Sail Your Dreams!
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Heute früh haben wir der Insel Vanua Levua adieu gesagt.... Kurz vor Mittag sind wir auf der Insel Yandua angekommen. Unterwegs hatten wir leider kein Glück mit dem Fischen! Schon von weiten sah man, dass diese Insel unzählige weisse Sandstrände hat. Endlich konnten wir uns entscheiden, in welche Bucht wir reinfahren möchten. Mit einbisschen zirkeln, haben wir die Riffe gut umfahren. Doch ganz so glücklich waren wir hier nicht, denn die Riffe schienen sehr nah zu sein. Der Strand jedoch war traumhaft! Eine fijian Familie war am Strand, bzw am Aufbrechen. Sie sind zu uns gefahren und der Mann, Jack mit Vornamen hat uns erzählt, dass er der Chief ist im village, das an der Ostküste der Insel liegt. Sogleich haben wir unser Sevusevu präsentiert und prompt die Bewilligung erhalten hier zu Schnorcheln, Tauchen etc. Im village sind ca 18 english "green helmets" (oder so), die die Riffe beobachten und studieren. Wäre bestimmt mal interessant mit denen zu quatschen. Nachdem die Familie zurück ins Dorf fuhr, haben wir uns entschieden, diese noch so schöne Bucht zu verlassen um in einer breitere Bucht zu ankern. Ach ja, plötzlich hat Kudi meeeega Lust auf ein Barbecue bekommen (Jack hat uns von ihrem Barbecue am Strand erzählt....), aber so ohne Fisch?!??! Also haben wir für die kurze Strecke (ca 30min) nochmals die Leine rausgehängt, und ratet mal! Prompt hat so ein leckerer Kerl angebissen! Genau die richtige Grösse für uns zwei! Yeah, dem Barbecue am Strand steht nun nichts mehr im Wege! Nach sicherem Ankern, haben wir uns auch schon bald für s Beach Picknick bereit gemacht! Einfach toll! Zwar kam nicht so die richtige Lagerfeuer-Stimmung auf (war auch ohne Feuer schon viiiiel zu heiss!!), aber der Fisch, die Aussicht und die einsame Zweisamkeit waren unbeschreiblich!
 
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Heute ist der 1. Advent, und bei uns ist von Weihnachtsstimmung überhaupt nichts zu spüren. Nach dem Frühstück haben wir das Tauchequipment zurecht gemacht und sind zum Westriff gefahren. Die Korallen scheinen hier weniger kaputt zu sein. Obwohl die Sicht nicht besonders war, gab s einiges zu beobachten. Nach dem Tauchgang hat Kudi die Jäger- und Sammlerlust gepackt! Also sind wir los zum nahegelegenen Riff und Kudi hat mit der Speergun Fische gejagt. Und dies sogar sehr erfolgreich! Zwei Fische für uns beide reichen aus. Kaum wieder auf der WEBEGONE, wurde unser Picknick Säckli gepackt und ab zum Strand. Hmmm... daran könnte man sich fast gewöhnen! Doch auf die Dauer nur Fisch?!?! Abends sind wir ins open air cinema -> auf Deck die Sternen beobachten! Wir konnten zwar die Sternenbilder nicht deuten, aber nichtsdestotrotz war es ein atemberaubender Anblick! Ja, und das könnte man sich wirklich gewöhnen! Ach übrigens, hier meine Nähkünste! Sieht zwar nicht schön aus, aber halten tut s perfekt!
 
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Nach dem deutschen Netz und einem Schwatz mit unseren Freunden in Vuda Point (Jose und Anna), haben wir uns für einen zweiten Tauchgang bereit gemacht. Übrigens, hier in Fiji herrscht auch das Buschtelefon!! Denn Jose und Anna wissen auch schon, dass wir geheiratet haben! Ja,ja, es geht doch nichts über Funk-Klatsch-und-Tratsch ;--)! Da es heute relativ stark bewölkt ist, war die Sicht unter Wasser schlecht. Jedoch die Korallen auf ca 5-10m Tiefe waren wunderschön. Wir stellen uns einfach einbisschen mehr Sonne vor und die Farben erleuchten in ihren vollen Grössen! Kurz vor dem Auftauchen zeigte ich auf einen grossen Batfisch. Wow, echt gross! Ähm... das grosse kommt noch! Ein grosser Weiss-spitz-riff-hai hat unseren Weg gekreuzt! Ich hatte das erste Mal mega-mächtig Angst! Kein Wunder, nach diesen Shark-Attack-Geschichten von Taveuni! Mein Herz pochte wie verrückt, Bilder vom Weissen Hai sind in meinem inneren Auge vorbeigezogen. Mann-o-Mann.... Kaum hatte ich mich wieder einwenig gefagen, kam dieser schon wieder um die Ecke gezischt (oder war es gar ein zweiter Hai???)! Jetzt war es endgültig zu viel für mein Herz, ich wollte diesen Tauchgang so rasch als möglich beenden. Noch im Dinghy haben mir meine Hände gezittert wie Espenlaub. Ich muss schauen, dass ich die Taveuni-Geschichten subito aus meinem Gedächnis löschen kann! Nachmittags hatten wir beim Speer-gun-fishing kein Glück. Tja, dann gibt s halt Fish-Curry ohne Fish. Schmeckt auch ganz lecker ;-)!
 
 
 
 
 
 
Heute haben wir die Hügel von Yandua Island beklommen. Der Aufstieg war schweisstreibend, doch die Aussicht über die Insel und die Nachbarinsel Yandua Tabu war die Mühe wert! Etliche Sandstrände säumen die Küste dieser Insel. Die vielen Riffe laden zum Schnocheln und Tauchen ein. Ein Wunder, dass hier noch kein Hotel steht! Zum Glück! Der Wind bläst hier in dieser Bucht relativ stark. Die Böen erreichen eine Windstärke von bis zu 25 knots! Das Meer ist jedoch sehr ruhig und der Anker hat sich noch keinen Zentimeter bewegt. Heute abend werden wir das Dinghy segelsicher machen und morgen Richtung Yasawas segeln. Dadurch dass die Transporte zu diesen Inseln verbessert wurden und die low-budget resorts wie Pilze aus der Erde geschossen sind, wurde die Yasawa Gruppe in den letzten Jahren zum Backpackers Mekka! Ach ja, seit über gut zwei Monaten haben wir keine einzige Segelyacht unterwegs getroffen!
 
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