Sail Your Dreams!
Home About Boat Links Guestbook Contact Specials
Malaysia in Sicht!
 
 
 
 
 
Wir haben uns aus den philippinischen Gewaessern entfernt und sind nun auf malayischem "Hoheitsgebiet"! Unsere erste malayische Insel sieht komplett anders aus als die Philippinen; keine Palmen, keine Auslegerkanus... Dafuer viel Sandstrand, Rasen, Treibholz und jede Menge PET-Flaschen! Nichtsdestotrotz sieht die Insel wunderbar aus.
 
Balambangan Island 
Malayischer Zoll
 
 
 
 
Naja, eigentlich hat es ja ganz freundlich angefangen.... Wir haben vom benachbarten Dorf einge Fische getauscht und uns ganz nett unterhalten von wo wir kommen etc. (die koennen vermehrt wieder englisch hier - war aber glaube ich ein Fehler). Am naechsten Morgen wurden wir um sechs Uhr geweckt - die Kuestenwache! Warum wir denn hier vor Anker liegen, man muss sich zuerst im Kota Kinabalu anmelden und und und (haben wir eben noch nie gemacht und hatten auch noch keine Probleme). Nach langer Disskusion und Ermahnungen wollten sie uns schon wieder ziehen lassen bis sie dann noch auf die Idee kamen unser Boot zu durchsuchen?! Da wir ja in den Philippinen noch tuechtig eingekauft haben (Bier, Rhum, Ziggis - auch hier gilt Alkohol nicht als Droge) war das Theater perfekt (haetten vielleicht lieber ne Stange als "Trinkgeld" vorher gegeben) -> wir sind als Schmuggler identifiziert! - Wir koennen zwar bis KK weiterfahren aber Kudi (Skipper) musste seinen Pass abgeben und wir muessen uns dort unverzueglich auf dem Amt melden. Dort wird auch entschieden was weiter passiert. Mit viel Glueck gibts ne kleine/grosse Geldstrafe und wir werden des Landes verwiesen (ist am wahrscheinlichsten, ich wage gar nich daran zu denken wenn sie das Schiff beschlagnamen sollten.....) - Zum Glueck ist Jiri gerade in KL (dort ist das Main-Customs-Office) um etwelche Abklaerungen machen zu koennen, ich hoffe nur wir muessen nicht noch selbst dahin?! Aber was wirklich geschieht, wissen wir erst in zwei Tagen in KK. - Hoffentlich ist das eine dieser "viel Rauch um nichts Geschichten" und die beruhigen sich (mit oder ohne bakschis) schnell wieder....
Purzeltag
 
 
 
 
 
2. April, ein neuer Tag - Und ein neues Jahr fuer unsere Elli, die heute ihren 27 sten feiert und sich den ganzen Tag nur von ihrem Liebsten verwoehnen lassen hat sollen werden.... Der Wind war nicht so toll heute, aber wir sind trotzdem weiter und haben uns unserem naechsten "grossen" Ziel (KK) weiter genaehert. Dort erwarten uns sicher weitere grosse Abenteuer, die unsere holde Prinzessin mit Bravour meistern wird (eigentlich wollte sie ihren Buchhalterjob frueher mal schon lange hinschmeissen und Loewendompteur werden). Also weiterhin viel Spass im Universum und haltet die Ohren auf und die Augen steif!

PS: der 2te minus eins gibt den 1.April.....
 
Geburtstagskind 
Marina und Luxus
 
 
 
 
 
Am 3. April sind wir hier in der Marina angekommen und geniesen wieder einmal die ganzen Vorzuege des Marina lebens. Hier sind sie doch einwenig speziel oder besser gesagt gibts hier einige Zusaetze die nicht ganz normal sind. Wie z.Bsp. Pool benuetzung der zweite ist ein Olimpia 50m Becken, Billiard, Kino, W-LAN, Bowling, Dusche, Stadt-Bus.... und alles natuerlich inkl. und frei zur Verfuegung :-) mein Favorit sind allerdings die Badtuecher die man bekommt wenn man duschen oder an den Pool schwimmen geht. - Naja, spaetestens nach 1 Woche geht einem das wahrscheinlich wieder auf den Wecker, aber jetzt ist noch ganz gediegen. Die Stadt selbst bietet einiges aber doch nicht so viel wie versprochen. Die Shopping-Mals lassen sich mit denen in Cebu nicht vergleichen (sind eher Schweizer durchschnitt) und das Bier ist wiedermal sauteuer geworden. Tja immer diese Vor und Sch..Nachteile.....

PS: haette es fast vegessen, es ist hier ja nicht eine Marina sonder ein Golf und Country Club, nicht war.... wir gehen ja auch nicht mehr ueberall hin, 5 Sterne muessens ja schon sein um ein bischen Atmosphaere zu haben beim Cupli trinke (Nase hoch beim lesen, sonst toents falsch ->http://www.suteraharbour.com/new/Accommodation.shtm)
 
 
 
 
Adieu...
 
 
 
 
Nach sechs Wochen mit uns cruisen, 750 Seemeilen des Meeres bezwungen, Unmengen von Ankerbiers "versoffen" und ein paar heissen BBQ s, haben Chris und Tobi uns heute verlassen. Mit langen Jeanshosen, Pulli und Socken im Handgepaeck sind sie durch die Abflugshalle "verschwunden". Good bye und adieu sagen wir. Natuerlich ein grosses Danke fuer die tolle gemeinsame Zeit und (das muss noch sein:) viel Spass bim frueeeere!! :-)
 
Herrscht da etwa Freude??? 
 
Typische Koerperhaltung am Flu 
Frohes Oster-Eier-Suchen!
 
 
 
 
Frohe Ostern! Ein Wurst- (mit viel Einbildung schmeckt die Wurst sogar nach Cervelat!!) Ei-Salat zum Mittagessen und ein paar Schoggi-Eili und Nougat-Eili (vom Lieferant TobiChris) zum Dessert! So spektakulaer war unser Ostertag. Natuerlich war zwischendrin einiges zu tun: Wasserpumpe auseinandernehmen und reinigen (Joza), assistieren beim Wasserpumpe-auseinandernehmen-und-reinigen (Elli), schwitzen, kuehles Bier trinken, am Pool haengen, die Kinder-Rutschbahn runtersausen (das ultimative Alpamare-Erlebnis von KK!), ausruhen, Internet auf interessante Dinge durchforschen etc etc Ihr seht, ein volles Programm an Ostern! Wettbewerb: Wer findet das versteckte Osterei im beiligenden Photo? Auf den Gewinner wartet eine tolle Ueberraschung! Also, los, ran an die Ostereier!
 
Wo ist das Osterei? 
Echli Heimet...
 
 
 
 
Heute Vormittag haben wir die Kaffe-Fabrik "Cap Kuda Coffee Company" (www.ckcc.com.my) besucht. Ein interessanter Besuch. Zu den geroesteten Bohnen werden auch noch geroestete Weizen dazugetan. Diese Methode stammt eigentlich aus den Zeiten nach dem 2. Weltkrieg, wo Kaffeebohnen eine Mangelware wurden. Nach zwei Stunden Roest-Infos und Caffein-Putsch, sind wir in einen uns genannten "Import-Lebensmittel" Geschaeft geschlendert. Man sehe und staune: HIESTAND Beck! Hmmm... Gipfeli, Vollkornbrote und vieles andere! Leider mach ich zur Zeit eine Pilzkur, die mir weder Hefe, Weizen noch Zucker zu essen erlaubt (ja Julia und Flo, ich hab s endlich geschafft!), aber Doktor s advise hin oder her, ein Bierchen goenn ich mir trotzallem und morgen gibt s auch ein Stueckchen Brot!! Ach ja, Kudi hat noch Swiss Gruyere Kaese gefunden! Fuer TEURES Geld! Und stinken tut der bestimmt auch noch! Mann, mir bleibt ja wirklich nichts erspart! Aber zu guter letzt, hab ich auch noch ein Goodie gefunden: Kokosja Pasteta aus KROATIEN! Wow, da werden so richtig die Kindheitserinnerungen geweckt! Mit wenig, dafuer teuren Importwaren, sind wir nun gluecklich und zufrieden auf der AlleyKat zurueck und werden schlemmen, bis "de Ranze platzt" ;-)!
 
Hiestand; fruesch wie bim Beck 
 
ein bischen Heimat... 
 
Karamelisierte Kaffeebohnen 
 
Cap Kuda 
Wiederholungstaeter...
 
 
 
 
Heute mittag haben wir Besuch bekommen. Jiri ist von seinem neuen Arbeitsort Kuala Lumpur, fuer ein Wochenende zu uns gekommen! Er gehoert jetzt offiziell zu den Repeatern der AlleyKat-Besucher und es fehlt nicht mehr viel, dann kann er auch schon die Mitgliedschaft bei uns beantragen ;-)! Er fuehlt sich pudelwohl; er muss nicht arbeiten, ihm ist nicht uebel und Land ist immer in absprungsicherer Naehe!
 
Wiederholungstaeter Jiri 
Kota Belud
 
 
 
 
Heute ging s frueh los! Um 06h30 sind wir von der Marina losgefahren, um in der Stadt den lokalen Bus nach Kota Belud zu nehmen. In Kota Belud soll der groesste und farbenpraechtigste Markt von Borneo sein. Eine ein-stuendige Fahrt hat uns zu den Toren des Marktes gebracht. Kleider, Handarbeiten und viel Plastik Krims-Krams wird angeboten. Ausser getrockneten Fischen (die natuerlich einen ganz speziellen Duft mit sich bringen...), gab s kaum Fruechte-/Gemuesestaende. Es hiess auch, dass Pferde, Esel oder sonstige Gaeule am Markt zu sehen sind, aber ausser den frisch gelegten Pferdeaepfeln und sonstigen Fladen, haben wir nichts vierbeiniges zu Gesicht bekommen. Schade... Einbisschen enttaeuscht sind wir kurz vor Mittag zurueck nach KK gefahren. Morgen fliegt Jiri wieder zurueck nach KL - einer muss ja arbeiten ;-)!
 
Kota Belud Sonntagsmarkt 
Wochenendausflug vorbei
 
 
 
 
Nach vier Tagen AlleyKat-Ferien, ist heute Jiri wieder zurueck nach Kuala Lumpur geflogen. Man sieht sich bestimmt bald wieder (in Kuching, in Singapore, in Kuala Lumpur...); AirAsia makes it possible!
 
Abschied No II 
 
 
Scho wieder Geburi...
 
 
 
 
So, nun gehoert auch Kudi wieder in MEINE Altersgruppe! Wie es sich gehoert, gab s heute natuerlich einen Geburi-Chueche! Selbstgebackene Ruebli-Torte! Capitano darf sich heute das Abendessen wuenschen (und selber kochen?! ;-)). Ein fauler Pool-Tag steht uns bevor; es ist viiiel zu heiss um zu arbeiten!
 
Happy B-Day Capitano! 
wie man seinen 22'gsten B-Day verbringt  
am Pool 
wie man seinen 22'gsten B-Day verbringt  
beim Abendessen 
Willkommen!
 
 
 
 
Heute mittag war s soweit; Flo ist angekommen! Sie steht am Gepaeck-Foerderband und wartet auf ihr Gepaeck. Sie wartet und wartet und wartet.... Ihr Gepaeck ist weit und breit NICHT in Sicht! Kudi ist in die Ankunftshalle rein, um abzuklaeren was los ist. Unsere Adresse und Mobile Nummer haben wir hinterlassen. Bis heute abend um 17h00 werden wir angerufen um auf dem Laufenden gehalten zu werden. Na ja, leicht und unbeschwert sind wir in die Marina gefahren, in der Hoffnung, dass das Gepaeck heute noch ankommen wird. Nach einem Relax-Stuendchen am Pool sind wir zurueck auf die AlleyKat. Kudi ist spaeter vom Chart room zurueckgekommen und sagt so "Puuh, ist das schwer...". Was ist schwer? Der Rucksack mit dem Laptop? Hae? Nein! Die Reisetasche ist angekommen! Juheee! Diese Leckereien, hmmm... das ist ja der Wahnsinn! Ist wie Weihnachten, Geburtstag, Ostern und Hochzeit zusammen! Danke Familie Brack! Danke Tobi&Chris!
 
So leicht ohne Gepaeck... 
Endlich wieder unterwegs
 
 
 
 
Heute haben wir endlich wieder dem Luxus in der Marina den Ruecken gekehrt und sind weitergezogen. Auch wenn es nur einigeq Meilen um die Ecke sind, resp. bis zur naechsten Insel. Baden, Tauchen und Segeln sind wieder Trumpf - Internet, Pool und Frischwasser ohne ende haben wir hinter uns gelasen. Was besser ist? Das was man gerade nicht hat.... aber so ist es glaub immer! Naja, morgen schauen wir ob Flo Seekrank wird und ziehen weiter in den Sueden (die Chancen fuer ne extra Portion Fischfutter sind allerdings schlecht, denn es ist null, zero, nada Wind angesagt) - Bis daemnaechst in diesem Filmtheater....
 
Fischersfrau fischt fris... 
 
Black & White?!?! 
 
 
 
 
 
Gestern sind wir Richtung P. Tiga es waren nur 30 Meilen aber bei keinem Wind wirds etwas langweilig... War ne ganz schoene Insel und die wollten wir natuerlich auch mal anschauen - Alle im Dinghi und los, aehhh ode auch nicht. Das gute Stueck wollte keine wank machen und mit keinem wank meine ich keinen wank. Die dreiwoechige Pause tat dem Motor wohl nicht so gut. Der Starter wollte nicht - nach laengerem Studieren und auseinander nehmen gabs nur zwei Diagnosen: Kolbenfresser oder eingerostetes Schwungrad. Zum guten Glueck hat sich dann nach roher Gewalt und etwas WD40 die zweite Theorie bewarheitet. Puuh. Heute sind wir Richtung Labuan los um uns noch mit dem einen oder andreren (booze) einzudecken. Die Fahrt ging mit wenig Gegenwind los und endete mit viel Gegenwind (wenigstens konnten wir 10sm mal zwischendrin segeln - die dafuer mit so gengen 10kn fahrt) und Motoren im Dauerbetrieb. Labuan ist ein ziemlicher Dreckshafen fuer die Oel-Industrie, aber dafuer ein DutyFree Dreckshafen.... und wenn wir in userer Bloedheit nicht so viel Glueck gehabt haetten haetten wir noch in Probleme kommen koennen als wir vollgepackt mit Bier durch den Zoll bei daen Faehren wollten (unser Dinghi war dort geparkt - doofe Idee). Und zu sagen das man wieder nach Malysia geht ist noch etwas dooefer (irgendwie haben wir dann den Rank aber noch gekriegt und sie ueberzeugen koenne das wir nach Singapore gehen)....
 
labuan-hafen 
 
Sundowner-Tricolore 
Bandar Seri Begawan
 
 
 
 
Heute frueh wollten wir eigentlich zuerst in die Stadt Bandar Seri Begawan (BSB) fahren, haben uns aber kurzerhand fuers Auftanken umentschieden. Ca 5 Meilen Flussaufwaerts ist die Tankstelle. Die Tankstelle ist nicht eine Tankstelle, wie wir sie kennen, sondern eher so ein drive-through. Da faehrt man ran, macht sich an den freistehenden Pfosten im Meer an und wartet bis der Tankwart den Schlauch mit einem Verlaengerungsseil "rueberschmeisst"! Die Bezahlung soll auch cool sein: Ein Koerbchen an einem Seil wird rueber geworfen, das Geld reingelegt und das Restgeld wird mit dem "Zahlungs-Chuebeli" zurueckgeworfen! Leider sind wir nicht in den Genuss dieser Zahlungsmethode gekommen, da wir noch Benzin tanken mussten und mit dem Dinghy ruebergefahren sind. Trotzdem, eine coole Sache :-)! Mit vollen Dieseltanks (und einigen Kanistern), sind wir zurueck in den Yacht Club gefahren. Mittags haben wir dann den Bus nach BSB genommen. Eine gute Stunde Fahrt (wir sind jedoch der Ueberzeugung, dass es einen DIREKTEN Weg gibt...). Die Stadt hat nicht viel zu bieten. Ausser Moscheen, ein paar Marktstaenden und viiiielen Autos, wirkt diese Stadt charmelos. Apropos Autos; egal wie heruntergekommen die Huetten sind, Hauptsache es stehen mindestens sechs Autos (einige von neuerem Jahrgang!) davor! Kein Wunder, dass die Brunei-esen die hoechste pro Kopf Auto-"Konsumation" in ganz Suedostasien haben!
 
guter billiger diesel 
 
eimal flo 
 
und vo dä andere site 
Brunei to Miri
 
 
 
Die Überfahrt von Brunei (wir sind gegen 12h00 los und wollten die Nacht durchfahren) ging eigentlich ganz gut los und der Wind wurde sogar besser - haben also nur ganz still daran gedacht, dass wir ev. mal wieder segeln könnten (obwohl die Vorhersage ja dafür gesprochen hätte). Naja, zumindest für 2/3 der Strecke, aber das ist schon viel... Die Nacht war eigentlich ganz ruhig, man musste nur hin und wieder den Bohrinseln ausweichen (wir fühlten uns wie in einer Grossstadt, da waren viele und mit viele mein ich viele...) und Vertrauen haben, dass die Boote ohne Licht (nur auf Radar sichtbar) auch von selbst ausweichen - taten sie alle auch ohne Ausnahme ;-) Unter Motor sind wir die letzen 40 Meilen relativ langsam gelaufen und um 10 Uhr Morgens dann in Miri in der Marina eingelaufen.
 
In den Sonnenuntergang 
 
gegen Westen 
unscharf, aber was solls..  
Oelplattform 
HHH
 
 
 
Heute haben wir einen gemütlichen Tag mit Infos-Sammeln, Telefonieren und die Nachbarn zum Bier einladen verbracht. Am Abend sind wir dann zum HHH (Hash House Harriers) Moonrun. Die HHH sind in Asien ziemlich verbreitet und haben ein relativ einfaches Motto: zuerst durch den Urwald rennen und nachher saufen äähh den Durst wieder löschen. Kudi hat sich als Läufer geopfert und die Mädels haben eigentlich nur gesoffen und gegessen. Der Lauf war relativ einfach, bis auf die letzten 5km, die waren zu viel - das kommt davon wenn man den Jungs nachrennt die in die falsche Richtung rennen....

siehe auch: www.gthhh.com
 
Darwin unser Nachbar 
 
durst Löschen 
 
im Ziel 
 
Virgins 
Niah Cave (National Park)
 
 
 
Heute Morgen haben wir ein Taxi bestellt und sind die 110km in den Niah National Park gefahren. Vom Eingang sind es etwa 3km bis zu den Höhlen (ein betonierter Pfad durch den Urwald) und dann noch ca. 1.5km durch die Höhlen. Der Weg durch den Urwald ist ganz interessant und die Höhlen beeindruckend schön und vor allem RIESIG. Ein Ausflug der sich lohnt, hier noch einige Infos: http://www.forestry.sarawak.gov.my/forweb/np/np/niah.htm

Es war schon relativ anstrengend die 4km dort hin und wieder zurück, aber seit heute, macht sich das "obere Kader der AlleyKat" ernsthafte Sorgen über die Körperliche-Verfassung seiner Gäste. Alte Männer über 70, 5 jährige Mädchen und ich glaube sogar schwangere Frauen (und sogar Leute die am Abend vorher am HHH teilgenommen haben) haben den Weg ohne grösere Problem überstanden und haben nicht auf halber Strecke in der Höhle wegen Überanstregung wieder kehrt gemacht.....

Offizielle Bekanntmachung:
Falls unser Gast (Name wird aus persönlichen Gründen nicht veröffentlicht) bei der Ausübung von sportlichen Tätigkeiten wie Gehen, An Bord Springen, Leinen ziehen, Essensaufnahme etc. vor Überanstrengung den Löffel abgibt (Abwasch ist ausgenommen) ist dies nicht die Schuld der Crew und jegliche Haftung wird ausgeschlossen!)
 
kleine Eingangsh=F6hle 
 
wie weit noch? 
 
Waldpfad 
 
Ausgang 2 
 
Briefkasten im Ur 
 
Urwaldmonster? 
Ganges, Nil, Goldfluss...
 
 
 
 
 
Ein 2-Nacht-Toern steht uns bevor, denn bei diesem Wind ist an kein schnelles Vorankommen zu denken. Die Motoren liefen auf Hochtouren und nachts war es einfach nur langweilig; kein Verkehr, kein Gewitterleuchten, kein Wind... Nachmittags sind wir dann im Fluss, der nach Sibu fuehrt angekommen. Zuerst war die Stroemung gegen uns, aber dann kehrte die Tide und wir waren zackig unterwegs. Die Einmuendung des Flusses ins Meer ist sehr gut sichtbar. Von blau gehts in einer geraden Linie zu beige, braun, goldig ueber. Der erste Ankerplatz war die falsche Entscheidung: zu viel Treibholz, das durch die Stroemung gegen das Boot geschlagen hat. Umparkieren war angesagt. Viel besser und ruhiger. Der Fluss erinnert an den Nil, den Amazonas und den Ganges. Von allem einbisschen. In der Sonne leuchtet der Fluss sogar im reinsten Gold, doch einen Schwumm verkneifen wir uns trotzdem.
 
Ganges, Nil, Amazonas... 
 
 
 
 
 
 
Wie man sich doch taeuschen kann
 
 
 
 
 
Nachdem wir gestern frueh ausgeschlafen haben, dachten wir uns, dass wir direkt nach Kuching weiterfahren wollen. Auch das wird wohl wieder ein Nacht-Toern werden, denn es ist kaum Wind angesagt. Nachdem wir aus dem Fluss zurueck ins Meer "geschwommen" sind (und das mit einem Hoellentempo; Stroemung sei Dank!), haben wir die Segel gezogen und konnten anfaenglich knapp segeln. Der Wind hat zu unseren Gunsten gedreht und wir sind davongesegelt! Mit 6 bis 8kn Geschwindigkeit haben wir uns Kuching genaehert. Kurz vor Kuching sind uns jede Menge Fischerboote begegnet. Der Radar kam kaum nach mit der Anzeige. Wir konnten seit langem wiedermal so richtig durchsegeln - keine Segelstellungsaenderung, kein gar nichts! Einfach nur segeln! Toll! Das hiess aber auch, dass wir mitten in der Nacht ankommen werden... So war es denn auch; kurz vor Mitternacht haben wir uns einen Ankerplatz gesucht, der von Gefahren frei ist. Der Anker fiel um 00h29! Coole Fahrt, falsches Timing, aber trotzallem super gelaufen!
 
 
Waldmenschen
 
 
 
 
Der heutige Morgen bestand fuer Kudi darin, erst mal zu versuchen, den Ankermotor zu reparieren, nachdem gestern die Ankerkette nicht mehr anhalten wollte. Naja, jedenfalls ging nach dem Reparaturversuch gar nix mehr, wieso auch die Anzeige der Windstaerke nicht mehr funktionierte nachdem er am Ankermotor rumgefummelt hat ist mir jetzt noch ein Raetsel. Etwas spaeter sind wir dann wieder mit dem Yellow Roof Mini Van nach Kuching gefahren, heute etwas schneller als gestern... Sonntag... Die Busse hier fahren die Leute dort hin wo sie halt gerade wohnen, wenn der Bus voll ist (so wie gestern) kann sich die Heimfahrt doch in die Laenge ziehen, vor allem da wir wie so oft am weitesten weg wohnen und die letzten sind, die aussteigen. In Kuching sind Kudi und Elli einkaufen gegangen, waehrend Flo es vorzog, ihre Vorfahren zu besuchen. Das Orang Utan Rehabilitations- und Wiederauswilderungs Zentrum befindet sich etwa 45 Minuten von Kuching entfernt und war wirklich ein Besuch wert. Die Waldmenschen bewegen sich innerhalb des grossen Nationalparks frei herum, mit ein wenig Glueck (siehe Foto) gelingt es einem aber doch, sie zu sehen, vor allem wenn die Campangestellten noch mit etwas Papaya oder Kokosnuessen nachhelfen.
 
OrangutansBaby 
 
im Wald 
 
halt irgendwo 
 
PolizeiPosten 
Schon wieder Abschiednehmen...
 
 
 
 
Nach fast drei Wochen, hiess es fuer Flo Abschied nehmen. Eine sehr kurze Zeit, doch gespickt mit einigen Erlebnissen: luxurioese KK-Marina, Labuan duty-free shopping (Cranberry-Vodka!), Royal Brunei Yacht Club mit den leckersten Steaks weit und breit, ein Nacht-Toern nach Miri, eine ausgestorbene Miri-Marina, Miri - der freundlichste Ort, wo man fast nie ein Taxi nehmen muss (es gibt immer einen netten Fahrer, der Mitleid mit schwitzenden oder vom Regen durchnaessten Touris hat...), im Seafood-Restaurant Fleisch bestellen, sich bei einem "Waldspaziergang" ueberanstrengen, Fledermaus-Sch... geniessen, ein 2-Naechte Toern in den goldene Sibu-River (oder doch eher schlammiger Dreck?!), Motoren-Langeweile bei der Ueberfahrt (latente Gefahr des Einschlafens), eine seglerische Nachtankunft in Kuching, Marktstaende in Kuching durchstoebern, Photokamera mitschleppen, ohne Photos zu schiessen, mit Orang Utans auf Tuchfuehlung gehen und die AlleyKat OHNE Tauchflasche von unten begucken.... Es hat uns Spass und Freude gemacht (Muskelkater ausgeschlossen)! Beim wehmuetigen Abschied, sind mindestens dreissig Jungs weinend (dieser Tatbestand kann zu diesem Zeitpunkt nicht bestaetigt werden) und wie wahnsinnig winkend, dem wegfahrenden Taxi nachgejagt! Flo, Du musst wohl einen umwerfenden Eindruck hinterlassen haben.....
 
Flo&AlleyKat auf dem Trock 
Die Geschichte des Trockenfallens
 
 
 
 
Nach dem Ueberpruefen der Tidentabelle, bin ich gestern morgen um 06h30 aufgestanden und habe das Wasser beobachtet, ob es sich wirklich zu dem Zeitpunkt dreht, wie die Tabelle angibt. Es war nicht ganz so. Aber egal, Joza hat ein paar Mal Markierungen am Pfosten reingeritzt, um den Wasserstand zu pruefen, nachdem die Tide gekehrt hatte. Nachdem das Wasser ca 20-30cm gesunken war, haben wir uns (mit Heckanker bewappnet) auf den Weg zum Strand gemacht. Den Strand hat unser Capitano selbstverstaendlich vorher aufs Genauste inspiziert (das "Gefaelle" des Strandes und die "Konsistenz" des Sandes). Um 09h30 sind wir aufgelaufen. Nun hiess es abwarten. 35min spaeter lagen wir trocken. Mit Handschuhen, Schwamm und sonstigem Putzmaterial haben wir die Lady von den Muscheln und den Algen befreit. "Meiden Sie die Mittagssonne", heisst es doch immer so schoen auf den Sonnencremes... Na ja, das ist nicht immer moeglich. Kurz nachdem das Wasser wieder angefangen hat anzusteigen, haben wir von Flo Abschied genommen. Und weiter geht s mit Putzen, bis der Wasserstand es uns nicht mehr erlaubt. Vorher wurde der Anker vorne noch geworfen. Jetzt einbisschen ausruhen, bis das naechste Niedrigwasser wieder ansteht. Um 23h00 Uhr was es dann soweit. Mit Farbtopf und Pinsel wurde AlleyKat "PicassDali-maessig" eingekleidet. Die Steckmuecken (und anderes fliegende Gefieche) sind scharf auf Frischfleisch UND Antifouling! Um 04h00 war es dann endlich soweit; ein neuer Anstrich, doppelter Anstrich ueberhalb der letzten Antifouling-Linie und das alles im schoensten Bordeaux war erledigt!! Muede, kaputt, verkrampft und mit Weckerstellen auf 07h30 sind wir ins Bett gefallen. Und schon wieder hiess es abwarten. Kommen wir frei? Sind wir zu tief in den Sand eingefallen? Wird dieses Hochwasser reichen? Oder muessen wir gar bis zum naechsten hoeheren Stand warten (der waere dann am naechsten Dienstag (!!!) faellig)? Trotz jeglicher Zweifel, sind wir fuer die harte Arbeit belohnt worden und sind somit um 08h45 freigekommen! Juheee! Wir schwimmen wieder! Mit Bier und Ruehreier haben wir gefeiert und uns nochmals aufs Ohr gehauen. Fazit dieser Uebung: Es war anstrengend, aber mit schoenem Endergebnis! :-)
 
geputzte Lady 
 
 
Bako National Park
 
 
 
 
Nachdem wir uns vor zwei Tagen eine "toender-Maschine" (Toeffli) gemietet haben, sind wir heute in den Bako National Park gefahren. Von der Ortschaft Bako aus, kommt man nur mit einem Boot zum National Park. Eine 20minuetige Fahrt hat uns zu den Toren des bornesischen Dschungels gebracht. Es gibt einige "Wanderwege", die durch den Park fuehren. Von leichten Spaziergaengen bis zu 8stuendigen Dschungel-Trekkings. Wir haben uns fuer einen 4stuendigen Dschungel-Trek entschieden. Dieser hat uns durch wilden Dschungel gefuehrt, genauso wie durch karge Wuestenlandschaften. Eigentlich eine sehr anstrengende Kletterei. Kurz vor unserer Rueckkehr zum Ausgangspunkt, haben wir wildes Geschrei im Wald gehoert. Unsere Blicke sind sofort in die Hoehe geschnellt und prompt - Affen! Juhee! Fuenf an der Zahl! Sogar eine Mama mit ihrem Kleinen! Das Gebruell der maennlichen Affen (nehmen wir einfach mal an) ist schon sehr imposant und sogar einbisschen angsteinfloessend.... Wir haben die Affen ein Weilchen beobachtet, doch sind wir uns nicht ganz sicher, ob es sich dabei um die beruehmten und nur auf Borneo zu findenden Proboscis Affen (Nasen-Affen) handelte. Wie auch immer, wir haben wilde Affen im Urwald gesehen und das isch schon mal was! Auf der Bootsrueckfahrt, haben wir auch noch eine Monitor Lizard (Echse) am Strand gesehen. Ein wirklich gelungener Tag, gespickt mit viel Natur und Interessantem zu sehen.
 
Ein Waldmensch mehr! 
 
Klettertour 
 
nicht nur Djungel 
Endlich!!
 
 
 
 
Heute Nachmittag war es endlich soweit; Jadri und Familie sind angekommen! Mann, die beiden Jungs sind ja soooo gross geworden! Kudi s Gottechind ist ja schon ein richtiger kleiner junger Mann! Wir freuen uns auf die gemeinsamen fuenf Wochen! Das wird bestimmt spassig! Es hat doch sage und schreibe fast ein Jahr gebraucht, bis ich endlich einen Teil meiner grossen Familie wieder sehen konnte. Ich bin sehr gluecklich und dankbar!
 
Fam. Lechmann ist angekommen! 
 
Neben dem Ankerplatz 
Im Wald
 
 
 
 
Ugh Uhh Uuuuuhhhhghhhhhhhhh - Ugggh Ugh uuggh!! (wir heute gugen Affen - Alle freude haben - heiss immer noch - banana zum esse - tschüss)
 
KingKong? 
 
Jane & der Kleine 
 
am Futternapf 
 
Bananen sind lecker 
Unterwegs
 
 
 
 
 
Heute frueh war s endlich soweit: Wir sind aus Santubong rausgefahren und haben Kurs auf eine "Pirateninsel" genommen. Jadri hat einbisschen gelitten... Im Gegensatz zu den letzten drei Tagen, hat s ihr wohl zu stark geschauckelt. Wenn sie nur wuesste, wie es sonst noch werden kann..... :-0 Ein zweifaches Heckanker-Manoever hat uns richtig in den Nord-Swell gestellt. Die Jungs konnten es kaum erwarten, ihre ersten Schwimmuebungen vom Boot zu machen. Eric ist wie ein grosser Junge vom Boot gesprungen und es hat ihn kaum jemand aus dem Wasser gebracht. Tim ist noch einbisschen aengstlich, aber auch ihn muss man mit "Essen" ueberzeugen, so dass man ihn aus dem Meer bringt! ;-) Ein gelungener erster Tag fuer die Leichtmatrosen Eric und Tim! Es werden noch viele solche Tage folgen. Wir alle freuen uns darauf!
 
Modeschau? 
 
Erster Strandspaziergang 
Zwei Sandmaennli
 
 
 
 
 
Vor dem Fruehstueck sind wir losgefahren. Zwar gab s nicht allzu viel Wind, aber wir haben die Segel hochgezogen und sind gemuetlich zum naechsten Strand gefahren. Joza und ich haben die Kindersicherung an der Reling montiert. Alles einbisschen improvisiert, aber es dient dem Zweck. Nachmittags sind wir an den Strand und haben wieder mal ein Strand-Feuerchen gemacht. Hamburgerli, Wuerstli und Piraten-Fleischli (inkl Schlangenbrot) wurden lecker auf dem Feuer gebrutzelt. Die Kinder haben sich im Sand und im Meer pudelwohl gefuehlt und haben sich gerne vom Goetti/Joza einbuddeln lassen.
 
Buddel-di-Buddel 
 
BBQ 
  Top   Home   Contact   Admin Catamaran for Sale © Copyrights 2002-2008 Kudi & Friends