo leise!!) vor Kimuta Island und geniessen unser erstes kuehles Bier seit zwei Tagen! In diesem Sinne: PROSCHT!
Zu gross fuer den Teller....
 
 
 
Nach einem intensiven Arbeits-Vormittag, sind wir an Land gegangen und haben uns im Dorf umgeschaut. Ein sehr sauberes village und die Menschen sind eher schuechtern. Unsere woechentliche Bestellung von Langusten, ist auch prompt geliefert worden! Vier Stueck! Und das nur fuer mich und Joza! Ich glaube, nach so einem Protein-Schub, haben wir Energie fuer zehn! So, nun geniessen wir die Kollegen Krabbe & co und denken dabei an alle Neider! :-)
 
 
Ein kleiner Wanderausflug
 
 
 
 
Nachdem wir gestern von Kimuta losgefahren sind, haben wir unterwegs das Wenden einbisschen praktiziert! Nachmittags sind wir dann endlich auf Gigila Island angekommen. Da eine andere Yacht hier vor Anker liegt, haben wir denen ein Stueck Fisch (natuerlich Wahoo, der sich jedoch herausstellte, dass es eine Spanische Makrele ist - viiiiel besser!!!) geschenkt. Den Rest der Makrele (Fischkopf ist hier sehr beliebt!) und den Barracuda haben wir dem Dorf gebracht. Alle waren sie sehr gluecklich und dankbar. Heute sind die Jungs auf den Huegel gekraxelt und ich hab mit den local ladies einbisschen socialised. Es ist sehr interessant, ihre Welt und ihre Kultur kennenzulernen. Alle sprechen hier sehr gutes Englisch, was die Konversation um einiges vereinfacht. Kleinkinder haben meines Erachtens noch nie DimDims (Weisse) gesehen, deshalb haben auch einige von denen wie am Spiess geschrien, als wir an Land gekommen sind. Die Dorfbewohner sind sehr freundliche und herzliche Menschen. Morgen werden wir bestimmt noch hier bleiben um sie noch besser kennenzulernen.
 
 
Seehunde mal anders....
 
 
 
 
Die Muenze hat entschieden: Wir sind weiter westlich gesegelt! Panasia Island ist eine sehr felsige Insel mit zwei, drei kleinen weissen Sandstraenden. Die Einfahrt ist eng (Riffe links und rechts) und einige Korallenstoecke liegen vor der Kueste. Seit laengerer Zeit haben wir ein anderes Boot gesehen. Auch ein Kat (Prout!) mit Memet aus der Tuerkei und Elaine aus Texas (yiihaaa...). Auf der anderen Seite der Insel befindet sich ein Dorf und dessen Chief hat uns heute bereits einen Besuch abgestattet. Seine zwei Begleiter (wau-waus) haben schoen brav auf der Insel auf ihn gewartet. Doch bevor dieser in Sichtweite war, haben die zwei Hunde uns besucht! Ja, die sind vom Strand zu uns geschwommen! Das machen sie immer mit Yachties, hat uns Jack (der Chief) nachher erzaehlt. Die waren schon witzig, diese Zwillinge, Lolek und Polek... ;-) Morgen versuchen wir unser Taucherglueck bei der Einfahrt. Es soll dort nur so von Fischen wimmeln. Joza wird selbstverstaendlich (wie es sich halt fuer einen Jaeger und Sammler gehoert) die Speergun hervornehmen und (hoffentlich) Abendessen bringen! :-)
 
 
Hoch hinaus...
 
 
 
Und schon wieder sind die Jungs auf Huegel geklettert! Durch Dschungel und Steilwaende hoch! Zwischenzeitlich habe ich das Buch "Medizin auf See" auf akribischste Art studiert - zwingendermassen, denn es wurde nass und musste jetzt in seine urspruengliche Form gebracht werden. Also, die nass gewordenen Ecken (zusammenklebend, natuerlich!) nochmals mit Suesswasser nass machen - warten - warten - vorsichtig auseinanderziehen! Und das ueber 400mal!! Habe nur noch 100 Seiten "to go"! Auf der anderen Seite der Insel, ist ein langer Sandstrand mit einer schoenen Lagune. Morgen schauen wir uns das mal mit der AlleyKat an. Eigentlich wollten wir heute tauchen, aber ueberall wo ich den Kopf ins Wasser gesteckt habe, war nicht viel zu sehen gewesen (schlechte Sicht, kaputte Korallen und nicht viel Fische). Je laenger desto mehr traue ich weder dem Lonely Planet (Reisefuehrer), noch den Australieren, die hier von wunderschoenen Tauchplaetzen schwaermen. Es kann natuerlich auch sein, dass wir die gigantischen Tauchplaetze immer nur um ein Haar verpassen.... Wer weiss...
 
 
Dem Fisch die Freiheit und uns eine Diaet...
 
 
 
 
 
Und schon wieder sind wir unterwegs! Unser Ziel, die Conflict Group! Hier hatte mal ein Amerikaner die Inseln gepachtet/gekauft und wollte ein Ausflugsziel fuer Touristen eroeffnen. Ein paar Gebaeude stehen und sogar ein Airstrip - aber die Touris blieben aus.... Der Hotelmanager hat sich daraufhin in den Fuss geschossen, um wieder in die Zivilisation zurueckkehren zu koennen. Fazit: Die Inseln sind unbewohnt geblieben und kein Tourist verirrt sich in diese Inselgruppe. Unterwegs haben wir "fast" einen Fisch gefangen! Im letzten Moment ist er uns von der Leine gesprungen! Welch ein Pech! Hmmm... so ein Sashimi waere schon toll gewesen (war naemlich ein Tuna!) - grrr... Aus diesem Grunde haben wir uns auf Fleisch umentschieden und kurzerhand den Grill am Strand ausgepackt. Ein paar Schweinswuerstchen und Suesskartoffeln haben den Fischverlust verdraengen lassen! Kurz vor Sonnenuntergang sind wir zurueck auf die AlleyKat und haben den Sundowner genossen.
 
 
Kleine Insel - ganz gross!
 
 
 
 
 
Gestern sind wir auf Samarai Island angekommen. Frueher war dies die Provinz-Hauptstadt - heute ist es eine kleine (300 auf 300m!!) verschlafene Insel! Zoll und Immigration sind noch die Ueberbleibsel, welche weiterhin auf Samarai existieren. Wir haben heute einklariert und wenn wir in Alotau sind, muessen wir uns ein Visum ausstellen lassen. Wir hoffen bloss, dass wir unsere Paesse nicht nach Port Moresby einschicken muessen.... Eine zerfallene Wharf schmueckt die "skyline" von Samarai. Gemaess Lonely Planet (Reisefuehrer), soll hier ein toller "muck dive spot" (Schlamm/Dreck Tauchplatz...) sein, mit ganz vielen Fischschwaermen. Na dann gut, lass uns die Tauchausruestung bereit machen und ab ins Wasser. Die Sicht war schlecht, aber in ca 4m Tiefe haben sich die Fischschwaerme nur so um uns herumgezingelt! Barrakudas, Soldatenfische und grosse Lionfische nennen die abgefuckte Werft ihr Zuhause. Endlich wiedermal ein "netter" Tauchgang! Ach uebrigens, auf dem Weg hierhin, haben wir wieder einen Fisch gefangen! Leider bloss einen Barrakuda, den wir bei unserer Ankunft den Einheimischen geschenkt haben. Hoffentlich ist bald mal wieder ein Fisch fuer uns am Haken! :-)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Und schon wieder Abschied...
 
 
 
 
Und schon wieder heisst es "Abschied nehmen"..... Jiri ist heute nach Port Moresby geflogen, um nach ein paar Tagen weiter nach Australien zu fliegen. Nein, er wird NICHT nach Hause fliegen! Er wird noch ca 2 Monate in Autralien herumreisen und einbisschen arbeiten (ist halt von der Internet Verbindung abhaengig!). Hmmmm... nun sind wir wieder alleine. Eigentlich waren wir bis jetzt nur zwei Monate alleine an Bord. Wird wohl wieder komisch sein. Wie auch immer, zur Zeit sind wir sehr mit den Reparaturen des Bootes beschaeftigt. Wir hoffen, dass wir anfangs naechster Woche weiterziehen koennen. Mal schauen, was so unsere Epoxy-Fiberglass-Arbeiten dazu meinen. Jiri, Dir wuenschen wir eine tolle Zeit in Australien, viele neue Erlebnisse und ganz wenig Arbeit!
 
 
 
 
 
 
Harte Arbeit...
 
 
 
 
Die Tage in Alotau verstreichen und wir arbeiten intensiv am Boot: Masten sichern, Querbaum loesen, Ankerseil sichern, schrauben, schleifen, Glasfaser-Matten zurecht schneiden, epoxieren, warten, vor Regen schuetzen etc etc. Dies sind sind die Aufgaben, die wir die letzten zwei, drei Tage intensivst erleben! Uebrigens, wer hat eigentlich das Piexen von den Glasfasern erfunden????? Uns juckts am ganzen Koerper! Ein Wundermittel soll Baby Puder sein. Wir sehen zwar aus wie Max und Moritz, die mit Mehl beschuettet wurden, aber wenn s nuetzt... Wir haben hier ein paar nette Leute getroffen; Yachties und DimDims (weisser Mann), die hier seit laegerem leben. Sie sind sehr hilfsbereit. Mit Material, Werkzeug und guten Infos werden wir "verwoehnt". Es wird wohl erst naechste Woche sein, dass wir hier loskommen, zumal am Wochenende der Zoll nicht arbeitet und wir uns hier von Alotau abmelden muessen. Aber zuerst gibts noch einbisschen Arbeit fuer uns....
 
Schleif-Arbeit 
 
 
 
 
 
 
Musste das denn noch sein?!
 
 
 
 
Unser Arbeits-Projekt nimmt langsam Form an! Wir haben mittlerweilen die Steuerbordseite so weit fertig gebracht, dass wir den Crossbeam auf der Seite wieder fixieren konnten. Nachmittags sins einige Kinder wiedermal auf unserem Boot gewesen und haben die Kuven als Sprungbrett genutzt. Kein Problem, aber danach hat uns einer vom Pier gerufen, dass der grosse Frachter vom anderen Pier hier anmachen will und wir uns weg bewegen muessen! Super! Wir hatten soeben die zweitletzte Schicht Fibreglass Portseitig aufgetragen! No Probelm, we give you 30min! Kein Problem, ha ha! Musste das denn sein? Haben wir denn nicht schon genug Dreck am Hals? Muessen wir jetzt wirklich "angeschlagen" noch wegfahren und uns einen neuen Ankerplatz suchen? Zumal es hier relativ tief ist und wir keine Verlaengerungsleine an die Ankerkette montiert haben?!?! Na dann gut, wenn s denn sein muss! Wir haben demzufolge den Anker gelichtet und uns einen neuen nicht sehr tiefen Fleck gesucht (nicht so einfach hier in Alotau). Zum Glueck hat der Anker auf Anhieb gehalten. Nun liegen wir hier und hoffen, dass wir nicht noch einmal "umparkieren" muessen. Ach, ich koennte diesen Mega-Frachter verfluchen! Um euch ein Bild von diesem grossen Ungeheuer machen zu koennen, haben wir dies photographisch festgehalten.
 
 
 
 
 
 
Endlich wieder segeltuechtig!
 
 
 
Nach ueber einer Woche Arbeit, sind wir nun wieder startklar! Die Arbeit am Boot war langwierig: Warten bis das Epoxy trocknet, warten bis der Regen aufhoert, warten bis der Gelcoat trocken ist... und zwischendurch braucht man immer wiedermal eine Hopfentechnische Abkuehlung! Es ist sooo heiss in den Kuven vornek, puuuhhh.... ;-) Heute haben wir Wasser gebunkert (ein Wasserhahn, der Springwater direkt aus den "Bergen" liefert), das Boot auf Vordermann geschrubbt und aus der Milne Bay Province ausklariert. Wir haben hier sehr viele nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt. Eigentlich schade, dass wir weitergehen, aber so ist es nun mal mit einem mobilen Zuhause. Morgen gehts weiter nach WagaWaga. Dort soll angeblich ein Wrack liegen, das wir tauchtechnisch erkunden wollen. Uebrigens, auf dem Photo seht ihr unser Boots-Tier: eine Spinne. Wir haben sie Whangi getauft. Die ist naemlich seit Whangarei (NZ) an Bord und frisst brav die Muecken, die uns stechen wollen. Jeden abend zeigt sie sich und tagsueber verschwindet sie in ihrem Heim (in der Halterung der Winsch). Ein nettes Kerlchen!
 
Whangi - unsere Bootsspinne 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wrack vor dem Haus
 
 
 
Endlich sind wir aus Alotau raus! Ca 8meilen entfernt liegt die WagaWaga Bay. Eine schoene und vorallem ruhige Bucht. Ein Wrack "schmueckt" die Bucht und in der Mitte des Wracks liegt eine Unterwasser-Mooring, an die wir uns angemacht haben. Ok, ich musste reinspringen, die Leine mitnehmen, abtauchen und einschlaufen. Absolut kein Problem! ;-) Diesenen Tipp haben wir vom hiesigen Reserach & Survey Boot "MV Marlin I" (Wayne) bekommen. Diese Mooring haelt! Ein Tauchgang am hauseigenen Wrack war natuerlich unverzichtbar. Ein netter Tauchgang - viele Muscheln, viele "Nemos" und ein paar farbige Korallen. Die SY Calista mit Derek und Bela liegt auch in dieser Bucht. Sie ist Oesterreicherin und er Australierer. Cooles Paar! Wir hatten viel Spass miteinander! Morgen gehts gemeinsam zum Wasserfall hoch. Es soll ein 1h-Walk sein. Ob diese Zeitangabe fuer die Locals gilt, oder fuer ungelenkige DimDims? Wir werden es herausfinden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Harter Aufstieg...
 
 
 
 
Heute frueh sind wir gemeinsam mit SY Calista zum Wasserfall "gewandert". Nachdem wir uns das erste mal verlaufen haben, haben wir ein paar local boys als guides mitgenommen. Es ging immer weiter und weiter hoch, ueber Stock und Stein, Baeche haben wir ueberquert, sind (eigentlich ich) auf allen vieren hochgekraxelt. Eine Rutschpartie sondergleichen! Ich weiss nicht wie lange der Aufstieg gedauert hat, aber das eiskalte (!) Wasser war eine Wohltat!! Fuer den Retourweg habn wir uns fuer eine andere Route entschieden - nicht so steil und "schlipfrig", aber fast unendlich.... ;-) Einbisschen erschoepft, erledigt und vorallem durstig, haben wir uns zu viert ein paar kuehle Sundowner gegoennt!
 
WagaWaga Wasserfall 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bye Bye Bela und Derek
 
 
 
 
Heute ist so ein Bastel-, Aufraeum-, Computer-Tag! Einbisschen computerle (auch bei SY Calista), einbisschen Leinen flicken und viiiel ausruhen, hat uns der Tag gebracht. Als letzten gemeinsamen abend, waren Bela und Derek bei uns zum obligaten Sundowner. Wir haben viel gelacht, viel gequakt und viele interessante Dinge erfahren (*grins*)! Morgen gehts fuer die beiden Richtung nach Hause (Australien). Aber auf dem Weg dorthin werden sie noch einige Stopps in den Louisiaden machen, wo sie viele Freunde haben. Wir wuenschen ihnen auf diesem Wege Mast und Schottbruch und immer eine Handbreite Wasser unter dem Kiel! See ya !
 
Bela und Derek von der SY Cali 
 
 
Haengengebliebene mails...
 
 
 
 
Wir haben von verschiedenen Seiten gehoert, dass uns einige Mails nicht erreicht haben. Also, falls wir nicht auf eure Mails geantwortet haben, bitte einfach nochmals schicken.... hier noch ein paar pics von der Bergbesteigung......
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schoene Insel
 
 
 
 
 
Nach ein paar Stunden Segel hoch - Segel runter - Motor an - Motor aus... haben wir bei Dobu Island den Anker geworfen. Es ging nicht lange, da waren schon die ersten Besucher ums Boot. Sie meinten, sie haetten einige Yachts hier. Die letzte war im letzten Jahr! PNG-people haben wohl eine andere Zeitrechnung.... Gestern war auch groesseres australisches Cruising Boot hier vor Anker. Speziell fuer die Touristen haben die Inselbewohner ihnen ein volles Programm beschert: mit traditionellem Tanz, Ansprachen und frische Fruechte wurden serviert. Die Aussies hatten alle, wirklich ALLE einen Hut an, das obligate Namensschildchen auf der Brust gepinnt und weit ueber 60!!! Als die einheimischen Schulkinder die Nationalhyme auf ihre Sprache gesungen haben, sind die Australier aufgestanden, haben ehrfuerchtig ihr Huete gelueftet und der eine oder andere hat sogar ein Traenchen vergossen! Wir haben die Welt nicht mehr verstanden..... Es heisst wohl nicht umsonst "Down Under"....
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
locale scheisshaussle  
Toillets 
stinkiger Schnorchelausflug
 
 
 
 
Dobu Island ist eine Vulkan-Insel und hier gibt s das sogenannte "Bubble Bath". In der Naehe vom Strand steigen lauter kleine Luftblasen auf, natuerlich begleitet mit einem waaaahnsinnig stinkigen Schwefelgeschmack! Ist total witzig sich in das natural Jacuzzi zu legen. Das weniger schoene, ist der unangenehme Geruch von Schwefel. Eine Furz-Orgie sondergleichen! ;-) Unser Tauchgang hat uns zu einem schoenen Platz gefuehrt, welcher nicht sehr tief lag (ca 19m) und viele Fische zu finden waren. Eine blaupunkt Roche, ein Schwarm Makrelen, Riesendruecker (fiese Kerle) und viele Weichkorallen. Ich muss zugeben, dass das einer der schoensten Tauchplatze war, den ich bis jetzt hier gesehen habe.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Na geht doch!
 
 
 
 
Heute frueh sind wir von der Ferguson Island weiter noerdlich gesegelt. Der Wind war gute 10kn staerker als angesagt und demzufolge waren wir recht flott unterwegs (bis zu 11kn). Boen von Windstaerke 35-40kn haben uns das Einfahren in die Bucht nicht wirklich einfach gemacht. Ich weiss jetzt, dass ich KEINEN solchen stetigen Wind haben moechte! Ach ja, und endlich, endlich hat wiedermal ein Fisch angebissen! (Just in time, da wir gestern unseren letzten eingefrorenen Fisch verspeist haben!) Ein schoener grosser Wahoo. Nachdem dieser fachgerecht von Joza ausgenommen wurde und das Cockpit von mir gereinigt wurde, hat prompt noch einer angebissen! Eine spanische Makrele. Jetzt haben wir den direkten Vergleich! Ok, wir schneiden uns ein paar Filets raus, frieren die ein und den Rest verschenken wir den Dorfbewohnern. Aber von Dorf ist hier weit und breit keine Spur..... Na dann gibts halt ein paar Einmachglaeser voll Fisch, ein frisches Steak und seeehr viel eingefrorenes. Das Glueck schlaegt wohl immer dann zu, wenn man es am wenigsten erwartet. :-) (Links im Bild der Wahoo und rechts die spanische Makrele)
 
Wahoo und spanische Markele 
 
 
 
 
Roemisch-katholisch
 
 
 
 
 
Nach viel Regen, starken Boen und einbisschen Segelflicken, sind wir heute weitergefahren. Der Wind hat fast abgestellt, so mussten wir motoren. Heute haben wir uns eine kuerzere Strecke ausgesucht. Das einzige Problemchen ist die Tiefe zum Ankern. Wir haben nicht allzuviel Kette (55m), ok wir koennten natuerlich noch ein Seil an die Ankerkette binden, aber nur wenn s unbedingt sein muss. Kwatota Island ist eine eher steile Insel, welche nicht schoen "suefferli" tiefer wird. Demzufolge haben wir "roemisch-katholisch" geankert. Das heisst, dass wir den Anker geworfen haben und mit Seilen uns an Land festgemacht haben. Wer diese Anlegeart "roemisch-katholisch" getauft hat, wissen wir nicht. Auf jeden Fall nennt dies der Wetter-Winfried so. Wie auch immer, wie liegen sicher und geschuetzt in dieser Bucht. Schnorcheln waere hier bestimmt toll. Bloss der immer wiederkehrende Regen und die kuehlen (he he...) Temperaturen laden nicht wirklich ein..... Ach ja, bei dieser gelben Buechse, handelt es sich NICHT um Hundefutter! Dies ist sage-und-schreibe Instant Kaffee (500g)! Weil die Buechse so cool aussah, haben Jiri und ich in Honiara entschieden, diese unbedingt in den Warenkorb zu legen (unbeachtet dessen wie der Kaffee schmeckt!). Eine Buchse, die ein Photo wert ist (inkl einer mueden Elli...)!
 
Instant Coffe ganz in Gelb! 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alles kleine Fussballgoetter...
 
 
 
 
 
Wir sind gestern nach Goodenough Island gefahren (nicht gesegelt - KEIN Wind!). Auch diese Bucht ist eine sehr ruhige und geschuetzte Bay. Heute haben wir uns den kleinen Markt angeschaut, den Dorfplatz und die Schule. Der Senior Teacher hat uns willkommen geheissen und uns gebeten, in den Klassen einbisschen von uns und unserer Reise zu erzaehlen. Zuerst sind wir aber zurueck nach Hause, um den Laptop zu holen. Gewappnet mit Encarta, Photos und ein paar Kurzfilmen sind wir zurueck zur Schule gefahren. Das Interesse der Kinder war sehr gross. Vorallem, als wir die Kurzfilme (email attachements) von den Fussballspielern gezeigt haben! Mit grosser Begeisterung haben sich die Kids (und Lehrer!) die Fussballerpirouetten von Ronaldinho & co angeschaut! Ein wahnsinns-Highlight! Den restlichen Tag haben wir mit Herum-werken, naehen (Sonnenschutz fuer die Front-Fenster) und mit den locals Handeln verbracht. Morgen gehts weiter. Der Wind wird unser Ziel bestimmen......
 
Unterricht unter dem Mangobaum 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rock n Roll
 
 
 
 
 
Wir sind gestern am Cape Vogel angekommen. Ein Drittel der Strecke wusste der Wind nicht so genau was er will... Manchmal mussten wir gegen den Wind motoren-segeln! Das hat ueberhaupt keinen Spass gemacht! Wir haben uns sogar ueberlegt umzudrehen, aber nach ca 1h hat der Wind zu unseren Gunsten gedreht und uns Richtung Cape Vogel gebracht. Da ich in den letzten zwei Tagen von Sandfloehen und anderen Gefieche verstochen worden bin, haben wir entschieden relativ weit vom Land zu ankern (mit dem Risiko, dass die Wellen groesser werden koennten und ein unruhiges Liegen die Konsequenz ist). Inmitten von Riffen haben wir auf spiegelglatter See geankert! Abends sind wir dann guten Gewissens in die Federn gefallen, bis uns um Mitternacht Regen, Donner, Blitz und Wellen von der Seite aufweckten. Gar kein angenehmes Geschaukel! Deshalb haben wir heute frueh entschieden, uns einen ruhigeren Platz zu suchen. In einer Bucht um die Ecke, liegen wir nun sehr ruhig und geschuetzt. Leider einbisschen nah vom Land und somit hats auch Fliegen und anderes Gefiech.... Na ja, ist ja nur noch fuer eine Nacht. Morgen in der Frueh gehts weiter Richtung New Britain, 250 Seemeilen! Wir hoffen auf guten Wind und gutes Wetter. Ach uebrigens, vorgestern war das der Ausblick aus unserem Wohnzimmer!
 
Goodenought-Galaiwa-Bucht 
 
 
Schoene ruhige See...
 
 
 
 
 
Heute frueh um 06h00 sind wir losgefahren. Nach anfaenglichen 10-15kn Wind, hat dieser abgestellt. Einbisschen motoren-segeln, die ueberholenden Schildkroeten beobachten (ha ha...) und die Sonne geniessen.... Kurz vor Sonnenuntergang hat dann der Wind sich wieder zurueck gemeldet und wir segeln nun mit ueber 7kn dem Neuen Britannien entgegen! Wenn das Meer so schoen ruhig bleibt, wie es jetzt ist, wird es eine angenehme Nachtfahrt. Und der Beweis dafuer, dass wir wohl auf sind, das Segeln geniessen und die tollsten Sonnenuntergaenge auf See erleben duerfen, liefert das Photo ;-)!
 
Unterwegs nach New Britain 
 
 
Ist Sueden gleich Norden?!?!?
 
 
 
 
 
Endlich haben wir New Britain vor Augen! Die letzte Nacht war eher ein daher-tuempeln als segeln. Demzufolge gibts nochmals einen Nacht-Toern. Am westlichen Spitz von New Britain, haben wir uns ueberlegt, evtl in eine Bucht zu fahren um uns auszuruhen, aber die Wellenbrecher am Ufer und der Wind haben uns vom Gegenteil ueberzeugt. Als wir in der Riffpassage durchgesegelt sind, ist uns ein lokales Boot entgegen gekommen. Joza hat kurzerhand den Captain angefunkt, um nachzufragen wie der Wind an der Nordkueste ist. "Oh yes, no problem. The sea is very calm." - "Is it blowing from south?" "Oh yes man, roger, roger, no problem, very good weather." Der angebliche Suedwind hat sich als Nordost-Wind herausgestellt. Nun gut, wir versuchen den Kurs zu halten und wenn s nicht geht, muss Manoever "Kreuzen" her. Wo wir allerdings dem guten Mann Recht geben muessen, ist, dass das Meer wirklich schoen ruhig ist!
 
 
 
 
Endlich mal ne Pause!
 
 
 
 
Nach einer fast durchmotorten Nacht, wollten wir nur noch den Anker werfen und endlich wiedermal einbisschen schlafen! Deshalb haben wir entschieden, dass wir die Insel Unea (im Norden von New Britain) anlaufen werden. Denn bei diesen Windbedingungen haetten wir bis nach Kimbe (unser eigentliches Ziel) durchmotoren muessen. Die Suedseite der Insel Unea hat so ein paar Riffe, welche in den elektronischen Karten nicht eingetragen sind. Kaum waren wir in Riffnaehe, waren auch schon ca 10 Kanus um uns herum. Wir haben sie gefragt, ob es eine Einfahrt ins Riffe gaebe. "Yes, yes." Und wie tief ist es dort, haben wir gefragt. "Not deep, not deep. Maybe 2m!" Aha, so so. Wir haben gelernt, dass hier in PNG (und auch anderswo) die "maybe s" ein sehr dehnbarer Begriff sind. Wir wollten uns selber ueberzeugen und haben unser Heim vorsichtig in Richtung Riffeinfahrt manoevriert. Die Tiefe war ok (10m! Nicht 2m!) und nach einem extra giro (fuer die Ueberpruefung der Tiefe), haben wir endlich den Anker geworfen! Aber von Ruhe war erstmal keine Spur! Es kamen immer mehr und mehr Kanus auf uns zu und belagerten AlleyKat von allen Seiten. Wir waren muede und wollten uns endlich aufs Ohr hauen, aber eben.... Nach gut einer Stunde haben wir die ganze Beute davon ueberzeugen koennen, dass wir lange unterwegs waren und schlafen wollten. Zwei Stunden hat unsere Ruhe gedauert und dann kam schon die naechste Kanu-Invasion! Was man jedoch sagen muss, ist, dass sie sehr freundlich und ueberhaupt nicht aufdringlich sind. Wir haben bereits Papaya und Orangen zu Hauf einfach so bekommen, ohne dass sie nach einer Gegenleistung gefragt haben. Als Dank dafuer (unter anderem) haben wir gestaffelt einigen erlaubt aufs Boot zu kommen und einen Rundgang an Deck zu machen. Wir haben zwei Jungs zu Chefs erklaert, die darauf Acht geben sollen, dass die Kanus nicht ans Boot schlagen. Das haben die prima gemacht! Noch ein paar Photos schiessen, diese auf dem Display zeigen (diese Freude, die sie beim Anblick ihrerselbst haben, koennen wir kaum noch nachvollziehen) und die "Show" fuer heute als beendet erklaeren. Das funktioniert eigentlich ganz gut. Braucht halt einfach viel Zeit, PNG Zeit ;-)!
 
Nur ein Bruchteil unseres Besu 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verfolgungsjagd auf papua-new-guineisch
 
 
 
Letzte Nacht hat es wiedermal aus allen Kuebeln geschuettet. Hier in Aequatornaehe sind Gewitter viel haeufiger. Zwar sollte es hier keine Hurricans/Cyclones geben, aber dafuer Gewitter, die "nicht-ohne" sind. Wir haben uns heute frueh entschieden, noch einen Tag hier zu bleiben, denn der Wind ist erstens wechselnd und zweitens weht er kaum. Morgen soll es weiter gehen. Da die Navigationslichter nicht korrekt montiert waren und die Windanzeige justiert werden musste, habe ich Joza auf den Masten gezogen und mir dabei natuerlich einen abgeschwitzt!! Kurz darauf sind wiedermal ein paar Kanus um unser Boot geduempelt und die Kinder haben gefragt, ob sie sich auf die erste Stufe der Kufen setzen duerfen. Klaro, kein Problem. Diesen paar Kanus gesellten sich rasch mehrere (vorwiegend Kinder). Nach einem Weilchen hoere ich bei uns in der Kueche Geschirrgeklimmper. Ich gehe runter und sehe, dass das Spuelmittel verschwunden ist. (Ueber dem Waschbecken gibts ein kleines Fenster, welches ich zwar offenen gelassen habe, aber mit einem Tuch den Einblick verwehrt habe). Auf jeden Fall spurte ich hoch und sehe, wie ein Kanu (mit einem Erwachsenen!!) wegpaddelt. Ich rufe dem nach, dass er unser Spuelmittel zurueckbringen soll - aber keine Reaktion, der paddelt einfach weiter! Nach ein paar Sekunden, sehe ich das Spuelmittel im Meer schwimmen: Ist wohl dem Langfinger einfach so nachgeschwommen.... Kurzerhand springt Joza ins Dinghy und faehrt dem Typen nach. Er hat ihn mit unserem Dinghy ueber den Haufen gefahren (wollte ihn eigentlich nur anschuppsen), und das Kanu hat sich dann unter dem Dinghi verfangen. Keine Reaktion des Erwachsenen, bloss dass ja das Spuelmittel jetzt im Wasser schwimmt! Super Burschi! Joza hat ihn selbstverstaendlich NICHT verletzt. Alle anderen Kanus um uns herum haben gejohlt, als der andere Typ ueber Bord ging. Na ja, ich fands nicht so lustig und vorallem muessen wir schon aufpassen - man weiss ja nie, vielleicht herrscht ja auch auf PNG die Vendette.... Ich muss noch dazu sagen, dass uns gestern bereits Seife (auch wieder aus dem kleinen Fenster ueber der Spuele) und meine Schuhe geklaut wurden. Aber davon lassen wir uns nicht einschuechtern. Wir hatten bis dato Glueck und wurden immer herzlich empfangen. Es gibt halt ueberall Menschen, die den Unterschied zwischen "Meins" und "Deins" nicht kennen. Und offene Fenster laden halt manchmal einfach unwiederstehlich ein......
 
Mastausblick Unea Island 
Und scho sind drue Jahr verbi...
 
 
 
 
 
Gestern in der Frueh sind wir los um endlich die Insel New Britain zu erreichen. Nach ca 3h hat der Wind aufgehoert und wir hatten zwei Moeglichkeiten: 4h motoren (um noch bei Tageslicht in einer Ankerbucht anzukommen), oder easy die Nacht durchfahren (mit der Gefahr, dass der Wind ganz abstellt). Wir haben uns fuer s letztere entschieden. Haben den Gennaker hochgezogen, die Beine hochgelagert und ein kuehles Bier genossen! So macht s doch wirklich Spass! Jedoch hat der Spass nicht lange angehalten. Dunkle Gewitterwolken haben sich ueber uns zugezogen. Wir haben just im richtigen Moment, den Gennaker runtergeholt und das Vorsegel gerefft rausgelassen. Mit bis zu 30kn Wind hart am Wind sind wir durch diese Gewitterwolken gesegelt. Wow, wir waren richtig schnell! Ok, das Meer war auch nicht mehr sehr ruhig. Ich habe die Nachtwache bis frueh morgens uebernommen und musste natuerlich alle 20min entweder die Segelstellung anpassen, oder den Kurs korrigieren. Der Wind hier in Aequatornaehe ist unberechenbar: Der kann doch prompt von einer Minute auf die andere um 90grad drehen! Saaaagehaft! Wie auch immer, wir sind nun vor Anker, liegen sehr ruhig und geniessen unseren dritten "offiziellen" Fiji-Hochzeitstag! Eine Pulle Champus fuer die Bordlady und viiiiele Bananen fuer den Captain... ;-)
 
 
Heiss, heisser, am heissesten!
 
 
 
 
Heute frueh sind wir mit dem Dinghy zum uns beschriebenen Tauchplatz gefahren. Hmmm.. wiedermal war von einem Riff keine Spur - die Koordinaten, welche wir von einem daenischen Segler bekommen haben, hatten nicht gestimmt. Nun gut, dann sind wir halt wieder zurueck und haben einen kleinen Landausflug gemacht. Auf einer Erhebung steht eine grosse weisse katholische Kirche, welche im 2. Weltkrieg erbaut wurde. Ein sehr huebsches Dorf mit Spital und Schule. Die Menschen hier sind sehr freundlich. Nach diesem kleinen Ausflug, haben wir uns die hot springs (heisses bubble-bath, das vulkanischen Ursprungs ist) angeschaut. Na logo, Joza hat sich wiedermal zu nah ans "Feuer" gewagt! Ich stand einbisschen weiter hinten und habe nur einen herumzappelnden und davonlaufenden Joza gesehen, welcher das Weite und das kuehle Meer suchte! Unterwegs hat er seine Sonnenbrille und seine Flip-Flops schwunghaft verloren! So im nachhinein muss ich schmunzeln, aber in dem Moment war s ueberhaupt nicht lustig! Mein Goettergatte hatte sich zu nah an die heissen Quellen getraut, ist im heissen Schlamm eingesackt und wie ein nervoeser Springbock im auf-und-ab Rhymus zum Meer gehuepft! Das Meer hat nicht wirklich Kuehlung gebracht und so musste ich das Dinghy ins Wasser schleppen und zurueck aufs Boot fahren. Sein Fuss konnte gekuehlt werden und es ist nicht so schlimm, wie es scheinte. Ich kann nur hoffen, dass ihm das eine Lehre war.... ts ts ts...
 
echter Feuerlauf 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schon bald ist Fondue-Zeit!
 
 
 
 
 
Da wir uns gestern gemerkt haben, wo das Tauchboot am Riff war, sind wir heute frueh wieder los und haben versucht die Unterwasser-Mooring zu finden. Die Moorings sind unterwasser weil 1. das Ankern am Riff verboten ist und 2. dass keine Fischer sich an der Boje festmachen koennen und den riesigen Fischbestand minimieren koennen. Die Unterwasserboje (ein Autopneu) habe ich nach paar Minuten am Riff herumstrampeln gefunden. Ein sehr schoener Tauchgang! Sogleich nach dem Tauchen sind wir weiter zur Walindi Plantation - ein Resort mit Tauchbooten. Auf dem Weg dorthin herrschte kein Wind. An Deck konnte man sich nicht bewegen, ohne dass man sich die Fuesse verbrannte! 40Grad! Schon bald Zeit fuer ein Chaes-Fondue! Wenn drei Tage hintereinander mind 38grad herrschen, werden wir ein Fondue essen! Vor der Walindi Plantation, hat uns ein local eine grosse Mooring gezeigt, an welcher wir uns anmachen duerfen. Nach einem AB (Ankerbier), sind wir rueber zum Resort gefahren. Wir haben kurz mit dem Manager (Australier) gesprochen und wollten uns eigentlich dafuer bedanken, dass wir die Mooring haben duerfen, stattdessen hat er uns zu einem Drink eingeladen und uns erklaert, dass jede Menge Schweizer hier im Resort sind! Super! Wir reisen doch nicht um die halbe Welt, um am anderen A... der Welt Schweizer zu treffen?!?!?!? Auf jeden Fall hat er uns zu einem schweizer Paerchen gefuehrt und uns dann denen ueberlassen. Ja, ein gutes Dutzend Schweizer sind in diesem Resort. Sie alle waren auf Tauchsafari von Kavieng bis hierher. Ich erinnerte mich, dass eine Arbeitskollegin von mir (ich kannte sie nur per Telephon), nachdem ich ihr unsere Reiseroute aufzaehlte, erzaehlte, dass sie auch nach Papua geht um zu tauchen. Ich dachte mir nichts weiter dabei. Na ja, muss ich mir merken, Papua ist wohl schoen zum tauchen. Auf jeden Fall will es der Zufall, die kleine Welt, die grosse Schweiz will, dass just zu dieser Zeit meine damalige Arbeitskollegin auch hier ist! Wahnsinn, "Sache git s"! Abends waren wir zum Essen im Resort. Wir haben einige Leute kennengelernt. Unteranderem Menschen aus Singapore und Langkawi. Die Malaysier sind Dive-Guides in Langkawi, haben eine eigene Tauchschule. Und kommen in ihren Ferien nach PNG, um zu tauchen?!?!?!? Witzig! Morgen werden wir sie alle nochmals treffen, um Infos ueber Singapore und Malaysia auszutauschen. Den Dive-Manager vom Resort haben wir gestern auch getroffen. Ein freundlicher DimDim. Er hat uns angeboten, uns die Koordinaten von seinen bevorzugten Tauchplaetze anzugeben. Toll! Wir werden morgen bestimmt bei ihm vorbeigehen!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tauch-Picknick
 
 
 
 
 
Heute frueh sind wir kurz an Land gefahren, um herauszufinden, wo die Tauchboote hingehen. Wir haben dem Dive-Manager vom Walindi Resort gesagt, dass wir andere Tauchplaetze anlaufen werden, als seine Boote. Unser erster Tauchgang hat uns ans Aussenriff gebracht. Ich habe ca 20min nach dieser doofen Unterwasser-Mooring gesucht! Gluecklicherweise habe ich sie dann endlich gefunden. Ein sehr schoener Tauchgang: Weich- und Hartkorallen en masse! Unser zweiter Tauchgang hat am Riff vor Restorf Island stattgefunden. Wir liegen hier an einer Mooring, von Wind und Wellen geschuetzt. Nachdem die Tauchboote hier den Strand verlassen haben, haben wir ein kleines Picknick am Strand veranstaltet; Wuerstli, Herdoepfel und Chuerbis, hmmm..... Morgen gibts noch den einen oder anderen Tauchgang. Dann machen wir uns langsam nach Kimbe auf, wo wir den Customs "besuchen" muessen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sport ist Mord!
 
 
 
 
Heute Vormittag sind wir ans Restorf Riff tauchen gewesen. War nicht allzu viel los (ein kleiner Schwarz-Spitz-Riffhai hat unseren Weg gekreuzt) und deshalb haben wir den Tauchgang fruehzeitig abgebrochen und sind zurueck gefahren. Joza war ums Boot herum tauchen und hat dabei diesen tollen Schnappschuss gemacht. Ich finde die Clownfische immer wieder faszinierend! Freche, kleine Kerle! Nachmittags sind wir zum Aussenriff gefahren und haben uns an einer Mooring angemacht. Ein wunderbarer Tauchgang; die Riffe waren uebersaet mit Hartkorallen, Tischkorallen und vielen bunten Fischen! Als wir zurueck zu unserem Ausgangspunkt getaucht sind, haben wir keinen Schatten von der Alleykat gesehen. Hmmm.. sind wir so falsch getaucht? Joza ist dann mal kurz hoch um nachzupruefen, wo die Alleykat liegt - weit kann sie ja nicht sein. Denkste!!!! Unser Zuhause ist abgedriftet! Wir haben keine Ahnung, wie das Wetter waehrend unseres Tauchgangs war, aber es muss fuer kurze Zeit stark gewindet haben und so die Mooring rausgerissen worden sein. Unser Zuhause lag weit, weit, weit weg! Ich hab schon gedacht, wir schaffen es nie! Koennen wir schneller schwimmen (mit gesamter Tauchausruestung! ich wollte Joza ohne Tauchausruestung nicht alleine zum Boot schwimmen lassen...) als unser Heim abdriftet??? Nach.... 3Stunden - so kam es mir zumindest vor, haben wir endlich die Alleykat erreicht! Wir waren beide ausser Atem! Die Bein- und Armmuskulatur war so was von uebersaeuert! Wir haben unseren Standort im GPS uebergepruft: Eine gute halbe Seemeile hats unser Heim weggeblasen!! Wir koennen nur von Glueck reden, dass erstens der Wind nicht stark war, zweitens der Wind uns nicht ins offene Meer getrieben hat und drittens die Alleykat nicht unfreiwillig auf einem Riff zum Stehen gekommen ist!!! Auf diesen Schock brauchts heute also schon das eine oder andere Bierchen! In diesem Sinne: Proscht mitenand!
 
 
Keine Muesli :-(
 
 
 
 
Seit gestern Mittag sind wir in Kimbe Bay. Wir haben uns gestern beim Customs gemeldet und heute gleich wieder ausklariert. Ein paar Einkaeufe haben wir getaetigt - vorallem Bier und Soft Getraenke. Unsere heiss-geliebten Muesli gibts hier nicht zu kaufen! Australische Kornflakes gibts verschiedene fuer ein kleines Vermoegen (eine kleine Packung einfache Kornflakes kostet mind CHF 7!!). Der Hafen hier ist nicht wirklich toll. Es herrscht einiges an Verkehr; grosse Frachter fahren hier ein und aus. Wir sind zwar aus denen ihrer Schusslinie, aber toll ist es trotzdem nicht. Morgen gehen wir weiter Richtung Rabaul, wo wir (hoffentlich!) in ca drei Wochen den Daenu abholen koennen! (Daenu, den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden?! Buche deinen Flug! ;-)) Uebrigens, hier liegen zwei Segelyachten! Sind wohl im Winterschlaf hier. Seit ueber einem Monat haben wir keine Yacht mehr gesehen. Hier noch ein kleines 1x1 der Kimbe-Diebe: Gestern haben wir wiedermal unsere Lektion gelernt, dass man keine Kleider an der Reling haengen lassen sollte wenn man fuer mehrere Stunden das Boot verlaesst. Und schon waren unsere beiden Lycra-Shirts, Badehose und Ellis Lieblings-Hot-Pans weg. Als dann am Abend so das eine oder andere Kanu doch noch vorbeikam, haben wir natuerlich gleich gefragt ob sie die Boesewichte seien und wir sie gleich mit dem Dinghi ueberfahren sollen oder ob sie ihre Beute gleich rausruecken wollten (oder so aehnlich, wir haben 10kn - 4chf als "Belohnung" pro Stueck versprochen wenn sie die Dinger vom anderen boesen Dorf (ist immer das andere boese Dorf) wieder abluchsen koennen). Heute Abend kammen dann tatsachlich einige Jungs mit fast der gesamten Beute vorbei, nur das Shirt von Elli fehlt immer noch und haben uns die Sachen vorbeigebracht. Nee, sie waren es nicht selbst und der andere sei mit dem Rest abgehauen. Doch bevor wir das Geld bereit hatten waren sie schon wieder weg - wir mussten ihnen nachrufen, damit sie wieder kommen und das versprochene Geld abholen. Kaum 10min spaeter tauchen sie wieder auf und erzaehlen sie bringen das Geld wieder, weil sie es gar nicht wollen, es tut uns nur leid dass euch das passiert ist - geben aber nur einen Teil des Geldes wieder zurueck - hmm, irgendwie doch komisch..... Etwas spaeter kommt noch Micheal (Arbeitet und "bewacht" das Grundstueck an dem wir jeweils anlegen) und schenkt uns zwei T-Shirts als Souvenier! (Vielleicht sollten wir uns wieder mal rasieren und unsere Kleider waschen wenn wir so Mitleiderweckend aussehen, dass uns jetzt schon die Locals Kleider schenken.......)
 
 
 
 
Planaenderung
 
 
 
 
Heute frueh waren wir eigentlich bereit, um weiter zu fahren. Doch nachdem wir ein Mail bekommen haben, wann unser naechster Besuch in PNG antreffen wird, haben wir uns kurzerhand entschieden, noch einbisschen hier zu bleiben. An Land hat uns der Besitzer (ein Australier) angeboten, uns am Steg festzumachen. Wasser und Strom gaebe es hier auch. Natuerlich wird es nichts von uns verlangen wollen, er sei ja schliesslich auch ein "Yachtie"! Also haben wir umparkiert. Ivan (der Landbesitzer) hat uns zu seiner Cacao-Farm gefahren und uns gezeigt, wie der Prozess der Bohnen laeuft. Sieben Tage werden diese in Holzkisten fermentiert und dann an der Sonne getrocknet. Der meiste Export geht nach USA und Belgien. Nachmittags hat uns Michael begleitet und uns ein paar Ecken in der Umgebung gezeigt (NBPOL= New Britain Palm Oil Ltd, firmeneigener Golfplatz etc). Morgen schauen wir uns den Prozess der Palmoelproduktion an. Es ist toll, wie wir hier empfangen werden und jeder bemueht ist, unseren Aufenthalt einmalig zu gestalten!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wasch- und Putztag
 
 
 
 
Heute war wiedermal einer dieser Tage, an welchem alles und jeder gewaschen und geputzt wurde! Da wir den Frischwasserhahn am Steg benutzen duerfen, haben wir das Cockpit geschrubbt, die Solarpanels, den Regenfaenger, die Sitzkissen und die Bilgen gereinigt. Unser Mount Everest Waeschesack habe ich mit vier Ladungen in der uns zur Verfuegung gestellten Waschmaschine gewaschen. Die Waschmaschine hat sogar Warmwasser!! Seit Neuseeland haben wir die Waesche nur noch kalt gewaschen und demzufolge haben so das eine oder andere Kleidungsstueck noch Spuren von verschiedenen "Aktivitaeten". Das Gaestehaus wurde uns zur Verfuegung gestellt, wo wir duschen koennen und sogar das Jacuzzi benuetzen duerfen! Der einzige Nachteil hier am Steg zu liegen ist, dass erstens nach dem Duschen die Schweisszellenproduktion wieder im vollen Gange sind und zweitens die Schicht "Anti-Brumm" nicht wirklich zum betoerenden Eau de Toilet gehoert..... (Letzte Nacht haben wir bestimmt 1h Moskito-Fangis veranstaltet!) Tja, so viel zum heutigen Tag. Nichts aufregendes, eher langweilig und doch sehr nuetzlich und vorallem noetig. Deshalb verkneifen wir uns auch ein Photo beizulegen ;-).
Palm Oil Produktion
 
 
 
 
Wir haben heute das Angebot von Ivan, sein Auto brauchen zu duerfen, in Anspruch genommen. Unsere Reise hat uns zur NBPOL (New Britain Palm Oil Ltd) gefuehrt. Eine stuendige Fuehrung hat uns gezeigt, wie Palm Oel hergestellt wird. Zwei verschiedene Sorten von Oel werden aus der Frucht hergestellt: Aus der Schale wird das Oel zum Kochen hergestellt und aus dem Kern wird Oel fuer die Kosmetik gewonnen. Ein sehr interessanter und informativer Rundgang! Nach dem Besuch der NBPOL hat uns ein Gewitter eingefangen. Es hat in Stroemen geregnet, geblitzt und gedonnert. Aber nach ca 2h war alles wieder vorbei. Abends ist dann noch Ivan und einer seiner Soehne, Ben, zu uns aufs Boot gekommen. Ben war am Sailmail sehr interessiert. Wir haben sie kurzerhand fuer einen Ausflug auf unsere AlleyKat eingeladen. Morgen gehen wir fuer ein paar Stunden mit ihnen raus. Hoffentlich gibt s Wind, so dass wir segeln koennen. Einmal mehr, Ivan ist ein wunderbarer Mensch; zuvorkommend und sehr hilfsbereit. "Oh, I forgot to ask: Would you like to watch TV?" - Nein, nein, ist ok. Wir haben noch keine TV-Entzugserscheinungen. Noch eine kleine Geschichte: Ich habe Ivan gefragt, ob es irgendwo Haferflocken zum Kaufen gibt. Im K-Mart sollte es welchen geben. Er wollte daraufhin gleich mit dem Manger sprechen. Ne, ne, lass mal sein. Ist absolut kein Problem! Und gestern Nachmittag ist er zu uns gestuermt und hat voller Freude gesagt, dass soeben ein Container (!) voll mit Rolled Oats (Haferflocken) angekommen sei! Ob ich denn gleich welchen haben moechte. Einfach himmlisch!! :-)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verwoehntag
 
 
 
 
Den gestrigen abend haben wir in einem Resort verbracht, wo die philippinische Community ihr Weihnachtsessen feierte. Viel Essen und viel KARAOKE!!!! No comment! Es war ein netter und interessanter abend. Heute frueh sind wir zu einem Fishing-Ausflug (mit einem Speed-Boot) eingeladen worden. Ein Marlin hat angebissen und ist in seiner schoensten Ausfuehrung in der Luft umher gesprungen! Aber nach ca 2min war das Schauspiel schon vorbei; wir haben ihn verloren. Wie auch immer, es war ein sehr schoener Ausflug! Wir haben getrunken, gegessen und viel Spass gehabt! Und zwei grosse Delphine haben uns ein Stueckchen begleitet! Jedesmal wenn sie Luft geholt haben, hat s bis zum Deck hoch gespritzt! Das waren Riesentuemmler! Wahnsinn! Abends waren wir beim Buchhalter Rob zum Essen eingeladen. Seine Frau Rose, eine Philippinin, hat wunderbar gekocht. Ein paar San Miguel (philippinisches Bier, nicht mexikanische Pfuetze!) haben den wunderbaren Sonntag ausklingen lassen! Heute war wirklich Sonntag; wir haben uns nach Strich und Faden verwoehnen lassen! Schoeeeeen...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kleiner Mittags-Ausflug
 
 
 
 
Fuer heute mittag haben wir abgemacht, dass wir den Buchhalter von KBSA und seine drei Kinder mit auf einen kleinen Segeltrip mitnehmen. Es herrscht hier zwar kaum Wind, aber einbisschen segeln konnten wir. Die Kinder haben es genossen, vorne im Netz zu liegen und dem Meer zuzuschauen! Zwei der Kids haben sich getraut auf den Masten hochgezogen zu werden! Wow, eine spektakulaere Aussicht und der Wind ist viel staerker da oben - haben sie gemeint! Nach knapp zwei Stunden sind wir zurueck in den Hafen gefahren - Rob (der Buchhalter) muss sich ja wohl wieder hinter die Zahlen klemmen ;-) Abends waren dann die Leute vom Sportfischen (gestriger Ausflug) bei uns. Auch denen ihre beiden Maedchen fanden das Netz eine tolle Spielwiese, bis sie dann vor Erschoepfung im selben einschliefen. Sooo herzig!
 
 
 
 
 
 
 
 
Zom Zoll "erwischt"
 
 
 
 
Heute haben wir die letzten Einkaeufe getaetigt, so dass wir morgen einen Abflug machen koennen. Vollbeladen mit Einkaufstaschen, haben wir auf den Bus gewartet. Da kommt ploetzlich ein Typ im blauen Overall, mit der Aufschrift CUSTOMS, uns entgegen und fragt, ob wir auf dem Segelboot sind. Ja. Ok, dann kommt mal mit. Oops... Eigentlich haben wir ja letzten Mittwoch aus dieser Provinz ausklariert. Zum Glueck hatten wir einen Vorwand laenger zu bleiben, denn ich war am Samstag (nach starken Ohrenschmerzen) in der Privatklinik (habe mir dabei eine Riiiiiesen-Spritze verpassen lassen und muss jetzt Antibiotika nehmen). Nun ja, der Customs-Typ hat uns gesagt, dass er morgen aufs Boot kommen will um zu checken. Was zum Teufel will er denn "checken"??? Eigentlich kann uns ja nichts passieren, wir sind ja legal in PNG. Ich denke mir mal, dass sie einfach keine Ahnung von Privat-Yachten haben und uns wie ein Cargo-Boot behandeln. Mal schauen, was sie morgen bei uns suchen und evtl finden.... Hier noch ein nettes Photo vom gestrigen Abend (Nathalie, Richard (Sportfisch-Unternehmer) und Kjell (ein cooler Schwede).
 
 
 
 
Ein fauler Tag
 
 
 
 
Nachdem gestern Joza beim Customs war und die ihm eigentlich nur ein neues Ausklarierungspapier ausgestellt haben, sind wir losgefahren. Der erste Drittel der Reise hat uns kein Wind begleitet, doch spaeter gab s Wind und wir sind foermlich im Geschwindigkeitsrausch (7kn!) aufgegangen! Wir liegen zur Zeit vor Wulai Island vor Anker. Der heutige Tag war ein fauler Tag: Lesen, lesen, lesen, essen, trinken, mal kurz an Strand fahren, ein Mosquito-Netz vor die Salon-Tuer pappen... Und das war dann schon alles. Morgen geht s weiter. Mal schauen wie weit uns der Wind bringen wird.
 
 
 
 
 
 
Alte Timber Station
 
 
 
 
 
Heute frueh sind wir von Tiwongo Island losgefahren. Mit Segeln war heute nichts. Strahlend blauer Himmel, glasklares Wasser, dazu noch aalglatt und kaum ein Windchen -> Heiss!! Nachmittags sind wir in der Bacarda Bay eingetroffen. Hier war bis letztes Jahr eine Holzfabrik, doch heute ist hier nichts mehr, ausser ein paar Haeusern mit sechs Familien. Die Firma hat drei Jahre Holz gewonnen und dann war s alle und demzufolge haben sie diese Station geschlossen! Tolle Sache fuer die Einheimischen! Als wir an Land gingen, kam ein ganz aufgeweckter kleine Junge auf uns zu. Er hat uns immer wieder die Hand zum Schuetteln ausgestreckt. Dabei hat er wie ein Woerterbuch in seiner Sprache gesprochen. Nachdem er mir einen Strauss Hibiskus-Blueten gebracht hat, hat er an meiner Haut gerochen, etwas gesagt und alle anderen haben gelacht. Nun ja, ich habe nur "Powder" verstanden. Aber das sogennante Powder auf meiner Haut war Anti-Brumm! Ob er das wohl gemeint hat?! Das Photo stammt von heute frueh 06h15; Sonnenaufgang mit einem immernoch aktiven Vulkan (von denen gibt es hier auf New Britain eine Menge!). Einfach herrlich!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ground Zero
 
 
 
 
 
Nachdem wir gestern durchmotoren mussten, konnten wir heute zumindest zu 40% segeln! Wir haben den Anker geworfen vor der Kulau Lodge. Fuer ein kuehles Bier sind wir an Land gefahren, aber in der Lodge war ja noch weniger los als bei uns auf dem Boot! Die Bar war geschlossen! Wir konnten zwar jemanden auftreiben, um uns ein kaltes SP (South Pacific Beer) zu verkaufen, aber das war dann schon alles. Tja wird wohl nichts mit "ausswaerts essen gehen"! Dieser Ort hier wird Ground Zero genannt; wohl wegen den Vulkanausbruechen. Die Locals sagen, dass Kokopo (wo wir morgen hin gehen und Daenu in "Empfang" nehmen werden) sowieso in ein paar tausend Jahren in die Luft gesprengt wird! Keine Panik, der Vulkan ist ZUR ZEIT NICHT aktiv. Uebrigens, das Photo zeigt einen typischen Niugini-Typen! Ein Handtaeschchen und eine Machette sind ein MUST! Hoffentlich schlaegt dieser Modetrend NIE bei uns ein!
 
 
 
 
 
 
Endlich ein Mahi Mahi!
 
 
 
 
 
Nach einem durchmotorten Vormittag, sind wir in Kokopo angekommen. Unterwegs haben wir Delphine, eine Schildkroete und jede Menge Fische gesehen. Einer hat sogar angebissen; ein mittelgrosser Mahi Mahi! Endlich! Komisch, dieser Fisch verliert seine urspruengliche Farbe (gelb-gruen), kurz vor seinen letzten Zuckungen. Er wird wunderschoen blau! Nachdem er aber definitiv "futsch" ist, kehrt seine urspruengliche Farbe wieder zurueck. Die Zollbeamten haben uns auf dem Boot besucht. Sie waren zu dritt! Jeden noch so kleinen Kasten haben sie aufgemacht und inspiziert! Unser duty-free eingekauften Weine und Spirits haben sie akribisch aufgeschrieben. Sie werden dies bei unserer Ausklarierung wieder ueberpruefen! Das hatten wir noch nie! Na ja, egal, das local Bier koennen wir hier en masse kaufen und auch en masse und ohne schlechtes Gewissen "saufen"! Abends waren wir bei John Lau, welcher einen En-gros Markt hat und ein Bekannter von Kjell (von Kimbe) ist. Wir wurden sogleich auf ein paar Biere eingeladen (deshalb auch die eventuellen Schreibfehler, higgs...). Morgen koennen wir mit ihm nach Rabaul fahren. Mal schauen was da so der Vulkan macht, ha ha ha. Wir haben noch John s Rezept fuer jeden ploetzlichen Besuch bekommen: - jegliche Art von Fisch, am besten Thuna, in Wuerfel schneiden - Sojasauce - Zwiebeln, Fruehlingszwiebeln, Ingwer - Olivenoel - Sesamoel - Worcestersauce - Maggisauce (die schweizer Maggi ist die Beste, hat er gemeint!) - Tabasco und fertig ist der Appetizer! Er hat uns prompt ein Tupperware voll davon mitgegeben! Hmm... schmeckt lecker! Viel Spass beim Nachmachen! - Pfeffer - Chillisauce
 
 
Boeser Vulkan!
 
 
 
 
Heute frueh hat uns John Lau in die "Stadt" mitgnommen. Stadt = Rabaul. Wir koennen uns sehr gut vorstellen, dass diese vor 1994 eine wunderschoene Stadt gewesen sein soll. Er hat uns gezeigt, wo frueher sein Haus stand und der alte Flugplatz. Heute ist hier nur noch Asche und viele verbrannte Kokosnusspalmen. Die Fahrt durch dieses Gebiet war wie eine Fahrt auf dem Mond; trostlos, schwarz und tod. Ein gemeinsames Mittagessen bei ihm zuhause hat diesen Vormittags-Ausflug abgerundet. Der Vulkan "Tuvurvur" ist immernoch sehr aktiv! Die Einheimischen sagen zwar, dass ein naechster Ausbruch fast ausgeschlossen ist, da es nichts mehr zu spucken gibt. Vor zwei Monaten hat der Vulkan einige grosse Steine in die Umgebung geblasen. Die vorletzte Erruption war 1937. Im 2. Weltkrieg wurde Rabaul sehr stark bombardiert. Die Japaner haben hier x-km an Tunnels bauen lassen (vorwiegend von Chinesen), fuer ihre Abwehr bzw zu ihrem Schutz. John Lau wurde in einem dieser Tunnels geboren! John ist urspruenglich Chinese, aber lebt in zweiter Generation hier in PNG. Er hat so einiges an Geschichten und "Geschichte" zu erzaehlen. Ein sehr interessanter Mann!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Scho fascht wie diheime!
 
 
 
 
Kurz vor Mittag sind wir in den Ralum Country Club gefahren, um dort ein Zmittag-Bier zu trinken. Wir mussten feststellen, dass heute der Weihnachtsmann fuer die Kinder in den Golf-Club kommen wird. Dieses Jahr ist er mit dem Feuerwehrauto angefahren gekommen, natuerlich unter Sirenenalarm! Letztes Jahr wurde er mit dem Helikopter eingeflogen! So viel zur Weihnachtsfeier a la PNG! Das eine Bier folgte dem anderen, obwohl noch nicht ausgetrunken wurde. Ergo, so wie im Maeh! :-) Nach einer Partie Snooker und mit einem "gwaggligen" Joza sind wir nach Hause gefahren. Mittlerweilen ist es kurz vor 20h00! Wir haben wieder mal ganz coole Leute getroffen und mit groesster Wahrscheinlichkeit werden wir Neu Jahr im Country Club feiern. Oje oje, das wird ja eine Feier werden! Die Aussies sind also ueberaus trinkfest, higgs...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
John Lau s Party
 
 
 
 
Nachdem Joza seinen Kater von gestern ausgeschlafen hatte, waren wir an Land um einige Besorgungen zu machen. Fuer heute abend hat uns John Lau zum Essen eingeladen. Auf seiner Veranda wurden Haufen von Essen aufgetischt: Fisch, Poulet, Krabben, selbst geraeucherter Schinken (!), kalt geraeucherter Makrele, Sashimi etc Hmmm... welch ein Festschmaus. Es waren noch einige andere Leute eingeladen. Eine tolle Clique! Die naechsten Einladungen stehen bereits schon ;-)!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Frohne Weihnachten a la Suedsee...
 
 
 
 
Wir wuenschen allen ein wunderschoenes Weihnachtsfest! Moege es ein besinnliches und im Kreise der Familie/Freunde sein! Wir kuehlen uns im 30min Takt im Meer ab. Es ist heiss, seeehr heiss! Heute haben sogar noch ein paar Supermaerkte offen, um noch die aller-, allerletzten Geschenke besorgen zu koennen! Zum Glueck gehoern wir dieses Jahr nicht zu den "Weihnachtseinkaeufe-gestressten-Gschenkli-Suchern"!
 
X-Mas in Kokopo 
 
 
Weihnachtsausflug an Strand
 
 
 
 
Nach einem ausgiebigen Heiligen-Abend-Essen, sind wir heute schon wieder eingeladen worden! Diesmal gehts zum Strand! Ein BBQ am Strand a la Aussie! Abends war dann schon wieder eine Einladung faellig: Jacky vom Ling Freezer, hat uns zum Abendessen an seinen privaten Pier eingeladen. Wir muessen zugeben, dass wir uns eigentlich nicht mehr erinnern koennen, wann wir das letzte mal A. so viel gegessen haben und B. so gut! Noch etwas fuer die Statistik-Freunde unter euch: Seit Daenu (unser naechster Besuch) die Schweiz verlassen hat, haben wir zwischenzeitlich 4 (!!!!) Parties hinter uns gebracht! In PNG ist halt alles moeglich ;-)!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein neuer DimDim im Lande!
 
 
 
 
Heute frueh sind wir an den Pier gefahren, haben Diesel und Wasser getankt, unser Zuhause geputzt und noch ein paar Einkaeufe erledigt. Hillary und Nixon (zwei einheimische Jungs) haben uns durch den ganzen Tag begleitet. Beim Boot abspritzen geholfen, beim Ablegen geholfen und beim Zurueckfahren zum Ankerplatz einbisschen Kapitaen gespielt! Kurz vor 16h00 sind wir dann in den von John organisierten Wagen gehoppt, um Daenu vom Flughafen abzuholen. Gewappnet mit Kulai (Trink-Kokosnuessen) und Frangipan Blumenkraenzen haben wir Daenu in Empfang genommen! Huj juj juj, der Junge sieht ja bleich aus! Das erste was er gesagt hat war, dass wir so duenn geworden sind! Tja, das wird wohl am local SP (South Pacific Beer) liegen..... Jetzt sind wir endlich an Bord und trinken bereits unser x-tes kuehles Blondes! Schoen, dass Daenu da ist! Und er hat auch viele, viele Weihnachtsgeschenke mitgebracht ;-)!