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Ueberfahrt |
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| Jetzt sind wir bereits drei Tage unterwegs. Der Wind hat bis jetzt relativ stark geblasen, jedoch down-wind.
Heute haben wir sage und schreibe 218sm gesegelt! Wow! Also nicht, dass es mich in Staunen versetzen wuerde (wie sollte ich denn auch wissen, dass dies viel ist?!?!), aber gemaess Joza ist das guuut :-)!
Wir sind 24h mit dem "Gstaelti" unterwegs. Bei solch einem Wellengang ist dies empfehlenswert (habe ja das MOB mit einer Banane - gell Mülli - noch nicht geübt...). Eigentlich haben wir keinen festen Wacheplan, aber es hat sich so eingependelt, dass ich die Sonnenaufgaenge bewundern darf :-).
So, diese nacht haben wir Norfolk passiert. Es kann jetzt nur noch wärmer werden!
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Ile de Pins - Baie de Kuto |
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| Juppieh! Wir haben Ile de Pins erreicht! Nach fast genau 120h Ueberfahrt, ist das Land wieder ganz nah! 850sm liegen unter unserem Kiel! Eine wahnsinns Erfahrung! Doch fuer die naechste Zeit, moechte ich keine solche Ueberfahrt mehr machen. Habe fuer den Anfang mal genug nur Wasser gesehen.
Wie es sich gehoert, haben wir die franzoesische Flagge gehiesst. Die Quebec Flagge (gelbe Flagge) braucht es immer beim Einreisen in ein neues Land. Dies sagt aus, dass die Crew gesund ist und noch nicht einklariert hat.
Kurz vor Sonnenuntergang haben wir den Anker geworfen. Wir sind froh und dankbar, dass alles wunderbar geklappt hat. Muede und erleichtert sind wir VOR der "Sailor s midnight" ins Bett gefallen!
Uebrigens, die Flaggen haben wir selbst gebastelt! Die "la grande nation"-Flagge besteht aus einem A4-Blatt, welches wir in akribischster Kleinstarbeit ausgemalen haben! in einem durchstichtigen Sandwich-Beutel sieht sie wunderbar aus! Die gelbe Flagge ist ein Stueckchen gelbes Papier und auch dieses in einem Sandwich-Beutel!
Einbisschen speziell, aber dafuer stehen unseren Flaggen immer wie eine 1!
Ach ja: Kaum angekommen, musste Joza natuerlich sofort herausfinden, ob ein TV-Kanal einzufangen ist! Tja, wer gucken will, muss hoch hinaus! |
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Ile de Pins - Baie de Kuto |
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| Dann lass uns doch mal den Strand anschauen! Nachdem wir uns wie Zwiebeln aus den Kleider geschaelt haben, packen wir das Dinghy und fahren an den Strand. Vorher muss natuerlich die Gendarmerie ueber unser Dasein informiert werden. "Pas de problem" und eine kleine Insel-Info ist auch dabei! Die haben wohl nichts zu tun!
Feiner, weisser Sand! Kristallklares Wasser! Sonne pur! Das Meer ist zwar noch viel zu kalt um darin zu baden, aber der Anblick ist atemberaubend!
Das Inseldorf (in Vao) haben wir heute besucht. Ca 5km von unserer Bucht. Eigentlich wollten wir ein Fahrrad mieten, aber den Daumen hochhalten ist viel kultivierter! Das erste Auto nimmt uns auch sogleich mit! Diese Insel haben wir die "Gruezi-Insel" getauft, denn jeder, aber auch jeder (ob auf Motorrad, zu Fuss oder im Auto) gruesst uns! Salut - Bonjour - Bonjour - Salut.... Toll!
Und noch etwas fuer s Auge: Ein Ungetuem von Cat hat heute in dieser Bucht geankert. Ein absolutes Monster-haessliches-Ungetuem! Na ja, soll sich jeder ein eigenes Urteil bilden. |
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Kuto Bay
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Ile de Brasse
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Ile de Brasse
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Baie du Prony |
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| Gestern waren wir in der Baie de Gadji. Dies ist gemaess einem hier lebenden Schweizer DAS Taucherparadies schlechthin. Wir fahren los! Riffe, Riffe und nochmals Riffe.
Ich hab mal wieder den Ausgucker gepspielt und bin den Masten hochgeklettert. Na logo brauchte dies Ueberwindung, so ohne Sicherung...
Nach dreimaligem Ankermanöver, waren wir zufrieden und der Anker hielt auch. Ein paar Stunden spaeter hat sich ein anderer Kat zu uns gesellt. Die sind zu fuenft im Dinghy losgefahren und ca 2h spaeter haben wir sie gegen den Wind paddeln sehen. Joza als Retter in Not, ist ihnen mit unserem tollen speedy Gonzalez Dinghy entgegengefahren und hat sie "abgeschleppt". Und so war auch schon der Apéro fuer heute gebongt! Zwei Franzosen als Hosts mit 5 Gaesten aus Australien. Nach ein paar Gin-Tonics und tausend Dankesspruechen an den Retter, sind wir zurueck zur AlleyKat.
Frueh morgens haben wir uns Richtung Norden begeben. In der Baie de Prony liegen wir nun an einer Boje. Selbstverstaendlich auch hier einsam und alleine. Regen und kalter Wind haben uns vo einem Schnorchel-Trip abgehalten.
Ach ja, heute gibts FREINACHT! Die Viertelsfinale stehen an und das will Joza auf keinen Fall verpassen (auch wenn die Czechs soooo grotten-schlecht gespielt haben! Und dann noch gegen GHANA verloren, ts ts ts... ;-))
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Allez les BLEUS! |
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| Nun sind wir bereits seit dreiTagen in Nouméa. Zivilisation - Supermarkets - TV - Duschen & co!
SY Saliara und seine Crew haben wir vor Nouméa getroffen und die letzten zwei Tagen gemeinsam verbracht. Wir haben sogar unterwegs einen mittelgrossen Wahoo gefunden. Hmmm... Zu sechst haben wir drei Tage von diesem leckeren Fisch gegessen! Omeira hat diesen auf verschiedene Arten zubereitet!
Heute haben wir einen Ausflug unternommen. Wir haben uns ein Auto gemietet und sind suedwaerts gefahren. Den Wasserfall Madeleine haben wir besucht. Nichts spektakulaeres und leider ist das Baden verboten! Ach, da hat s mal Frischwasser und wir duerfen kein Bad nehmen...
Morgen frueh um sechs Uhr wird hier in Centre Ville eine grosse Leinwand aufgestellt um das Halbfinal Frankreich gegen Portugal zu zeigen. Selbstverstaendlich werden auch wir dabei sein! Wir moechten doch Land und Leute besser kennenlernen :-)!
Je nachdem, ob Frankreich weiter ist, werden wir spontan entscheiden, ob wir noch bis zum Finale hier bleiben, oder doch schon uebermorgen Richtung Vanuatu fahren. Wir haben ja keinen Stress.
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Allez les bleus |
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| Was fuer ein Tag! Morgens um 05h15 hat der Wecker geklingelt: Fussball schauen auf dem City Centre Platz! Mit dem Dinghy sind wir an Land gefahren und haben uns unter die Fans gemischt! Anpfiff und die Stimmung stieg von Minute zu Minute! Zizou hier, Henry da... Jubel, Jubel! Vorallem nach dem Penalty. Na ja, eigentlich war ich ja fuer die Portugiesen, aber so richtig zu fanen habe ich mich dann doch nicht getraut....
Nach dem Match sind wir zum Ausklarieren zum Zoll, zur Immigration und dann noch zum Port Kapitaen. Selbstverstaendlich ist nicht alles unmittelbar in walking distance. Na ja, einbisschen Bewegung tut uns gut.
Alles ging problemlos - die Franzosen haben ja auch gewonnen!
Wir haben einen Tauchkompressor gefunden, der jedoch noch eine Revision braucht und das koennte noch ein paar Tage dauern, zumal naechste Woche Nationalfeiertag ist (14.7.). On verra.
Nach ein paar Drinks auf der Cirrus (CH-Paar), sind wir zurueck und muede ins Bett gefallen. Morgen ist ja auch noch ein Tag. |
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Proscht Naegeli... |
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| Via email haben wir erfahren, dass SALIARA in Mare ist und uns erwartet. Also nichts wie los. Dass das WM-Finale so frueh morgens live uebertragen wurde, hat sich mit unseren Plaenen wunderbar getroffen, denn frueh abfahren war angesagt. Aber nein, die mussten noch in die Verlaengerung! Nein, auch noch Penalty schiessen! Aber jetzt SUBITO los! Anker hoch... Anker HOCH! Nix da! Die Elektronik ist ausgestiegen! Joza hat das Teil auseinandergeschraubt und festgestellt, dass es "verschmoerzelt" war. Also, Notfallreparatur und weg! Es wird knapp, sehr knapp, bei Tageslicht in die Bucht einzulaufen. Tja, und das war dann auch so. Nach Sonnenuntergang sind wir in die Bucht eingelaufen. Die "grosse Laterne" (Mond) hat uns einwenig Licht gespendet und zum Glueck hat Erwin uns eine Boje am Ende des Riffs gesteckt und im Dinghy auf uns gewartet. Somit konnten wir sicher durchs Riff fahren. Puuh... jetzt noch ein paar Bierchen schluerfen und den frischen Fisch speisen! Weit ueber die "Sailors midnight" sind wir ins Bett gefallen. |
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